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	<title>lars-haise.de :: WEBLOG &#187; Internet</title>
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	<description>Games, Technik, Politik, Medien, Internet, Wahrheitsforschung</description>
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		<title>Anonymous hackt GEMA</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 18:31:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Internetauftritt der Gesellschaft f&#252;r musikalische Auff&#252;hrungs- und mechanische Vervielf&#228;ltigungsrechte, kurz GEMA, ist k&#252;rzlich Opfer eines Angriffs des Hackerrings &#8220;Anonymous&#8221; geworden. Wie die GEMA &#252;ber ihren Blog informiert, ist die Website seit etwa Sonntagnachmittag nur noch eingeschr&#228;nkt erreichbar. &#8220;Beim aktuellen Angriff handelt es sich nicht wie bei der vorangegangenen Attacke um eine Blockade der Webseite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-3111" style="margin: 2px 10px;" title="GEMA" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2011/08/GEMA_Logo-249x300.png" alt="" width="249" height="300" />Der Internetauftritt der Gesellschaft f&#252;r musikalische Auff&#252;hrungs- und mechanische Vervielf&#228;ltigungsrechte, kurz GEMA, ist k&#252;rzlich Opfer eines Angriffs des Hackerrings &#8220;Anonymous&#8221; geworden. Wie die GEMA <a  href="http://blog.gema.de/blog/beitrag/hacker-angriff-auf-gemade/">&#252;ber ihren Blog informiert</a>, ist die Website seit etwa Sonntagnachmittag nur noch eingeschr&#228;nkt erreichbar. <em>&#8220;Beim aktuellen Angriff handelt es sich nicht wie bei der vorangegangenen Attacke um eine Blockade der Webseite per DDoS (Distributed Denial of Service), sondern um eine  Attacke auf die Inhalte des Webservers&#8221;,</em> so die GEMA. F&#252;r die Ewigkeit festgehalten ist selbstverst&#228;ndlich auch die Botschaft, die Anonymous mit dieser Aktion an die GEMA &#8211; und vermutlich an alle Verwertungsgesellschaften &#8211; senden will:</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-3109"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a  href="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2011/08/GEMA_gehackt.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-3110" title="GEMA gehackt" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2011/08/GEMA_gehackt-300x209.jpg" alt="" width="300" height="209" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">(Bild: <a  href="http://www.recordjet.com/blog/anonymous-hackt-gema-webseite/" target="_blank">recordJet Blog</a>)</p>
<p style="text-align: justify;">Die GEMA selbst ist nat&#252;rlich im Moment bem&#252;ht, die Aktenordner zu finden, in denen Ausdrucke der Internetseiten vermutet werden. Mithilfe der Aufzeichnungen wird dann versucht, das Internetangebot zu rekonstruieren.</p>
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		<title>Wie weit kann man in einem Blog gehen?</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 18:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aloha liebe Leserschaft. Ich besch&#228;ftige mich ja in der Zwischenzeit auch schon ein paar J&#228;hrchen mit der Blogger-Szene, doch was mir &#8211; haupts&#228;chlich im Bereich der privaten Weblogs &#8211; in letzter Zeit immer h&#228;ufiger auff&#228;llt ist die Tatsache, dass die Menschen &#252;ber alles schreiben. Sie schreiben nicht nur dar&#252;ber, was sie t&#228;glich erleben oder welche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Aloha liebe Leserschaft. Ich besch&#228;ftige mich ja in der Zwischenzeit auch schon ein paar J&#228;hrchen mit der Blogger-Szene, doch was mir &#8211; haupts&#228;chlich im Bereich der privaten Weblogs &#8211; in letzter Zeit immer h&#228;ufiger auff&#228;llt ist die Tatsache, dass die Menschen &#252;ber alles schreiben. Sie schreiben nicht nur dar&#252;ber, was sie t&#228;glich erleben oder welche Interessen sie haben &#8211; sie schreiben auch &#252;ber ganz pers&#246;nliche Dinge, wie eine Nasenscheidenwand-Operation. Und viele bleiben nicht nur bei der Nase&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-3007"></span>Die Frage ist hier doch eigentlich viel mehr: Was entwickelt sich denn da? Ich habe die Blogger-Szene in der Vergangenheit &#8211; und ich tue das auch jetzt noch &#8211; eher als sinnvolle Erg&#228;nzung zu den &#8220;Mainstream-Medien&#8221; gesehen. Ziemlich cool dabei ist auch, dass sich da auch einige regionale Gr&#246;&#223;en herausgestellt haben, &#252;ber die man sich gerne &#252;ber aktuelle Dinge aus der eigenen Umgebung informiert. Blogger sind eben