Horden-Spielerin wurde in Chicago angeblich bei Vorstellungsgespräch abgelehnt

Arbeitsverhältnisse kommen aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht zustande. In Chicago wurde jetzt eine Bewerberin angeblich nicht für eine Arbeitsstelle angenommen, weil sie in dem Online-Rollenspiel World of Warcraft für die Horde spielt und nicht für die Allianz. Dies geht aus einem Artikel des südafrikanischen Spielemagazins “MyGaming” hervor. Laut dem Bericht habe sich die Frau bei einem lokalen TV-Sender in Chicago beworben und wurde auch zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Wie es in Vorstellungsgesprächen nun mal vorkommt, wurde auch diese Bewerberin am Ende des Gesprächs gefragt, was sie in ihrer Freizeit so treibt. Die Frau gab zur Antwort: “Ich spiele World of Warcraft”.

Ihr Gesprächspartner, ein Angestellter des TV-Senders, war vermutlich auch ein WoW-Spieler. Er erkundigte sich bei der Bewerberin, welche Klasse und Rasse sie spielt. Sie erzählte ihrem Gesprächspartner, dass sie einen Level-80-Priester der Blutelfen spielt, die bekanntlich auf Seite der Horde stehen.

Der Angestellte kommentierte: “Oh…ich verstehe. Nun, ich bin bei der Allianz”.

Im Anschluss sei das Gespräch praktisch sofort abgebrochen worden. Er verabschiedete sich kurz von der Bewerberin mit den Worten: “Ich glaube nicht, dass Sie diejenige sind, die der TV-Sender sucht”.

Jetzt kann man natürlich darüber spekulieren, ob es einfach der Rest des Gesprächsinhaltes war, was den Angestellten zu dieser Aussage bewegte, oder ob es schlicht und einfach Abneigungen gegenüber Charakter und Klasse waren.

Auch im amerikanischen WoW-Forum wurde über den Fall diskutiert. Betreffende Beiträge wurden allerdings mittlerweile entfernt, da sich der TV-Sender auch in den Vereinigten Staaten juristisch angreifbar machen würde, wenn die Behauptungen stimmen.

(via buffed.de)

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