Zwischenbilanz Wirtschaftskrise in den USA: 123 Banken pleite

In den Medien wird uns zur Zeit suggeriert, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise überstanden wäre. Auch Angela Merkel (CDU) und ihre Schurken tun alles, um diesen Schein noch so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Was sich in den USA abspielt, spricht jedoch eine sehr deutlichere Sprache dafür, dass auch hier noch lange nichts überstanden ist. Seit Jahresbeginn sind dort 123 Banken geschlossen worden. Der US-Einlagensicherungsfonds Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) muss jetzt auch noch gerettet werden. Vergangenen Freitag (13.11.2009) gingen drei weitere Institute in die Pleite.

Und mit den zwischenzeitlich 123 Zusammenbrüchen im US-Bankenwesen ist ein Ende noch nicht in Sicht.  Während sich zu Jahresbeginn noch 252 Institute auf der roten Liste der FDIC befanden, waren es im Sommer 2009 bereits 416 von der Pleite bedrohte Banken. Aufgrund der vielen Bankenpleiten kommt der US-Einlagensicherungsfonds nun erstmals in der Geschichte selbst ins Schwanken und schreibt rote Zahlen. Damit die FDIC auch künftig zahlungsfähig bleibt, müssen daher die noch existierenden Banken ihre Versicherungsbeiträge für drei Jahre im Voraus entrichten. Zusätzlich sollen dem Einlagensicherungsfonds kurzfristig 45 Milliarden US-Dollar (30 Milliarden Euro) zur Verfügung gestellt werden.

Ausgestanden ist also noch gar nichts. Das große Übel wird noch kommen. (via mmnews.de)

Diese Beiträge könnten dich interessieren:

» Waffengeschäft in den USA boomt wie schon lange nicht mehr
» Obama und die Kriegsveteranen
» Island als Vorbild für viele Euro-Länder?
» Am Rande des Zusammenbruchs gehalten: Der Gaza-Streifen
» Friedensengel Obama schickt 45.000 neue Soldaten nach Afghanistan

Tags

, , , , , , , , , , , ,

Twitter Digg Delicious Stumbleupon Technorati Facebook Email

No comments yet... Be the first to leave a reply!