ernst zu nehmende Alternativen zu dem, was uns TV- und Printmedien jeden Tag in die K&#246;pfe h&#228;mmern und zeigen oftmals Fakten auf, die man in der klassischen Medienwelt schon lange nicht mehr vermittelt bekommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie seht ihr das? Wie weit kann man als Blogger gehen? Gibt es eine Geschmacks- oder gar eine &#8220;Interessensgrenze&#8221;? Oder sind wir in der Zwischenzeit einfach schon im Voyeurismus soweit vorangeschritten, dass wir uns das einfach alles antun m&#252;ssen? Sicherlich entscheidet letztlich jeder selbst, welche Seiten man anklickt &#8211; und auch der Autor ist f&#252;r seinen Inhalt verantwortlich. Aber ganz unabh&#228;ngig davon ob wir hier &#252;ber Berichte sprechen, die den eigenen Gesundheitszustand betreffen oder die n&#228;chste Party, die man besucht &#8211; das alles sind auch irgendwo Eindr&#252;cke, die man bei einem (m&#246;glichen) Arbeitgeber hinterl&#228;sst, so man denn derzeit auf der Suche nach einem Job oder einem Ausbildungsplatz ist. Wie viele Tage werdet ihr n&#228;chstes Jahr krankheitsbedingt voraussichtlich fehlen? <img src='http://www.lars-haise.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;">Ich sch&#228;tze das Ganze f&#252;r mich &#228;hnlich ein wie bei twitter, Facebook &amp; Co.: Das Internet vergisst nie, daher sollte man es tunlichst vermeiden, sich in ein missverst&#228;ndliches Licht zu r&#252;cken, wenn einem die eigene Zukunft wichtig ist. Davon ausgeschlossen ist nat&#252;rlich die freie Meinungs&#228;u&#223;erung, die hat aber schlicht und ergreifend nichts mit Voyeurismus zu tun&#8230;</p>
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		<title>CDU 2.0: Konservative demonstrieren Netzkompetenz</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 14:38:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei der CDU Medianight in Berlin demonstrierten die Konservativen mal, wie weit sie in Sachen Netzkompetenz in den letzten Jahren gekommen sind. Sie wollten sich damit insbesondere den j&#252;ngeren W&#228;hlerschichten &#246;ffnen &#8211; aber ob das so gut angekommen ist? Extra3 hat mal ein paar gute Eindr&#252;cke von der Veranstaltung gesammelt, die die Jugend &#252;berzeugen d&#252;rfte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bei der CDU Medianight in Berlin demonstrierten die Konservativen mal, wie weit sie in Sachen Netzkompetenz in den letzten Jahren gekommen sind. Sie wollten sich damit insbesondere den j&#252;ngeren W&#228;hlerschichten &#246;ffnen &#8211; aber ob das so gut angekommen ist? Extra3 hat mal ein paar gute Eindr&#252;cke von der Veranstaltung gesammelt, die die Jugend &#252;berzeugen d&#252;rfte. Bei der CDU wird Netzpolitik eben echt gro&#223; geschrieben!</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2971"></span><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="587" height="483" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RWP-XgveTxE" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="587" height="483" src="http://www.youtube.com/v/RWP-XgveTxE"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Mein Eindruck: Affiner als die CDU kann keine andere Partei in Deutschland hinsichtlich des Internets sein!</p>
<h6 style="text-align: justify;">Titelbild:<br />
cc-by-sa Magnus Manske / <a  href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:CDU_Bundesgeschaeftsstelle_Berlin.jpg&#038;filetimestamp=20081209180830">Wikipedia.org</a></h6>
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		<title>EU-Rat will Zaun um europ&#228;isches Internet ziehen</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 21:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Die Mauer muss weg, die Mauer muss weg!&#8221; &#8211; Dieser Satz tr&#228;llert in unseren Ohren, wenn wir an die Wiedervereinigung Deutschlands und den Fall der Berliner Mauer denken. &#196;hnliche Rufe d&#252;rften bald umso wichtiger werden, wenn es um das europ&#228;ische Internet geht. Eine Arbeitsgruppe f&#252;r Justiz und Inneres m&#246;chte einen &#8220;virtuellen Zaun&#8221; errichten, um ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#8220;Die Mauer muss weg, die Mauer muss weg!&#8221; &#8211; Dieser Satz tr&#228;llert in unseren Ohren, wenn wir an die Wiedervereinigung Deutschlands und den Fall der Berliner Mauer denken. &#196;hnliche Rufe d&#252;rften bald umso wichtiger werden, wenn es um das europ&#228;ische Internet geht. Eine Arbeitsgruppe f&#252;r Justiz und Inneres m&#246;chte einen &#8220;virtuellen Zaun&#8221; errichten, um ein sicheres europ&#228;isches Cyberspace mit &#8220;virtuellen Schengen-Grenzen&#8221; zu gew&#228;hrleisten. Welche Inhalte wir sehen d&#252;rfen k&#246;nnte also schon bald eine Kommission vordiktieren -  Kritiker bef&#252;rchten nicht umsonst hinter diesem Vorhaben eine chinesische L&#246;sung.