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	<title>lars-haise.de :: WEBLOG</title>
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		<title>Branchenverband Bitkom &#252;bt Kritik an der Internetpolitik der Bundesregierung</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 09:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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Der Pr&#228;sident des IT-Branchenverbandes Bitkom, August-Willhelm Scheer, fordert einen Internet-Staatsminister, um endlich zu einem Gesamtkonzept zu gelangen. Seinen Angaben nach gebe es eine Kommission nach der anderen, bei der sich jedes Ministerium ein St&#252;ck herauspicke. W&#228;hrend der Staat auf der einen Seite die B&#252;rgerrechte und die Privatsph&#228;re der Bev&#246;lkerung mit Vorratsdatenspeicherung und Online-Durchsungen angreife, kritisiert [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Der Pr&#228;sident des IT-Branchenverbandes Bitkom, August-Willhelm Scheer, fordert einen Internet-Staatsminister, um endlich zu einem Gesamtkonzept zu gelangen. Seinen Angaben nach gebe es eine Kommission nach der anderen, bei der sich jedes Ministerium ein St&#252;ck herauspicke. W&#228;hrend der Staat auf der einen Seite die B&#252;rgerrechte und die Privatsph&#228;re der Bev&#246;lkerung mit Vorratsdatenspeicherung und Online-Durchsungen angreife, kritisiert Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) auf der anderen Seite die Suchmaschine Google bei seinem Street-View-Projekt, bei dem angeblich die Privatsph&#228;re der Menschen verletzt werde, weil das Unternehmen keine Genehmigung einhole, um Vorg&#228;rten und H&#228;user abzufotografieren. Wichtiger als die Schaffung weiterer Verbote und Regulierungen sei es, die Bev&#246;lkerung dementsprechend dar&#252;ber aufzukl&#228;ren, nicht alle m&#246;glichen Daten ins Internet einzustellen, so Scheer weiter.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Die Berufung eines Internetministers war schon <a  href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/piraten-fordern-internetminister/" target="_blank">ein Anliegen der Piratenpartei</a> vor der Bundestagswahl im Jahr 2009 (siehe auch <a  href="http://www.lars-haise.de/videos/001109-piratenpartei-im-heute-journal-vom-21-09-2009.html">Beitrag im heute journal vom 21.09.2009</a>). </em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">(via <a  href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bitkom-Chef-kritisiert-Internetpolitik-der-Bundesregierung-942138.html" target="_blank">heise.de</a>)</p>

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		<title>Horst Seehofer will Atomkraftwerke unbefristet weiterlaufen lassen</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 08:38:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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Der bayerische Ministerpr&#228;sident Horst Seehofer (CSU) scheint von der Atomlobby total eingenommn worden zu sein. Er spricht sich f&#252;r eine unbefristete Verl&#228;ngerung der Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke aus. Dies kann nicht aus dem Munde eines verantwortungsvollen Politiker kommen, der die Pannen der letzten Jahre zur Kenntnis genommen hat. Hier muss wahnsinnig viel (Schmier)Geld im Spiel sein. [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Der bayerische Ministerpr&#228;sident Horst Seehofer (CSU) scheint von der Atomlobby total eingenommn worden zu sein. Er spricht sich f&#252;r eine unbefristete Verl&#228;ngerung der Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke aus. Dies kann nicht aus dem Munde eines verantwortungsvollen Politiker kommen, der die Pannen der letzten Jahre zur Kenntnis genommen hat. Hier muss wahnsinnig viel (Schmier)Geld im Spiel sein. Gegen&#252;ber der Rheinischen Post sagte Seehofer: <em>&#8220;So lange ein Kernkraftwerk sicher ist, sollte es am Netz sein d&#252;rfen&#8221;.</em> Unterst&#252;tzung erh&#228;lt Seehofer dabei von der M&#246;venpick-Atomlobby-Partei FDP, in Form von Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok: <em>&#8220;Es w&#228;re Unsinn, deutsche Atomkraftwerke, die sicherer als Reaktoren in den Nachbarl&#228;ndern sind und allen internationalen Standards entsprechen, vom Netz zu nehmen und als Ausgleich dann noch Atomstrom aus dem Ausland zu beziehen&#8221;.