(Un)beabsichtigte Nebenwirkungen beim Energiesparen

Mittlerweile wird mit der Reduktion von CO2 jeder noch so kleine Mist gerechtfertigt. So auch der Ausbau der klassischen Glühbirne aus Verkehrsampeln im Tausch mit der kalten LED-Technik. Kalt deshalb, weil LEDs im Vergleich zur Glühbirne keine Wärme absorbieren. Dadurch treten jetzt insbesondere in kalten Region vermehrt Probleme mit den Ampelanlagen auf, wie ich hier bildhaft darstellen möchte:

Leuchtet (!) euch irgendwie ein, worauf ich hinaus will? Ja richtig! Wenn LEDs kalt sind und keine Wärme mehr abgeben, frieren die Ampelanlagen einfach zu. Die Folge: Man erkennt die Ampelschaltung nicht mehr. Da müssen die Kommunen, in denen die Ampelanlagen schon entsprechend umgerüstet wurden, wohl nacharbeiten. Entweder wird das winterliche Straßenbild durch Trups geprägt sein, die mit Leiter und Besen die Anlagen vom Eis befreien – was wiederum CO2-Produktion bedeutet – oder aber die Ampeln werden mit Heizungen ausgestattet. Auch letzteres bedeutet im Rückschluss durch erhöhten Stromverbrauch die Produktion von weiterem CO2.

Zwar haben die Städte und Gemeinden im Zusammenhang mit den LED-Lampen auch argumentiert, dass der Aufwand für Wartungsarbeiten geschmälert werden kann. Aber wenn im Winter die Ampeln jetzt erstmal freigekratzt werden müssen, dürfte sich die Ersparnis relativ schnell verpuffen und der “Wartungsaufwand” ist letztlich wieder der gleiche.

(via Alles Schall und Rauch)

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2 Responses to “(Un)beabsichtigte Nebenwirkungen beim Energiesparen”

  1. ja schon, aber es werden wieder arbeitsplätze geschaffen durch die “putztrupps” und das ist wiederum gut für frau merkels wirtschaftswachstum ;)

  2. In der Tat ein interessanter Ansatz…das Aussenden von Eis-Kratz-Trupps…es klingt so leicht nach ABM :-D
    Da hätte dann die Statistik für Abeitslosesuchende eine deutliche Kurve nach unten, denn die sind ja über Winter nun alle beschäftigt ^^