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2889"></span><a  href="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2011/04/st07181.en11.pdf">Der Entwurf der Arbeitsgruppe</a> sieht vor, Internetangebote mit gesetzeswidrigen Inhalten im Netz zu sperren &#8211; &#228;hnlich, wie es Ursula von der Leyen (CDU) ihrerzeit als Bundesfamilienministerin unter dem Vorwand der Bek&#228;mpfung von Kinderpornografie vorhatte. Einem Protokoll des Ausschusses ist zu entnehmen, dass mit diesem Vorhaben ein &#8220;sicherer und einheitlicher Cyberspace&#8221; in Europa geschaffen werden soll. Zu diesem Zweck soll eine schwarze Liste mit Internetangeboten angefertigt werden, die gegen europ&#228;isches Recht versto&#223;en &#8211; die Internetdiensteanbieter w&#228;ren dann in der Pflicht, entsprechende Inhalte zu sperren.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Politiker und auch Initiativen wie der <a  href="http://ak-zensur.de/2011/04/chinesische-loesung.html">AK Zensur</a> laufen in Deutschland inzwischen Sturm. Schlie&#223;lich hat man die Zensursula-Internetsperren erst erfolgreich abwehren k&#246;nnen. War sich die Bundesregierung aus CDU und FDP &#252;ber die Frage der Abschaffung des Zugangserschwerungsgesetzes vielleicht gerade deshalb letztlich so einig, weil man &#252;ber einen m&#246;glichen europ&#228;ischen Vorsto&#223; Bescheid wusste? Hat man klamm und heimlich darauf gesetzt, dass eine EU-Richtlinie m&#246;glicherweise viel tiefgr&#252;ndiger ist als das Zensursula-Gesetz?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Entwicklungen auf EU-Ebene sind auf jeden Fall be&#228;ngstigend. Irgendwie scheint mir dieser b&#252;rokratische Apparat inzwischen kommunistische Formen anzunehmen, die auch den freiheitlichen Grundfesten des Internets schaden. Staatliche Kontrolle von Inhalten f&#252;hrt zwangsl&#228;ufig immer zu Zensur &#8211; es gibt etwas, was uns verborgen werden muss. Ziel einer solchen europ&#228;ischen &#8220;Internetmauer&#8221; k&#246;nnten unter anderem wertvolle Whistleblower-Plattformen wie Wikileaks sein, die den Menschen wertvolle Informationen &#252;ber die &#8220;Amtsgesch&#228;fte&#8221; unserer &#8220;Volksvertreter&#8221; bereithalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer das Internet beschneiden will, hat dessen Bedeutung nicht richtig verstanden. Ein unzensiertes Internet ist unabdingbar und daher geh&#246;rt der Cyberspace mittels Verfassung auf nationaler Ebene wie auf EU-Ebene ausdr&#252;cklich gesch&#252;tzt, sodass eine Beschneidung der Presse-, Meinungs- und Informationsfreiheit nicht stattfinden kann!</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong><a  href="http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_5.html">Artikel 5</a>, Grundgesetz:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu &#228;u&#223;ern und zu verbreiten und sich aus allgemein zug&#228;nglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gew&#228;hrleistet. Eine Zensur findet nicht statt.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">In Artikel 5 des Grundgesetzes ist daher noch der Aspekt des Internets mit aufzunehmen. Zum Zeitpunkt, als man das Grundgesetz ausgearbeitet hat (1949), war die digitale Welt noch zu weit weg als das man sie ad&#228;quat h&#228;tte ber&#252;cksichtigen k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">(via <a  href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,759378,00.html">Spiegel.de</a>)</p>
<h6 style="text-align: justify;">Titelbild:<br />
cc-by, JLogan / <a  href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Justus_Lipsius_tout_le_nord-est_689.jpg&#038;filetimestamp=20090806154829">Wikipedia.de</a></h6>