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1814"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Gr&#252;nen stellen sich indes quer. Eine R&#252;ckkehr vom Atomausstieg sei f&#252;r sie unverhandelbar, auch mit Blick auf m&#246;gliche schwarz-gr&#252;ne B&#252;ndnisse auf L&#228;nderebene, so Claudia Roth (Gr&#252;ne) gegen&#252;ber dem Westdeutschen Rundfunk. Jeder Tag, an dem ein deutsches Atomkraftwerk weiter am Netz gehalten werde, sei eine Gef&#228;hrdung f&#252;r Millionen B&#252;rgerinnen und B&#252;rger. Letztlich sei auch die Frage immer noch nicht gekl&#228;rt, was mit dem hochradioaktiven M&#252;ll passiere und wo dieser endgelagert werden k&#246;nne.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>In meinen Augen zeichnet sich die Politik von schwarz-gelb nicht gerade durch Verantwortungsbewusstsein gegen&#252;ber der deutschen Bev&#246;lkerung aus. An dem Atomausstieg zu r&#252;tteln, trotz des doch erheblichen Widerstandes in der Bev&#246;lkerung, zeigt sehr deutlich, dass die Bundesregierung von den Lobbyisten in den Hinterzimmern in ihrem Handeln erkauft wird. Verantwortungsvolle Politik bedeutet Nachhaltigkeit. Atomkraftwerke l&#228;nger als notwendig weiter zu betreiben hat allerdings nichts mit Nachhaltigkeit, sondern mit Leichtsinnigkeit zu tun wenn man bedenkt, was an deutschen Meilern in den vorangegangenen Jahren alles an Pannen geschehen ist.</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<h4>Siehe auch:</h4>
<p style="text-align: justify;"><a  href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,634416,00.html" target="_blank">St&#246;rfall im Atomkraftwerk Kr&#252;mmel</a> (Spiegel.de)<br />
<a  href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/verstopfung-stoppt-biblis-b/" target="_blank">Verstopfter K&#252;hlkreislauf stoppt Atomkraftwerk Biblis B</a> (taz.de)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Die Frage ist also: Muss es erst in Deutschland zu einem <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Super-Gau" target="_blank">Super-GAU</a> kommen, ehe man versteht, dass Atomkraft keine Zukunft hat?</em></strong></p>

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		<title>Kommentar: Die Diskussion um Jugend(medien)schutz aus einem ganz anderen Blickwinkel</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 13:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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In den vergangenen Tagen hatte ich des &#246;fteren mal Gelegenheit, mit dem einen oder anderen pers&#246;nlich, aber auch per ICQ, das eine oder andere Gespr&#228;ch hinsichtlich des neuen &#8220;Jugendmedienschutzstaatsvertrages&#8221; aufzubauen. Dabei kamen unterschiedliche Ansichten zu Tage, unter anderem auch, wie mit dieser Diskussion richtigerweise umgegangen werden m&#252;sste, um sowohl als Pirat und als freier Verfechter [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">In den vergangenen Tagen hatte ich des &#246;fteren mal Gelegenheit, mit dem einen oder anderen pers&#246;nlich, aber auch per ICQ, das eine oder andere Gespr&#228;ch hinsichtlich des neuen &#8220;Jugendmedienschutzstaatsvertrages&#8221; aufzubauen. Dabei kamen unterschiedliche Ansichten zu Tage, unter anderem auch, wie mit dieser Diskussion richtigerweise umgegangen werden m&#252;sste, um sowohl als Pirat und als freier Verfechter der B&#252;rgerrechte, wie sie in Organisationen wie dem AK Zensur gruppiert sind, nicht an Zurechnungsf&#228;higkeit in der Bev&#246;lkerung zu verlieren. In erster Linie vertrete ich auf meinem Blog ohnehin nicht die Ansicht der Piratenpartei, sondern die meines eigenen Gedankengutes &#8211; deswegen m&#246;chte ich hier einfach mal das niederschreiben, was mir hinsichtlich der laufenden Debatte so aufst&#246;&#223;t.</p>
<p><span id="more-1798"></span></p>
<h4>Welches Ziel wird verfolgt?</h4>
<p style="text-align: justify;">In erster Linie verfolgt der AK Zensur das Ziel, die &#8220;Weiterentwicklung&#8221; des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV), was unter den L&#228;ndern eine Vereinbarung zu einheitlichen Standards im Jugendmedienschutz darstellt, <a  href="http://ak-zensur.de/2010/01/jmstv-anhoerung.html" target="_blank">ganz vom Tisch zu fegen</a>. Meiner Ansicht nach kann man es sich aber bei der Argumentation nicht zu einfach machen, indem man teilweise <a  href="http://ak-zensur.de/2010/01/jmstv-stellungnahme.html" target="_blank">Punkte aufz&#228;hlt</a>, die bereits in der derzeit g&#252;ltigen Fassung des JMStV zur Geltung kommen. Ganz bitter aufgesto&#223;en sind mir beispielsweise folgende Punkte:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Es werden sowohl Internet-Zugangs-Anbieter (Access-Provider, ISP) als auch Anbieter von Webspace (Hosting-Provider) mit den eigentlichen Inhalte-Anbietern gleich gesetzt. Sie werden als „Anbieter“ bezeichnet. Sie alle sind f&#252;r die Inhalte ihrer Kunden verantwortlich.