Obama und die Kriegsveteranen
2008 war das Jahr, in dem die USA einen neuen Präsidenten zu wählen hatte. Auf wen die Wahl fiel, wissen wir natürlich alle: Barack “Friedensengel” Obama. Teil seines Wahlkampfes war es auch, über die Anliegen der Kriegsveteranen in den Vereinigten Staaten zu reden. Vor den Delegierten der NALEO-Konferenz (National Association of Latino Elected & Appointed Officials) gab Obama unter anderem an, dass sein Vater im zweiten Weltkrieg gedient hätte und dieser als Veteran damals “alles bekommen habe, was er benötigte” (aus dem Original-Wortlaut: “My father served in World War II. And when he came home, he got the services that he needed.”). Obamas Vater – und selbst sein Stiefvater – konnte allerdings zu dieser Zeit nicht für die US-Armee gedient haben. Warum? Sein leiblicher Vater Barack Hussein Obama Senior wurde im Jahr 1936 geboren (siehe auch Wikipedia). Zum Zeitpunkt des Eingriffes der USA in den zweiten Weltkrieg dürfte dieser nicht älter als sechs Jahre gewesen sein. Auch sein indonesischer Stiefvater Lolo Soetoro war zu diesem Zeitpunkt kaum älter; er wurde im Jahr 1935 geboren.
Was sagt uns das also? Barack Obama hat gezielt gelogen. Ich denke, jedem – auch Obama – wird gewiss der Unterschied zwischen Vater und Großvater bekannt sein. Dass weder sein Stiefvater im Krieg war, noch sein leiblicher Vater, ist eigentlich eine rein logische Sache. Denn die Amerikaner haben schließlich keine Kindersoldaten in den Krieg geschickt.
Tatsächlich war auch jemand von den Obamas im Krieg. Der Großvater mütterlicherseits. Aber sein Vater selbst dürfte dort – wenn überhaupt – höchstens mit Plastiksoldaten gespielt haben. Von Krieg – und das sein Vater die ehrenwerten Dienste der US-Kriegsveteranen Versorung genießen durfte – kann ja wohl kaum die Rede sein.
Auffallend an der ganzen Geschichte ist zusätzlich, dass die Medien – in diesem Fall CNN – die Angaben des damaligen Präsidentschaftskandidaten nicht auf dessen Wahrheitsgehalt überprüft haben. Dabei wären hierfür nur einige wenige Klicks im Internet notwendig gewesen, um sich diese Informationen zu beschaffen. Stattdessen ließ man Obama im Glanz des “Verstehers” der Probleme der US-Kriegsveteranen stehen. Es kann sich also jeder selbst ausmalen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass aus Obamas Munde tatsächlich mal wahre Worte kommen.
Diese Beiträge könnten dich interessieren:
» US-Bombardierung des Jemen fordert zahllose Opfer» Friedensengel Obama schickt 45.000 neue Soldaten nach Afghanistan
» Ägypten: Obama gibt Mubarak Ratschläge, die er selbst nicht einhält
» Zwischenbilanz Wirtschaftskrise in den USA: 123 Banken pleite
» Kriegspropaganda: Die verkaufte Wahrheit
Tags
Barack Hussein Obama, Barack Hussein Obama Senior, CNN, Kriegsveteranen, Lolo Soetoro, Lügen, Manipulation, Märchen, Medien, NALEO-Konferenz, obama, US-Präsident, usa, Wahlkampf, Wahrheitforschung, World War II, Zweiter Weltkrieg


8. August 2010 










No comments yet... Be the first to leave a reply!