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		<title>iPhone Tracker f&#252;r Mac verr&#228;t Ger&#228;testandorte</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 21:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist ja nichts neues mehr, dass Apple mit dem iPhone auch die Ger&#228;testandorte mitloggt. Frech ist nur, dass dies v&#246;llig im Verborgenen passiert und der unschuldige Nutzer dar&#252;ber nur Kenntnis erlangen kann, wenn er sich die iOS-AGBs mal genauer ansieht. Die passende App f&#252;rs iPhone, die einem verr&#228;t, an welchen Orten man war, gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist ja nichts neues mehr, dass Apple mit dem iPhone auch die Ger&#228;testandorte mitloggt. Frech ist nur, dass dies v&#246;llig im Verborgenen passiert und der unschuldige Nutzer dar&#252;ber nur Kenntnis erlangen kann, wenn er sich die iOS-AGBs mal genauer ansieht. Die passende App f&#252;rs iPhone, die einem verr&#228;t, an welchen Orten man war, gibt es nat&#252;rlich noch nicht. Diese Arbeit &#252;bernimmt freundlicherweise jetzt aber ein Tool f&#252;r Mac OSX von Peter Warden und Alasdair Allan, das auf den klangvollen Namen <a  href="http://petewarden.github.com/iPhoneTracker/">&#8220;iPhone Tracker&#8221;</a> h&#246;rt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2851"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Was man bei den Standortdaten, die das iPhone mitloggt, allerdings auch wissen muss ist folgendes: Wenn ihr schon eines der Vorg&#228;ngermodelle besitzen durftet, werden die Standortdaten des alten Ger&#228;tes selbstverst&#228;ndlich vom alten Ger&#228;t auf euer neues iPhone migriert &#8211; sp&#228;testens wenn ihr es nach dem Auspacken das erste mal mit iTunes verbinden m&#252;sst. Beim Betrachten meiner Standorte war ich n&#228;mlich schwer dar&#252;ber verwundert, dass da Standorte auftauchten, die ich mit meinem iPhone 4 sicherlich noch nicht besucht habe.</p>
<p style="text-align: justify;">Mittels Zeitleiste k&#246;nnt ihr auch abspielen lassen, wie ihr euch &#252;ber einen bestimmten Zeitraum bewegt habt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vorsicht vor Facebook-Wurm &#8220;Wer ruft mein Profil auf&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 15:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den vergangenen Tagen habe ich einige Einladungen zu Veranstaltungen auf Facebook bekommen wie &#8220;WOW Jetzt kannst du sehen wer dein Profil ansieht&#8221;. Irgendwie war mir schon fast klar, dass es sich bei dieser Aktion nicht um etwas ernstes handeln kann, auf der anderen Seite interessiert es mich aber auch nicht im geringsten, wer sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In den vergangenen Tagen habe ich einige Einladungen zu Veranstaltungen auf Facebook bekommen wie &#8220;WOW Jetzt kannst du sehen wer dein Profil ansieht&#8221;. Irgendwie war mir schon fast klar, dass es sich bei dieser Aktion nicht um etwas ernstes handeln kann, auf der anderen Seite interessiert es mich aber auch nicht im geringsten, wer sich am meisten auf meinem Profil herumtreibt. <a  href="http://winfuture.de/news,62807.html">WinFuture</a> berichtet jetzt allerdings dar&#252;ber, dass sich hinter dieser Aktion nichts weiter als ein Facebook-Wurm befindet, der Einladungen und Chat-Nachrichten zu Veranstaltungen im Namen des Facebook-Nutzers verschickt, der auf diese Nummer hereingefallen ist. Alleine in Deutschland sollen mehr als 600.000 Facebook-Nutzer von diesem Wurm bereits betroffen sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2834"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wie der Name dieser Anwendung &#8211; &#8220;Wer ruft mein Profil auf&#8221; &#8211; bereits sagt, gibt die Anwendung vor, auswerten zu k&#246;nnen, welche Benutzer sich auf dem Facebook-Profil eines anderen Benutzers herumtreiben. Facebook-User werden dazu aufgefordert, einen Javascript-Code in die Adresszeile des Webbrowsers zu kopieren und diese URL dann aufzurufen. Genaue Informationen &#252;ber die Profilbesuche eines Facebook-Nutzers kann diese Applikation jedoch nicht auswerten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie <a  href="http://blog.metaprime.at/facebook-virus_entfernen/">Metaprime</a> berichtet, werden die richtigen URLs mittels Linkverk&#252;rzer wie zum Beispiel bit.ly oder tinyurl.com verschleiert. Besonders stark breitet sich dieser Facebook-Virus derzeit in Deutschland aus, wo inzwischen 600.000 Facebook-User davon betroffen sein sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Um weiteren Schaden zu vermeiden &#8211; und weil man letztlich nicht wei&#223;, was diese Anwendungen im Hintergrund tats&#228;chlich noch machen &#8211; wird von Sicherheitsexperten derzeit empfohlen, die Anwendung &#252;ber die Einstellungen bei Facebook direkt wieder zu l&#246;schen. So kann die Spam-Kette unterbrochen und weitere unwissende Nutzer k&#246;nnen nicht ebenfalls gesch&#228;digt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ganz grunds&#228;tzlich gilt jedoch: </strong>Vertraut nicht blind allem, was ihr von euren Freunden bei Facebook empfohlen bekommt. Oftmals stecken hinter Nachrichten und Pinnwand-Eintr&#228;gen, die bestimmte Anwendungen empfehlen, Facebook-W&#252;rmer, die durchaus mehr anrichten k&#246;nnten au&#223;er nur Spam zu verschicken.</p>