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Schon aus der jetzt g&#252;ltigen Fassung des JMStV kann man ableiten, dass auch Anbieter von Webspace (sogenannte Hosting-Provider) zur Verantwortung gezogen werden k&#246;nnen, wenn ihnen Umfang und Inhalt von &#8220;entwicklungsbeeintr&#228;chtigenden&#8221; Internetangeboten bekannt ist. Im Klartext hei&#223;t es: Jedes Unternhemen steht schon mit einem Fu&#223; im Knast (&#252;berspitzt ausgedr&#252;ckt), wenn es Kenntnis &#252;ber solche Angebote erlangt und dabei unt&#228;tig bleibt. Entsprechende Angebote m&#252;ssten also schon heute von Hosting-Providern gel&#246;scht oder zumindest f&#252;r die Allgemeinheit unzug&#228;nglich gemacht werden. Die aktuelle Fassung des JMStV k&#246;nnt ihr im &#220;brigen <a  href="http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&#038;query=JMedienSchStVtrG+BW&#038;psml=bsbawueprod.psml&#038;max=true&#038;aiz=true" target="_blank">hier</a> nachlesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Weiterhin st&#246;&#223;t mir etwas bitter auf, dass der AK Zensur geradezu so argumentiert, dass die Kennzeichnungspflicht von Internetangeboten erst mit der Weiterentwicklung des JMStV in Kraft tritt. Auch diese Annahme ist falsch. Der Paragraf 12 des JMStV sieht Folgendes vor &#8211; wenn auch etwas schwammig formuliert:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Anbieter von Telemedien, die ganz oder im Wesentlichen inhaltsgleich sind mit bespielten Videokassetten und mit anderen zur Weitergabe geeigneten, f&#252;r die Wiedergabe auf oder das Spiel an Bildschirmger&#228;ten mit Filmen oder Spielen programmierten Datentr&#228;gern (Bildtr&#228;gern), die nach § 12 des Jugendschutzgesetzes gekennzeichnet oder f&#252;r die jeweilige Altersstufe freigegeben sind, m&#252;ssen auf eine vorhandene Kennzeichnung in ihrem Angebot deutlich hinweisen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Auch die Zust&#228;ndigkeiten unterschiedlicher staatsnaher oder staatsgetragenen Organisationen (wie jugendschutz.net, KJM, etc.) werden im bereits bestehenden Vertrag klar definiert, aber erst seit der Neufassung vom AK moniert. M&#246;glichkeiten der Zensur sind dadurch ebenfalls schon gegeben, wie man anhand einiger Beispiele sehen kann, anhand derer das schon versucht wurde (siehe auch <a  href="http://www.lars-haise.de/internet/00874-kjm-draengt-provider-zu-freiwilligen-internetsperren.html" target="_blank">diesen Artikel</a>).</p>
<p style="text-align: justify;">In meinen Augen wird einfach an der Wurzel falsch angesetzt. Denn die Frage ist doch eigentlich: <strong>BRAUCHEN</strong> wir in Deutschland einen so umfassenden Jugendschutz? Oder anders gefragt: Wer definiert Jugendschutz eigentlich? Meiner Ansicht nach hat der Schutz von Jugendlichen weniger damit zu tun, ihnen vorzuschreiben, was sie genau zu konsumieren haben. In &#214;sterreich klappt das alles schlie&#223;lich auch ohne einheitliche Abkommen ganz prima &#8211; Anarchie herrscht dort letztlich auch nicht und, soweit ich das als Au&#223;enstehender beurteilen kann, die Entwicklung &#246;sterreichischer Jugendlicher d&#252;rfte genauso wenig durch fehlende Standards beeintr&#228;chtigt sein als die unserer Jugendlichen, wenn es diesen strikten &#8220;Schutzkatalog&#8221; nicht g&#228;be. Wieso wird also von der Politik ein so gro&#223;es Bed&#252;rfnis heraufbeschworen, dass man unsere Kinder und Jugendliche in Watte einpacken muss?</p>
<p style="text-align: justify;">Meiner Auffassung nach ist es v&#246;llig ausreichend zu definieren, ab wann ein Jugendlicher Tabakwaren und alkoholische Getr&#228;nke konsumieren darf, ebenso, wann dieser an Gl&#252;cksspielen teilnehmen und eine Diskothek betreten darf. Das sind so die grunds&#228;tzlichen Sachen, die man schon aufgrund m&#246;glicher Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Gastwirte und H&#228;ndler festlegen sollte. Aber davon, die Medien zum Schutze unserer Jugend zu beschneiden, halte ich schon seit dem panischen Ausbau unseres Jugendschutzes aus den Zeiten des Amoklaufs in Erfurt schon nicht viel. Im Grunde genommen m&#252;ndete die mediale Zensur dort ja zum sprichw&#246;rtlichen Gipfel, als man penibel festlegte, dass die Freiwillige Selbstkontrolle keine Freiwillige Selbstkontrolle mehr ist, sondern eine verbindliche Vorgehensweise f&#252;r die Unterhaltungsindustrie, um ihre Produkte &#252;berhaupt