Freier WLAN-Zugang in Berlin verzögert sich

Wie die Berliner Morgenpost berichtet, äußerte die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Bedenken bei der Errichtung der WLAN-Hotspots in der Innenstadt der Bundeshauptstadt. Die rund 5.000 Standorte, die durch die Stuttgarter Firma Airdata aufgebaut werden sollen, könnten nach Ansicht des Senats das Stadtbild beeinträchtigen. Die Anbringung der Hotspots an Ampeln könne zudem deren Funktion stören.

Die seit März 2007 geplanten Bestrebungen für einen freien Internetzugang in Berlin kommen damit erneut ins Stocken. Dabei gibt es bei der Anbringung der Hotspots an Verkehrsampeln gar keine Bedenken, wie ein Versuch der Firma Nuon ergeben hat, die sich für die Instandsetzung und Beobachtung der Ampelanlagen in Berlin verantwortlich zeigt. heise.de:

Nuon habe Airdata mitgeteilt, der Test sei erfolgreich verlaufen, es habe keine Einflüsse auf die Funktionsfähigkeit an Lichtsignalanlagen und keine Störungen oder Ausfälle gegeben. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bleibe aber bei ihren Sicherheitsbedenken, ohne sie zu begründen.

Der Chef des Wirtschaftssenats, Harald Wolf von der Linkspartei, setzt sich dagegen für eine schnelle Umsetzung des Berliner WLAN-Projekts ein. Wann es dann letztlich soweit ist, steht allerdings noch in den Sternen.

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