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		<title>Google Videos schlie&#223;t seine Pforten ab 14. Mai 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 09:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was seit der &#220;bernahme von YouTube spekuliert wurde, wird jetzt in diesem Jahr Gewissheit: Google wird seine hauseigene Video-Plattform &#8220;Google Videos&#8221; schlie&#223;en. Bis 29. April 2011 ist es Nutzern noch m&#246;glich, das dort befindliche Videomaterial anzuschauen. Ein Download-Feature soll es dann bis einschlie&#223;lich 13. Mai 2011 den Uploadern erm&#246;glichen, die dort befindlichen Videos zumindest auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Was seit der &#220;bernahme von YouTube spekuliert wurde, wird jetzt in diesem Jahr Gewissheit: Google wird seine hauseigene Video-Plattform &#8220;Google Videos&#8221; schlie&#223;en. Bis 29. April 2011 ist es Nutzern noch m&#246;glich, das dort befindliche Videomaterial anzuschauen. Ein <a  href="http://www.google.com/video/upload">Download-Feature</a> soll es dann bis einschlie&#223;lich 13. Mai 2011 den Uploadern erm&#246;glichen, die dort befindlichen Videos zumindest auf der lokalen Festplatte abzusichern. Doch ab 14. Mai ist Google Videos dann gar nicht mehr nutzbar &#8211; eine automatische &#220;bertragung in das Videoportal YouTube wird seitens Google nicht stattfinden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2814"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Im Jahr 2005 er&#246;ffnete Google seine eigene Video-Plattform &#8220;Google Videos&#8221;. Mit diesem Vorhaben wollte der Suchmaschinenriese seinerzeit YouTube ordentlich den Marsch blasen. Doch wie wir alle wissen, dauerte es nicht lange &#8211; genauer gesagt rund ein Jahr &#8211; bis Google sich dazu entschloss, das Videoportal YouTube zu &#252;bernehmen. Von diesem Zeitpunkt an diente Google Videos eigentlich nur noch als Suchmaschine f&#252;r s&#228;mtliche Videoinhalte verschiedener Plattformen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Upload von neuen Videoclips ist bereits seit Mai 2009 nicht mehr m&#246;glich. Daher kommt die finale Entscheidung, die Plattform zu schlie&#223;en, auch nicht v&#246;llig &#252;berraschend. Immerhin hat Google mit YouTube ein riesiges Portal, das von Beginn an schon wesentlich erfolgreicher war als die hauseigene Marke.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Videos sichern, Verbreitung sicherstellen!</h3>
<p style="text-align: justify;">Da &#8211; wie eingangs erw&#228;hnt &#8211; eine automatische &#220;bertragung in das Videoportal YouTube nicht stattfinden wird, stellt Google vor&#252;bergehend einen speziellen <a  href="http://www.google.com/video/upload">Download-Link</a> zur Verf&#252;gung, mit deren Hilfe Uploader noch bis einschlie&#223;lich 13. Mai 2011 Videos sichern und auf anderen Portalen ver&#246;ffentlichen. Weshalb Google keine automatische &#220;bertragung vornimmt, ist bislang unklar &#8211; allerdings wird davon ausgegangen, dass dies rechtliche Hintergr&#252;nde hat.</p>
<p style="text-align: justify;">In einer E-Mail an alle Uploader von Google Videos machte Google bereits auf die Schlie&#223;ung und die M&#246;glichkeiten aufmerksam, wie die Videos gesichert und &#8211; bestenfalls auf YouTube &#8211; wieder neu eingestellt werden k&#246;nnen. Allerdings stellen sich sogleich neue Fragen: Nutzer, die bei Google Videos l&#228;ngere Clips hochgeladen haben, m&#252;ssten f&#252;r die Verwendung auf YouTube ihr Material erstmal splitten. Nicht jedem Nutzer ist es m&#246;glich, auf YouTube l&#228;ngere Filme hochzuladen &#8211; &#252;blich ist eine L&#228;nge von maximal 15 Minuten. Ob sich also jeder Uploader die M&#252;he machen wird, die Videos zu splitten, steht in den Sternen und auch, wie viele letztlich das Material sichern und neu einstellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen &#252;ber die bevorstehende Schlie&#223;ung von Google Videos und die M&#246;glichkeiten zur Datensicherung findet ihr auf <a  href="http://www.techfacts.net/news/internet/schliessung-des-portals-google-videos-mit-ablauf-des-13-mai-2011">techfacts.net</a>. Mit bestimmten Tools k&#246;nnt auch ihr als &#8220;Zuschauer&#8221; eure Favoriten auf Google Videos noch sichern &#8211; als Beispiele seien hier die die Webseite <a  href="http://www.2video.de/">2video.de</a> und das Firefox-Addon <a  href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/fast-video-download-with-searc/">Fast Video Download</a> genannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzlichen Dank auch nochmals an techfacts f&#252;r den freundlichen Hinweis zur bevorstehenden Schlie&#223;ung.