frei in den Handel zu bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Weit ausgeholt, vielleicht sogar etwas vom Kernpunkt abgewichen: Meine Meinung ist jedenfalls klar: Es sollte nicht dar&#252;ber diskutiert werden, ob der aktuelle Entwurf des JMStV vom Tisch sollte, sondern dass dieses Zensurinstrument &#8211; wie es schon seit langer Zeit besteht und nicht erst seit der Idee einer Weiterentwicklung &#8211; &#252;berhaupt erst wieder beseitigt werden sollte, da es den Sinn verfehlt. Es ist nicht Aufgabe des Staates darauf zu achten, welche Medien von Kindern und Jugendlichen konsumiert werden, sondern die der Eltern im Rahmen ihrer Aufsichtspflicht. Eine Verletzung dieser Pflicht ist bekanntlich schon strafbar und sollte es nach meinem Verst&#228;ndnis nicht nur dann sein, wenn Kinder mit Feuer gespielt haben oder in einer Wohnung verwahrlosen. Insofern braucht man sich doch &#252;berhaupt keinen Gedanken daran verschwenden, wie man sich seine Jugend zu sprichw&#246;rtlichen &#8220;Allesfressern&#8221; im Interesse der Politik &#8220;zurechtschneiden&#8221; kann, sondern wie die Eltern st&#228;rker in die Pflicht genommen werden k&#246;nnen. Im Grunde genommen behindert der deutsche Jugendschutz n&#228;mlich nicht nur Jugendliche bei der Informationsbeschaffung und dem Medienkonsum, sondern auch gestandene Erwachsene, die bestimmte Medien &#252;ber das Ausland beschaffen m&#252;ssen, da sie in Deutschland auf dem Index stehen. Und eine Duldung von verschiedenen Indexen &#8211; wie sie schon seit etlichen Jahren existieren &#8211; kann genauso wenig die L&#246;sung sein wie die Filterung von Internetseiten unter dem Deckmantel Kinderpornografie.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn der AK Zensur weiterhin in der &#246;ffentlichen Wahrnehmung ernst genommen werden will, sollte er sich daher &#252;berlegen, wohin die Reise &#252;berhaupt gehen soll.</p>

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		<title>Bundespr&#228;sident macht Weg frei f&#252;r Zensursula-Gesetz</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 17:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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Lange war es ruhig um das sogenannte Zugangserschwerungsgesetz, was im vergangenen Jahr unter dem Schlagwort &#8220;Zensursula-Gesetz&#8221; einen traurigen Weg in die deutsche Parlamentsgeschichte gefunden hat, unter anderem durch das doch sehr chaotische Gesetzgebungsverfahren verbunden. Horst K&#246;hler, Bundespr&#228;sident der Bundesrepublik Deutschland und damit oberster Repr&#228;sentant der Bundesb&#252;rger, war die letzte Bastion der Hoffnung der Netzbewegung, um [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Lange war es ruhig um das sogenannte Zugangserschwerungsgesetz, was im vergangenen Jahr unter dem Schlagwort &#8220;Zensursula-Gesetz&#8221; einen traurigen Weg in die deutsche Parlamentsgeschichte gefunden hat, unter anderem durch das doch sehr chaotische Gesetzgebungsverfahren verbunden. Horst K&#246;hler, Bundespr&#228;sident der Bundesrepublik Deutschland und damit oberster Repr&#228;sentant der Bundesb&#252;rger, war die letzte Bastion der Hoffnung der Netzbewegung, um ein m&#246;gliches Inkrafttreten dieses Gesetzes doch noch abzuwenden. Heute stellte sich Horst K&#246;hler offiziell gegen die Netzgemeinde und damit gegen eine der gr&#246;&#223;ten B&#252;rgerrechtsbewegungen der letzten Jahre &#252;berhaupt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1792"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der Bundespr&#228;sident <a  href="http://bundespraesident.de/Journalistenservice/Pressemitteilungen-,11107.662222/Ausfertigung-des-Gesetzes-zur-.htm?global.back=/Journalistenservice/-%2c11107%2c0/Pressemitteilungen.htm%3flink%3dbpr_liste" target="_blank">lie&#223; &#252;ber seinen Internetauftritt mitteilen</a>, dass<em> &#8220;keine durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken&#8221;</em> best&#252;nden, <em>&#8220;die ihn an einer Ausfertigung gehindert h&#228;tten&#8221;.</em> Er gehe davon aus, dass die deutsche Bundesregierung entsprechend ihrer Stellungnahme vom 4. Februar 2010 nunmehr<em> &#8220;auf der Grundlage des Zugangserschwerungsgesetzes&#8221;</em> Kinderpornografie im Internet nachhaltig und effektiv bek&#228;mpft.</p>
