Verbreiten die Kasachen Kinderpornografie?

In einem kleinen Artikel gehen die Jungs von netzpolitik.org auf ein Interview von Radioeins (RBB) mit der parlamentarischen Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Martina Krogmann, ein. Sie sagte wörtlich:

“Uns geht es um die pornographischen Inhalte in Ländern in denen Kinderpornographie eben nicht geächtet ist und auch nicht konsequent bestraft wird und deshalb auch nicht gelöscht wird. [...] weil wir eben für Dinge, die auf einem Server beispielsweise in Kasachstan liegen, da haben wir keinen Zugriff drauf.”

Schenkt man ihren Ausführungen Glaube, dann dürfte Kasachstan für die heraufbeschworene Kinderporno-Industrie ein wahrer “rechtsfreier” Raum sein. Offensichtlich hat Frau Krogmann bei Borat den Unterschied zwischen Fantasie und Realität verkannt, denn dann wüsste sie, dass Kasachstan alles andere als eine Oase für Kinderpornografie ist.

Eine Anfrage von netzpolitik.org an die kasachische Botschaft dürfte jetzt Klarheit darüber schaffen, wie rechtsfrei das Internet in Kasachstan wirklich ist.

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