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der neue Jugendmedienschutz-Staatsvertrag kommt</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 13:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon vor geraumer Zeit habe ich f&#252;r euch zwei Plaketten (f&#252;r die Einstufung &#8220;0&#8243; und &#8220;ab 18&#8243;) zur Verf&#252;gung gestellt, die ihr f&#252;r eure Blogs benutzen k&#246;nnt. Damals dachte ich, dass sich in der Diskussion um den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) noch etwas bewegen k&#246;nnte &#8211; insbesondere im positiven Sinne f&#252;r Blogbetreiber, die in unserer Gesellschaft inzwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1772" style="margin: 2px 10px;" title="Freigegeben ab 18!" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2010/01/150x150_FSK18.png" alt="" width="150" height="150" />Schon vor geraumer Zeit habe ich f&#252;r euch zwei Plaketten (f&#252;r die Einstufung &#8220;0&#8243; und &#8220;ab 18&#8243;) <a  href="http://www.lars-haise.de/allgemein/001759-dein-alterskennzeichen-fuer-deinen-blog.html">zur Verf&#252;gung gestellt</a>, die ihr f&#252;r eure Blogs benutzen k&#246;nnt. Damals dachte ich, dass sich in der Diskussion um den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) noch etwas bewegen k&#246;nnte &#8211; insbesondere im positiven Sinne f&#252;r Blogbetreiber, die in unserer Gesellschaft inzwischen nicht mehr wegzudenken sind. Weit gefehlt. Denn so wie es aussieht, wird der neue JMStV, mit allen Nachteilen f&#252;r Inhalteanbieter kleinerer Internetseiten / Blogs, am 1. Januar 2011 in Kraft treten. Obwohl die Gr&#252;nen in NRW dem Vertrag urspr&#252;nglich nicht zustimmen wollten, beugten auch diese sich den &#8220;parlamentarischen Zw&#228;ngen&#8221; und machten die Bahn frei f&#252;r deutschlandweite Bevormundung im Internet.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2596"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Benjamin St&#246;cker von der Piratenpartei hat sich mal die Zeit genommen, die aus dem JMStV resultierenden Nachteile f&#252;r Inhalteanbieter zusammen zu fassen. <a  href="http://politik.benjamin-stoecker.de/2010/11/08/der-jmstv-im-internet-eine-ausfuhrliche-darlegung-der-pflichten-und-folgen/">Den Artikel findet ihr hier</a>. Um dem Online-Protest &#8211; mit durchaus rei&#223;erischen Texten &#8211; Rechnung zu tragen, m&#246;chte ich an dieser Stelle noch mal an eure Kreativit&#228;t appellieren. In der Tat habe ich seit meinen ersten Entw&#252;rfen f&#252;r die Alterskennzeichen (ab 0, ab 18) keine weiteren Anl&#228;ufe gewagt.</p>
<p style="text-align: justify;">Deswegen: <strong>Welche Texte f&#252;r die noch zur Verf&#252;gung stehenden Kennzeichen &#8220;ab 6&#8243;, &#8220;ab 12&#8243; und &#8220;ab 16&#8243; schwirren noch in euren K&#246;pfen herum?</strong> Schreibt sie in meine Kommentare, damit die noch freien Kennzeichen mit Nachrichten gef&#252;llt werden k&#246;nnen. Zeigen wir der politischen Klasse, was wir von ihren Beschneidungsaktionen wirklich halten!</p>
<p style="text-align: justify;">Hier &#8211; zur Erinnerung &#8211; noch mal die Alterskennzeichen, die ich im Januar 2010 schon mal erstellt habe. Diese d&#252;rft ihr wie gehabt nat&#252;rlich auch jetzt schon frei f&#252;r euren Blog bzw. euren Internetauftritt verwenden &#8211; mit der &#252;blichen Bitte um Kennzeichnung der Herkunft, also ggf. mit einem Link auf diesen Artikel oder meinen Blog <img src='http://www.lars-haise.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1771" title="Freigegeben f&#252;r alle!" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2010/01/150x150_FSK0.png" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1763" title="Freigegeben f&#252;r alle!" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2010/01/190x190_FSK0.png" alt="" width="190" height="190" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1772 aligncenter" title="Freigegeben ab 18!" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2010/01/150x150_FSK18.png" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1769" title="Freigegeben ab 18!" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2010/01/190x190_FSK18.png" alt="" width="190" height="190" /></p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		<title>Bundeskriminalamt will weiterhin Stopp-Schilder im Internet aufstellen</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 15:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mich verwundert es gerade ehrlich gesagt etwas, dass es dazu noch keine Stellungnahme von der Piratenpartei gab &#8211; aber dennoch ist es interessant, was von Seiten des Bundeskriminalamtes (BKA) zu h&#246;ren ist zum Thema Netzsperren und &#8220;Kampf gegen Kinderpornografie im Internet&#8221;: Wie Udo Vetter von lawblog.de und auch netzpolitik.org unter Berufung auf einen Artikel in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mich verwundert es gerade ehrlich gesagt etwas, dass es dazu noch keine Stellungnahme von der Piratenpartei gab &#8211; aber dennoch ist es interessant, was von Seiten des Bundeskriminalamtes (BKA) zu h&#246;ren ist zum Thema Netzsperren und &#8220;Kampf gegen Kinderpornografie im Internet&#8221;: Wie Udo Vetter von <a  href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/07/15/schnell-sein-sollen-nur-die-anderen/">lawblog.de</a> und auch <a  href="http://www.netzpolitik.org/2010/bka-fordert-weiter-netzzensur/">netzpolitik.org</a> unter Berufung auf <a  href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article8465932/BKA-kann-Kinderpornografie-nicht-zuegig-loeschen.html">einen Artikel</a> in &#8220;Die Welt&#8221; berichten, schreien die Ermittler f&#246;rmlich danach, weiter an der Netzsperren-Infrastruktur zu bauen. 40 Prozent der beanstandeten Internetseiten vom BKA werden innerhalb von einer Woche nicht gel&#246;scht. Auf der anderen Seite muss das ja bedeuten, dass im selben Zeitraum 60 Prozent &#8211; also eine deutliche Mehrzahl der beanstandeten Seiten &#8211; von unserer gro&#223;en Datenautobahn verschwinden? Ist doch ein Erfolg! Und zurecht weist auch Udo Vetter darauf hin, dass deutsche Beh&#246;rden, insbesondere auch das BKA, nicht schneller reagieren. Hierzulande ist es schlie&#223;lich auch v&#246;llig normal, dass man Wochen oder gar Monate auf eine Reaktion von staatlichen Einrichtungen wartet.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2291"></span>Kommen wir aber nun zu den Fakten, die der &#8220;Welt&#8221; offenbar vorliegen. Sie beziehen sich auf eine interne Studie des BKA. Demnach kommen die meisten L&#246;schungsbest&#228;tigungen aus Russland, gefolgt von den Staaten USA, Niederlande, Kanada, Schweden und Zypern, die in der Studie explizit benannt sein sollen (wo ist eigentlich das anscheinende &#8220;Bollwerk&#8221; der Kinderpornografie, Indien, in dieser Auflistung?). Nachdem es der Studie zur Folge zumindest mit Russland besser zu laufen scheint als mit den westlichen Staaten, fordern die Ermittler des BKA jetzt eine engere und verbesserte Kooperation mit den anderen Staaten. Der Innenminister Thomas de Maizière  (CDU) hatte allerdings zuletzt verk&#252;ndet, man habe sich beispielsweise mit den USA auf eine bessere Kooperation geeinigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls wie den Jungs von netzpolitik.org verwundert es mich nicht, dass keine weiteren Staaten &#8211; die wir aus der Zensursula-Porpaganda eigentlich kennen (wie Indien) &#8211; gezielt beim Namen genannt werden. Diese existieren zumeist in den kranken K&#246;pfen der Bef&#252;rworter von Netzsperren. Auch sehe ich nach wie vor keinen Milliardenmarkt, der mit illegaler Kinderpornografie Geld macht. Das kann man schon anhand der eingegangenen Meldungen beim BKA erkennen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Die Koalitionspolitiker streiten jetzt darum, ob das geltende Gesetz vollst&#228;ndig angewendet werden soll oder nicht. Den Ermittlern des BKA und den Kindern hilft das nicht: Sie erhalten rund </em><strong><em>150 Hinweise </em></strong><em><strong>im Monat,</strong> mit denen sich die Kinderpornografie im Internet bek&#228;mpfen l&#228;sst. 63 Prozent kommen von Hotlines und der „Bundespr&#252;fstelle f&#252;r jugendgef&#228;hrdende Medien“, 22 Prozent von Polizeidienststellen aus dem In- und Ausland, 14 Prozent direkt von B&#252;rgern und ein Prozent von Interpol oder Europol. </em></p>