<p style="text-align: justify;">K&#246;hler lag das Gesetz bereits seit vorigem Sommer vor. In einem h&#246;chst chaotischen und von vielen &#196;nderungen geplagten Verfahren hatte die damalige gro&#223;e Koaliton (bestehend aus CDU, CSU und SPD) das Gesetz noch vor der Bundestagswahl im September durch den Deutschen Bundestag gepeitscht. Im November bat der Bundespr&#228;sident dann im Rahmen der Pr&#252;fung des Gesetzes um &#8220;erg&#228;nzende Informationen&#8221;. Das Bundeskanzleramt teilte K&#246;hler mit, dass man nicht mehr vor habe, die im Zugangserschwerungsgesetz festgeschriebenen Internetsperren weiter zu verfolgen. Kinderpornos sollen stattdessen direkt von den betreffenden Servern gel&#246;scht werden &#8211; mit gesetzlicher Untermalung. Die Bundestagsfraktion der Gr&#252;nen reagierte zugleich mit einem Entwurf zur Aufhebung des Zugangserschwerungsgesetz.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Die Reaktion der FDP bleibt abzuwarten. Mit der Abwendung &#8211; oder zumindest vor&#252;bergehenden Aussetzung des Gesetzes &#8211; konnte die vormals als &#8220;B&#252;rgerrechtspartei&#8221; in den Wahlkampf gezogene Partei zumindest einen Punkt hinsichtlich der B&#252;rgerrechte im Koalitionsvertrag durchboxen. Wenn die jetzt schon schw&#228;chelnden Liberalen nicht auch noch ihre Glaubw&#252;rdigkeit im umfassenden Themengebiet B&#252;rgerrechte verspielen will, tut sie sich gut daran, zu ihren programmatischen Punkten aus dem Wahlkampf zu stehen. Da jedoch die Landesverb&#228;nde der FDP schon hinsichtlich des umstrittenen Jugendmedienschutzstaatsvertrages nur wenig Ambitionen zu einer &#220;berarbeitung dieses noch m&#228;chtigeren Zensurwerkes gezeigt haben, wird die Reaktion auf das Inkrafttreten des Zensursula-Gesetzes &#228;hnlich ausfallen.</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">(via <a  href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundespraesident-unterzeichnet-Websperren-Gesetz-933180.html" target="_blank">heise.de</a>)</p>

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		<title>Pfeffer statt Zimt &#8211; Ein ziemlich fieser Streich!</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 22:07:17 +0000</pubDate>
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Beide Blondinen sollten urspr&#252;nglich eigentlich in den Genuss eines L&#246;ffels Zimt kommen. Doch irgendwie scheint da bei der Vorbereitung der L&#246;ffel etwas schief gelaufen zu sein.


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<p style="text-align: justify;">Beide Blondinen sollten urspr&#252;nglich eigentlich in den Genuss eines L&#246;ffels Zimt kommen. Doch irgendwie scheint da bei der Vorbereitung der L&#246;ffel etwas schief gelaufen zu sein.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3EsQYfA2Ekc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/3EsQYfA2Ekc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>

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		<title>Video&#252;berwachung in &#246;ffentlichen Geb&#228;uden kommt nach Baden-W&#252;rttemberg</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 21:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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Nach Angaben der Wochenzeitung &#8220;Sonntag Aktuell&#8221; haben sich der baden-w&#252;rttembergische Innenminister Heribert Rech (CDU) sowie sein Kabinettskollege, Justizminister Ulrich Goll (FDP), darauf geeinigt, dass &#246;ffentliche Geb&#228;ude wie Schulen, Bushaltestellen und Parkh&#228;user k&#252;nftig auch in Baden-W&#252;rttemberg &#252;berwacht werden d&#252;rfen. Der Einsatz von Videokameras ist der baden-w&#252;rttembergischen Polizei bislang nur dann gestattet, wenn es gilt, Gefahren abzuwenden. [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Nach Angaben der Wochenzeitung &#8220;Sonntag Aktuell&#8221; haben sich der baden-w&#252;rttembergische Innenminister Heribert Rech (CDU) sowie sein Kabinettskollege, Justizminister Ulrich Goll (FDP), darauf geeinigt, dass &#246;ffentliche Geb&#228;ude wie Schulen, Bushaltestellen und Parkh&#228;user k&#252;nftig auch in Baden-W&#252;rttemberg &#252;berwacht werden d&#252;rfen. Der Einsatz von Videokameras ist der baden-w&#252;rttembergischen Polizei bislang nur dann gestattet, wenn es gilt, Gefahren abzuwenden. Dar&#252;ber hinaus d&#252;rfen nach aktueller Gesetzeslage auch dann Kameras installiert werden, wenn es sich um &#246;ffentliche Pl&#228;tze handelt, an denen h&#228;ufig Straftaten begangen werden. F&#252;r eine Regelung, die &#252;ber das bisher m&#246;gliche hinausgeht, m&#252;sse das Landesdatenschutzgesetz angepasst werden. Dies gab eine Sprecherin des Innenministeriums am Samstag an. Ein Kabinettsbeschluss soll allerdings noch nicht vorliegen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1782"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Initiative l&#228;sst sich auf Forderungen aus den Kommunen zur&#252;ckf&#252;hren. Diese verlangten immer h&#228;ufiger Video&#252;berwachung im Kampf gegen Sachbesch&#228;digungen und Vandalismus. Vor allem der Schulbereich d&#252;rfte besonders daran interessiert sein, endlich auf die &#220;berwachungstechnik zur&#252;ckgreifen zu k&#246;nnen, gab auch der Landesdatenschutzbeauftragte J&#246;rg Klingbeil zu denken.