Interessante Alternative zum iPad: WeTab
Rund um Apples neueste Erfindung, das iPad, tummeln sich nach und nach weitere Kandidaten, die eine – auch aus technische Sicht – interessante Alternative zum iPad darstellen. Zwei deutsche Hersteller, neofonie und 4tiitoo, haben in einer Kooperation das WeTab geschaffen. Es ist günstiger, kann aber im Grunde all das, was das iPad auch kann und bietet dem Anwender zusätzlich die Möglichkeit, mittels USB und Cardreader wesentlich einfacher Daten zwischen dem Tablet und einem Computer auszutauschen. Hier findet ihr einen Vergleich zum iPad. Sowohl preislich als auch in punkto Leistung gibt es einige feine Unterschiede. So ist das WeTab mit einem 1,66 Ghz Prozessor (iPad 1,0 Ghz) Prozessor ausgestattet und bietet den Entwicklern mittels einer Linux-Plattform eine viel größere Flexibilität, als sie auf dem iPad genießen: Neben Flash sind auch die Programmiersprachen C, C++, Java und Android möglich, was garantiert, dass die Applikationen nicht nur zwangsläufig auf einer speziellen Plattform laufen können, sondern vielseitig – auch im Heimbereich – einsetzbar sind.
Auf der mitgelieferten Linux-Distribution wird, um dem Ganzen auch eine Oberfläche zu geben, Adobe Air laufen. Über diese Oberfläche können dann die unterschiedlichen Applikationen aufgerufen und bedient werden. Wenn man zwischendurch eine normale Windows-Tastatur verwenden möchte, erlaubt das WeTab die unkomplizierte Anbindung zusätzlicher Hardware via USB.
Über einen Meta-Store sollen neue Applikationen zur Verfügung gestellt werden. Dabei handelt es sich um einen Shop, der verschiedene Marktplätze der unterschiedlichen Programmiersprachen in einem großen Topf bündelt.
Wer geneigt ist, das WeTab als günstigere – und aus technischer Sicht meiner Ansicht nach auch reifere – Alternative zuzulegen, kann das Gerät zwischenzeitlich auf Amazon.de vorbestellen. Wie in dem Produktvergleich oben dargestellt, wird es auch eine 3G-Version von WeTab geben. Leider ist die kleine 16-GB-Variante nicht als 3G-Version erhältlich.
Produktpräsentation
Natürlich gibt es auch Videos, die das WeTab auch in der praktischen Anwendung – im Vergleich zum iPad – darstellt. Und in der Benutzerführung scheinen sich da auch einige wesentliche Vorteile zu ergeben:
Eindruck
Dadurch, dass das WeTab unterschiedliche Programmiersprachen unterstützt – und mit Linux auch noch eine ideale Plattform dafür bietet – scheinen sich im Vergleich zum iPad viel mehr Möglichkeiten für die Programmierer zu eröffnen. Jedoch wird es schwer, in der breiten Masse auch Akzeptanz zu erfahren. Apple hat durch seine Marke schon einen riesigen Vorteil. Neben den technischen Vorteilen hat das WeTab außerdem einen ganz entscheidenden Nachteil: die geringere Akkulaufzeit! Dennoch ist das WeTab eine – auch optisch gelungene – Alternative zum iPad.
(via giga.de)
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3G, 4tiitoo, Adobe Air, Amazon, Apple, Cardreader, iPad, Linux, Meta-Store, neofonie, Programmierer, Programmiersprachen, Tablet, Tablet PC, technik, USB, Vorbestellung, WeTab, WeTab GmbH


11. Juni 2010 











Ich halte diesen Artikel für viel zu einseitig und unkritisch.
Technisch mag das WeTab auf den ersten Blick attraktiver erscheinen, allerdings spielen technische Daten, wie man sie von Desktop-Rechnern kennt, im mobilen Bereich einfach eine viel zu geringe Rolle. Was bringen mir 0.66 GHz mehr, wenn die CPU dafür ineffizienter arbeitet? Das Betriebssystem ist beim iPad doch sowieso darauf zugeschnitten, perfekt mit den vorhandenen 1 GHz zu arbeiten. Einzig den deutlich größeren RAM erachte ich tatsächlich als Pluspunkt vom WeTab.
Ob man USB-Ports und Cardreader braucht, darüber lässt sich streiten. Datenaustausch findet heutzutage sowieso meist über die Cloud statt, wofür es mit MobileMe, Dropbox etc. genügend Lösungen gibt. Und Peripherie lässt sich auch per Bluetooth anschließen.
Der größte Nachteil des WeTab ist aber, neben der geringeren Akkulaufzeit, zweifelsohne die Oberfläche. Selbst Android hinkt in vielerlei Hinsicht der intuitiven Bedienung der iOS-Plattform noch hinterher – in anderen Belangen mag es Vorreiter sein – eine mit AIR zusammengeschustere Oberfläche mit 08/15 Linux-Distri als Basis darunter wird jedoch niemals auch nur in die Nähe dieser Vorbilder kommen. Die Videos belegen das ja eindrucksvoll.
Ich war damals nach den vollmundigen Ankündigungen zum (damals noch) WePad auch gespannt, was man da Tolles aus dem Hut zaubern wird. Übrig blieb davon allerdings nicht viel.
Insofern ist der Artikel nicht wirklich gut.
Ähm, Du hast schon die Videos vom heutigen Linux-Tag gesehen? Abgesehen davon, dass dort noch zig Software-Baustellen zu sehen waren, waren doch die Aussagen zu den nicht entfernbaren Werbewigets die absolute Krönung dieses Werbedesasters.
Was an dem Ganzen jetzt noch intessant sein soll, erschließt sich mir nun gar nicht.