<p style="text-align: justify;">(Aus dem Artikel <a  href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article8465932/BKA-kann-Kinderpornografie-nicht-zuegig-loeschen.html">&#8220;BKA kann Kinderpornografie nicht z&#252;gig l&#246;schen&#8221;</a> bei Welt.de)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">150 Hinweise im Monat, denen man erstmal nachgehen muss, klingt schon etwas wenig. Denn von den registrierten Hinweisen muss man zun&#228;chst dann noch die F&#228;lle abziehen, die sich als Irrtum erweisen. In Summe bleibt f&#252;r das BKA also eine recht &#252;berschaubare Zahl an Internetangeboten, die zur L&#246;schung anstehen und die dann gegebenenfalls den ausl&#228;ndischen Beh&#246;rden gemeldet werden m&#252;ssen. Im Umkehrschluss bleibt von der sprichw&#246;rtlichen &#8220;Verseuchung&#8221; des Internets durch Webseiten, auf denen Kinderpornografie zu Geld gemacht wird, nichts oder nur sehr wenig &#252;brig &#8211; ein Milliardenmarkt? Fehlanzeige!</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor also eine neue Debatte vom BKA &#252;ber Netzsperren zur Bek&#228;mpfung von Kinderpornografie im Internet losgetreten wird, sollten die Verantwortlichen vor Ort in Wiesbaden mal &#252;ber die Effizienz ihrer Arbeit nachdenken und sich mal geh&#246;rig in den Arsch treten. Denn die &#252;berschaubare Zahl an F&#228;llen, die tats&#228;chlich zur L&#246;schung anstehen, stehen in keinem Verh&#228;ltnis dazu, deshalb eine Zensurinfrastruktur zu errichten und so umfangreich &#8211; und vor allem f&#252;r den Normalsterblichen unkontrollierbar &#8211; in das Grundrecht jedes Einzelnen auf Informationsfreiheit einzugreifen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Internet Explorer 6 ist veraltet</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 20:20:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nein, echt? Wer h&#228;tte das jetzt gedacht! Der Internet Explorer 6, der seinerzeit zusammen mit Windows XP ausgeliefert wurde, ist veraltet. Eine Erkenntnis, die viele Internetnutzer und auch Webentwickler teilen. Letztere haben gro&#223;e Probleme, ihre Internetprodukte an den wohl schlimmsten Webbrowser anzupassen, den die Welt je sah &#8211; zumindest aus Sicht von Entwicklern. Seit Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nein, echt? Wer h&#228;tte das jetzt gedacht! Der Internet Explorer 6, der seinerzeit zusammen mit Windows XP ausgeliefert wurde, ist veraltet. Eine Erkenntnis, die viele Internetnutzer und auch Webentwickler teilen. Letztere haben gro&#223;e Probleme, ihre Internetprodukte an den wohl schlimmsten Webbrowser anzupassen, den die Welt je sah &#8211; zumindest aus Sicht von Entwicklern. Seit Jahren r&#228;t man Internetnutzern daher, auf einen moderneren Browser zu umzusteigen. Ungewohnt, aber auch wahr: Ausgerechnet Microsoft springt den verzweifelten Entwicklern zur Seite.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2115"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Auf einer australischen Internetseite fragt Microsoft: <em>&#8220;W&#252;rden Sie eine neun Jahre alte Milch trinken?&#8221;</em> Damit spielen die Jungs aus Redmond ganz klar auf das Alter des Internet Explorer 6 an, der inzwischen wirklich neun Jahre alt ist. Zum &#196;rger vieler Entwickler gibt es aber noch eine Menge Nutzer &#8211; Tendenz sinkend -, die diesen altbackenen Browser nutzen. <a  href="http://www.microsoft.com/australia/technet/ie8milk/">Wie Microsoft auf der Seite selbst angibt</a>, habe sich das Internet seit 2001 sehr stark weiterentwickelt. Die Sicherheitsfunktionen von Internet Explorer 6 seien daher heute &#252;beraltet.</p>
<p style="text-align: justify;">Microsoft empfiehlt daher dem geneigten Leser selbstverst&#228;ndlich auf den Internet Explorer 8 umzusteigen. Der Internet Explorer 8 sei darauf ausgelegt, es mit der Internetkriminalit&#228;t von heute aufzunehmen. Dabei spart Microsoft auch nicht mit Eigenlob (der bekanntlich stinkt *hust*). Der neuste Browser von Microsoft sei dabei, so deren Wortlaut, auch Firefox 3, Google Chrome und dem Apple Safari &#252;berlegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ungewohnt aber dennoch deutlich r&#228;t Microsoft damit von der weiteren Nutzung des Internet Explorer 6 ab. In der Vergangenheit hat Microsoft zwar auch schon auf die Vorteile neuerer Browser verwiesen, gleichzeitig aber auch um Verst&#228;ndnis geworben, dass viele Nutzer nicht so einfach umsteigen k&#246;nnten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mein Rat an euch ist jedoch: Auch wenn Microsoft selbstverst&#228;ndlich den Internet Explorer 8 als besonders gut ger&#252;stet empfindet, so empfehle ich euch dennoch eher die Nutzung von <a  href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/">Firefox 3</a> oder <a  href="http://www.apple.com/de/safari/">Safari</a>. Mit diesen beiden Browsern habe ich die besten Erfahrungen gemacht hinsichtlich Performance und einwandfreier Interpretation von Quelltexten.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">(via <a  href="http://www.golem.de/1005/75129.html">golem.de</a>)</p>
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