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Beispiele zeigen jedoch, dass der Einsatz von Videokameras hoch ineffizient ist. Zahlreiche Studien belegen auch, dass nur ein geringer Teil an Straftaten tats&#228;chlich durch &#220;berwachungskameras aufgekl&#228;rt werden konnte. So stellte man im Jahr 2007 in Berlin fest, dass bei einem Pilotprojekt &#8211; im Rahmen dessen die Berliner Verkehrsbetriebe auf drei U-Bahn-Linien eine st&#228;ndige Video&#252;berwachung einf&#252;hrten &#8211; &#252;berhaupt kein sp&#252;rbarer Sicherheitsgewinn zu verzeichnen war (siehe auch: <a  href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Videoueberwachung-in-Berliner-U-Bahn-brachte-keinen-Sicherheitsgewinn-183294.html" target="_blank">heise.de</a>). Im Jahr 2009 offenbarte die britische Polizei in einem Bericht, den sie im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes erbringen musste, dass auf 1.000 Kameras gerade mal eine aufgekl&#228;rte Straftat k&#228;me (siehe auch: <a  href="http://www.zeit.de/online/2009/35/cctv-ueberwachung-nutzlos?page=all" target="_blank">zeit.de</a>).</p>
<p style="text-align: justify;">Die Frage ist also: Womit m&#246;chte die Politik seine dummen Sch&#228;fchen befl&#252;geln? Etwa mit dem Gef&#252;hl, dass Video&#252;berwachung nur unserer Sicherheit diene und damit dem allgemeinen Wohl? Bl&#246;dsinn. Die &#220;berwachung jedes Einzelnen stellt vor allem einen Bruch mit der Unschuldsvermutung dar. Es wird ein Generalverdacht auf jeden begr&#252;ndet, der sich im &#246;ffentlichen Raum bewegt. Der gl&#228;serne B&#252;rger kann aber nicht die L&#246;sung daf&#252;r sein, um Kriminalit&#228;t zu bek&#228;mpfen. Um jedoch den Bogen wieder nach Baden-W&#252;rttemberg zu schlagen: Dass sich Rech und Goll auf das &#8220;Go&#8221; f&#252;r die fl&#228;chendeckende Video&#252;berwachung in Baden-W&#252;rttemberg geeinigt haben zeigt vor allem, wie b&#252;rgerrechtsfern die mitregierende FDP tats&#228;chlich ist.</p>
<p style="text-align: justify;">(via <a  href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2378982_0_6698_-sicherheit-in-oeffentlichen-gebaeuden-videoueberwachung-soll-kommen.html" target="_blank">stuttgarter-zeitung.de</a>)</p>

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		<title>Wissen ist Macht: ELENA die Datenkrake</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 16:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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Das ARD-Magazin &#8220;Monitor&#8221; hat sich mit der Frage besch&#228;ftigt, wo uns die Datenkrake ELENA hinf&#252;hren k&#246;nnte. ELENA ist die Kurzbezeichnung f&#252;r den sogenannten Elektronischen Entgeltnachweis. Arbeitgeber sind seit dem 1. Januar 2010 dazu verpflichtet, neben den Angaben zum Entgelt eines jeden Arbeitnehmers auch weitere Daten an eine zentrale Datenbank bei der Deutschen Rentenversicherung zu &#252;bermitteln [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Das ARD-Magazin &#8220;Monitor&#8221; hat sich mit der Frage besch&#228;ftigt, wo uns die Datenkrake ELENA hinf&#252;hren k&#246;nnte. ELENA ist die Kurzbezeichnung f&#252;r den sogenannten Elektronischen Entgeltnachweis. Arbeitgeber sind seit dem 1. Januar 2010 dazu verpflichtet, neben den Angaben zum Entgelt eines jeden Arbeitnehmers auch weitere Daten an eine zentrale Datenbank bei der Deutschen Rentenversicherung zu &#252;bermitteln &#8211; beispielsweise Informationen &#252;ber m&#246;gliche Abmahnungen, Fehlzeiten und K&#252;ndigungen. Mit ELENA entsteht die gr&#246;&#223;te Datensammlung in der Geschichte der Bundesrepublik.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1777"></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6ZS9tpDAohg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/6ZS9tpDAohg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>

