Michael Jackson ist tot – und Wayne interessiert ‘s?
Der Morgen hat heute eigentlich schon recht gut angefangen. Als ich – ohnehin schon recht spät – nach unten ging, um wenigstens noch eine Kleinigkeit zu frühstücken, saß auch schon ein Teil meiner Familie versammelt vor dem Fernseher, um sich auf Punkt 6 (RTL) die Meldungen über den Tod von Michael Jackson anzuschauen. Wayne? Der Mann war ein sterblicher wie jeder andere auch. Und wie unser Rechnungswesen-Lehrer heute in der Schule schon so trefflich gesagt hat: Er sah schon die ganzen Jahre zuvor nicht mehr richtig gesund aus, vielleicht auch durch die ganzen chirurgischen Eingriffe bedingt.
Für mich ist jedenfalls nur ein Mensch gestorben, der für teilweise gute Musik stand, was ich auch gar nicht verleugnen will. Was mir allerdings immer noch bitter aufstößt, sind die ganzen Prozesse in Sachen Kindesmissbrauch, die gegen ihn liefen. Für mich hat das alles nichts mehr mit einem “dummen Zufall” zutun, dass ausgerechnet er Opfer mehrerer solcher Anklagen vor amerikanischen Gerichten geworden ist. Umso mehr hat es mich allerdings immer wieder verwundert, wie knapp er dem Gefängnis entgangen ist. Berechtigt stellt sich hier die Frage, ob die Opfer nicht letztlich doch mit Geld still gestellt wurden?
Die Trauerwelle ist für mich jedenfalls nicht nachvollziehbar. In keinster Weise. Jeder andere Pädophile würde geächtet und dessen Tod gefeiert werden; um Jacko macht man jedoch einen Kult?
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Tags
Jacko, Michael Jackson, musik, Pädophilie, tod, Wayne


26. Juni 2009 










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