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		<title>Dein Alterskennzeichen f&#252;r deinen Blog!</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 22:25:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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Wie wir zwischenzeitlich alle vielleicht mitbekommen haben, stehen uns hinsichtlich der medialen Zensur durch den Staat wieder eiskalte Zeiten bevor. Nachdem man den Kampf gegen Kinderpornografie als Grund f&#252;r eine Zensurinfrastruktur verworfen hat, sind die Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag gerade dabei, unter dem Deckmantel &#8220;Jugendschutz&#8221; weitaus umfangreichere Restriktionen festzulegen, die unser (noch halbwegs) freies Internet [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Wie wir zwischenzeitlich alle vielleicht mitbekommen haben, stehen uns hinsichtlich der medialen Zensur durch den Staat wieder <a  href="http://blog.benjamin-stoecker.de/index.php/2010/01/26/minderjaehrige-auf-wiedersehen">eiskalte Zeiten</a> bevor. Nachdem man den Kampf gegen Kinderpornografie als Grund f&#252;r eine Zensurinfrastruktur verworfen hat, sind die Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag gerade dabei, unter dem Deckmantel &#8220;Jugendschutz&#8221; weitaus umfangreichere Restriktionen festzulegen, die unser (noch halbwegs) freies Internet gef&#228;hrden. Und weil der Staat schlie&#223;lich nur das Beste f&#252;r seine Jugend will, habe ich f&#252;r alle Blogbetreiber auch schon passende Alterskennzeichen entworfen, <strong>die ich euch hiermit zur freien Verwendung zur Verf&#252;gung stelle!</strong> Solltet ihr diese verwenden, w&#228;re ich euch jedoch sehr verbunden, wenn ihr euren Lesern mitteilt, woher ihr diese Plakette habt &#8211; selbstverst&#228;ndlich nur, wenn ihr wollt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1771  aligncenter" title="Freigegeben f&#252;r alle!" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2010/01/150x150_FSK0.png" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1763  aligncenter" title="Freigegeben f&#252;r alle!" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2010/01/190x190_FSK0.png" alt="" width="190" height="190" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1772  aligncenter" title="Freigegeben ab 18!" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2010/01/150x150_FSK18.png" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1769  aligncenter" title="Freigegeben ab 18!" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2010/01/190x190_FSK18.png" alt="" width="190" height="190" /></p>
<p style="text-align: justify;">Sollten euch f&#252;r die Altersstufen 6, 12 und 16 noch nette Texte einfallen, d&#252;rft ihr diese gerne in den Kommentaren niederschreiben! <img src='http://www.lars-haise.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;">

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		<title>Johnny Depp ist doch nicht tot</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 21:01:19 +0000</pubDate>
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Twitter und andere Dienste im Internet sind Segen und &#196;rger zugleich. Schon im letzten Jahr musste sich der eine oder andere Promi den eigenen Tod gefallen lassen. In diesem Jahr traf es als ersten den ber&#252;hmten Hollywood-Star Johnny Depp, wie die Online-Ausgabe des britischen &#8220;OK&#8221;-Magazins berichtet. Mehrere Witzbolde verbreiteten die Nachricht im Netz, dass Depp [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p style="text-align: justify;">Twitter und andere Dienste im Internet sind Segen und &#196;rger zugleich. Schon im letzten Jahr musste sich der eine oder andere Promi den eigenen Tod gefallen lassen. In diesem Jahr traf es als ersten den ber&#252;hmten Hollywood-Star Johnny Depp, wie die Online-Ausgabe des britischen &#8220;OK&#8221;-Magazins berichtet. Mehrere Witzbolde verbreiteten die Nachricht im Netz, dass Depp bei einem Autounfall ums Leben gekommen sei. Anderen Ger&#252;chten nach zu urteilen soll er sogar einfach nur tot in seiner Villa in Frankreich aufgefunden worden sein. Johnny Depp war und ist jedoch bei bester Gesundheit. Im letzten Jahr starben irrt&#252;mlich schon Zach Braff, George Clooney und die Twilight-Autorin Stephenie Meyer.</p>
<p style="text-align: justify;">(via <a  href="http://www.rautemusik.fm/news/8200/Neue-Todesgeruechte/">RauteMusik.FM</a>)</p>

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		<title>CDU fordert Jugendschutzsperren in digitalen TV-Ger&#228;ten</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 20:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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Die deutsche Jugend steht unter einem ganz besonderen Schutz. Zumindest, wenn es nach den Vorstellungen der CDU geht &#8211; insbesondere der in der Bundestagsfraktion angesiedelten &#8220;AG Jugend&#8221; -  m&#252;ssen unsere Kinder und Jugendlichen im Vergleich zu Menschen gleichen Alters aus anderen EU-Mitgliedsstaaten besser vor medialen Einfl&#252;ssen gesch&#252;tzt werden. Jetzt melden sich die Jugendexperten der Union [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p style="text-align: justify;">Die deutsche Jugend steht unter einem ganz besonderen Schutz. Zumindest, wenn es nach den Vorstellungen der CDU geht &#8211; insbesondere der in der Bundestagsfraktion angesiedelten &#8220;AG Jugend&#8221; -  m&#252;ssen unsere Kinder und Jugendlichen im Vergleich zu Menschen gleichen Alters aus anderen EU-Mitgliedsstaaten besser vor medialen Einfl&#252;ssen gesch&#252;tzt werden. Jetzt melden sich die Jugendexperten der Union wieder mit einer neuen Forderung zu Wort: der Jugendschutzsperre in digitalen TV-Ger&#228;ten. Sogenannte Flags sollen dann verhindern, dass jugendgef&#228;hrdende Inhalte aus dem Sp&#228;tprogramm von Kindern und Jugendlichen zeitversetzt konsumiert werden k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1743"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Hersteller von Festplattenrekordern, DVB-T- oder Satellitenreceivern sollen den Vorstellungen der CDU nach in Zukunft dazu verpflichtet werden, den Eltern mit Hilfe einer automatischen Verschl&#252;sselung zu erm&#246;glichen, per Knopfdruck nur noch ausgew&#228;hlte Inhalte f&#252;r ihre Spr&#246;sslinge zuzulassen. Dies geht aus einem Beitrag der <a  href="http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Union-fordert-Jugendsperre-bei-TV-Geraeten_aid_811532.html">Rheinischen Post</a> hervor.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Wir wollen eine Codierung in den Programminformationen elektronischer Programmf&#252;hrer, die Alterskennzeichnungen f&#252;r Ger&#228;te lesbar macht&#8221;, </em>hei&#223;t es in einer offiziellen Erkl&#228;rung der AG Jugend der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die diese anl&#228;sslich der Anh&#246;rung zur &#196;nderung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages verfasst hat. Auch die <a  href="http://www.junge-piraten.de/2010/01/26/die-stellungnahme-der-jungen-piraten-zum-jugendschutzmedienstaatsvertrag/" target="_blank">Jungen Piraten</a> haben bereits Stellung zu diesen teils h&#246;chst fragw&#252;rdigen &#196;nderungen an diesem Vertrag bezogen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Vielzahl von Sat-Receivern erlaubt mittlerweile schon, ganze TV-Programme zu sperren und so nur noch per PIN-Eingabe zug&#228;nglich zu machen. Dies sind auch in etwa die Vorstellungen, die die Jugendsch&#252;tzer aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion vertreten. Verfasser der oben genannten Erkl&#228;rung sind die Jugendexpertin Dorothee B&#228;r (CSU) und der Jugendschutz-Berichterstatter Thomas Jarzombek (CDU). In den Augen der beiden Jugendsch&#252;tzer finde Jugendschutz seit langer Zeit nur &#252;ber Sendezeiten statt. Diese k&#246;nne man jedoch durch die zeitunabh&#228;ngige Wiedergabe von Aufnahmen umgehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Wenn Politiker uns schon aus Gr&#252;nden der CO2-Reduktion die Gl&#252;hbirne verbieten, fragt man sich wirklich, wann der Zeitpunkt gekommen ist, ab dem man uns dann aus Gr&#252;nden des Jugendschutzes den Festplattenvideorekorder verbietet. Die geistigen Erg&#252;sse aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zeigen eindeutig, wie weltfremd die Unionspolitiker leben. Deutsche Kinder und Jugendliche in eine Ecke zu dr&#228;ngen, wonach sie einem &#8220;besonderen Schutz durch den Staat&#8221; bed&#252;rfen, ist nicht notwendig. Dieser wird auch nicht von der &#214;ffentlichkeit gefordert. In anderen EU-Mitgliedsstaaten, in denen einheitliche Jugendschutz-Regeln beispielsweise v&#246;llig fehlen (wie in &#214;sterreich, wo Jugendschutz immer noch L&#228;ndersache ist), ist deshalb noch keine Anarchie ausgebrochen.</em></strong> <strong><em>Welche Inhalte Kinder und Jugendliche konsumieren, liegt in meinen Augen in der Aufsichtspflicht der Eltern. Der richtige Ansatz sollte also sein, die Medienkompetenz von Eltern zu f&#246;rdern und nicht das Vorh&#228;ngeschloss vor jedes Ger&#228;t zu h&#228;ngen!</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">(via <a  href="http://www.golem.de/1001/72657.html" target="_blank">golem.de</a>)</p>

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