Mit der Veröffentlichung von über 92.000 überwiegend als Geheim klassifizierten Datensätzen des US-Militärs zum Krieg in Afghanistan ist es WikiLeaks gelungen, zusammen mit den drei Medienhäusern “DER SPIEGEL”, dem britischen “Guardian” und der “New York Times” das wahre Gesicht des Militäreinsatzes am Hindukusch zu zeigen. Es bietet ein Fenster zur Wirklichkeit auf dem Schlachtfeld, zu Dingen, die uns nicht nur das US-Militär, sondern auch die Bundesregierungen von Rot-Grün, Schwarz-Rot und Schwarz-Gelb verheimlichen wollten. Und es zeigt auch, worüber alternative Medien schon sehr lange berichten: Kriegsverbrechen, die durch die Vereinigten Staaten von Amerika begangen wurden und auch weiterhin begangen werden. Die Echtheit dieser Dokumente kann nun nicht mal mehr das Weiße Haus dementieren. Sie sind für Jedermann einsehbar, täglich abrufbar auf WikiLeaks.
Gregor Gysi fordert unverzüglichen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan
Inland, International, Politik Kein Kommentar »Eine Forderung, die mittlerweile ein großer Teil der Bevölkerung stellt, wird zum wiederholten Male auch von der Linken im Deutschen Bundestag gefordert: Der unverzügliche Abzug der deutschen Bundeswehr aus Afghanistan. Laut Gregor Gysi geht es nicht darum, kopflos aus dem Land hinaus zu gehen – man ist schon kopflos hinein gegangen. Die Bundesregierung kann den Einsatz nicht mehr rechtfertigen und kommt mit jedem neuen toten Soldaten mit weiteren Ausflüchten, die die Besatzung des Landes am Hindukusch rechtfertigen sollen.
US-Bombardierung des Jemen fordert zahllose Opfer
International, Wahrheitsforschung Kein Kommentar »Unter dem Deckmantel des “Anti-Terror-Kampfes” werden uns Bürgern nicht nur überflüssige Sicherheitsgesetze verkauft, die dazu dienen, die völlige Kontrolle über jeden Einzelnen zu erlangen. Nein. Mit diesem Argument führt auch der größte Busenfreund Deutschlands – die USA – seit etlichen Jahren Krieg gegen die sogenannte “Achse des Bösen”. Zu dieser Achse zählt neben Afghanistan, Irak und Pakistan zwischenzeitlich auch das muslimische Land Jemen. Die amerikanischen Luftangriffe auf Jemen vom 17. und 24. Dezember 2009 forderte mehrere hundert zivile Opfer. 120 Menschen wurden getötet, 44 verletzt. Video-Aufnahmen – die in den westlichen Qualitätsmedien natürlich nicht vorgeführt werden – zeigen, wie das Volk unter den Folgen zu leiden hat:
Mit diesen Waffen wird und wurde vielerorts gekämpft: Uranmunition! Eingesetzt wurde Uranmunition zwischenzeitlich im Kosovo, Irak, aber auch in Afghanistan, Bosnien und beim indisch-pakistanischen Grenzkonflikt. Welche verheerenden Folgen der Einsatz von Uranmunition nicht nur bei betroffenen Völkern, sondern auch bei den Soldatinnen und Soldaten hat, die mit dieser Munition arbeiten, zeigt ein Dokumentarfilm von Frieder F. Wagner mit dem Titel “Deadly Dust – Todesstaub”:
Neben den eigentlichen Verbrechern, die den 11. September inszeniert haben, um damit ein neues Feindbild zu schaffen, gehören auch diejenigen Akteure verurteilt, die vor Ort in Afghanistan neue Verbrechen verüben. So zum Beispiel bei dem unverhältnismäßigen Luftangriff auf zwei Tanklastwagen in der Region Kunduz (Afghanistan). Der Befehl für den Luftangriff, bei dem vermutlich über 100 unschuldige Zivilisten ums Leben kamen, wurde vom deutschen Oberst Georg Klein ausgesprochen. Wie der SPIEGEL berichtet, habe der deutsche Kommandeur sich laut einem NATO-Untersuchungsbericht nicht an gängigen Standards in der Operationsführung gehalten. Klein habe die Luftunterstützung unter anderem unter dem Vorwand angefordert, dass seine ISAF-Truppen Feindberührung gehabt haben – jedoch befanden sich zu diesem Zeitpunkt, als die Luftunterstützung angefordert wurde, keine deutschen Truppen in der Nähe der beiden betroffenen Tanklastwagen, die zwischenzeitlich nach der Kaperung durch Taliban an die Zivilbevölkerung übergeben wurden.
Auch die Bundesregierung hat bis zuletzt versucht, eine “scharfe Beurteilung” dieses Zwischenfalls durch die NATO unter den Teppich zu kehren:
SPIEGEL-Informationen zufolge hatte die Bundesregierung die Nato bis zuletzt dazu gedrängt, sich in dem Untersuchungsbericht über die Bombardierung von zwei Tanklastzügen in Afghanistan mit einer Beurteilung zurückzuhalten. Am 15. Oktober gaben Vertreter der Bundesregierung dem Nato- Oberkommandierenden in Europa, Admiral James G. Stavridis, bei seinem Besuch in Berlin zu verstehen, dass eine deutliche Verurteilung des deutschen Oberst Georg Klein durch die Nato in Deutschland zu juristischen Problemen führen könnte.
Es ist ein Unding, wie in diesem Lande versucht wird, Kriegsverbrecher zu decken und diesen auch noch Schutz zu gewähren! Wenn bei dieser Mission etwas schief gelaufen ist, sollte Oberst Klein sich selbstverständlich diesen Verbrechen stellen und eine entsprechende Verurteilung erfahren. Selbst ein Mörder darf nicht so einfach frei kommen – wieso bleibt die Gesellschaft bei einem Kriegsverbrechen so bedrohlich stumm? Vielleicht, weil 90 Prozent immer noch mit dem Irrglauben leben, deutsche Soldaten würden in Afghanistan nur einen “robusten Stabilisierungseinsatz” erleben? Am Hindukusch herrscht ein blutiger Angriffskrieg!
Friedensengel Obama schickt 45.000 neue Soldaten nach Afghanistan
International, Wahrheitsforschung Kein Kommentar »Noch vor einer Woche hat man dem US-Präsidenten den Friedensnobelpreis verliehen. Jetzt, in der Gegenwart, kursieren neue Gerüchte über eine weitere Truppenaufstockung um 45.000 Mann von Seiten der Amerikaner in Afghanistan. Berichten zufolge habe die Obama-Regierung gegenüber Großbritannien bereits verlautbart, weitere Truppen an den Hindukusch zu entsenden. Eine offizielle Verkündung wird bereits für die kommende Woche erwartet.
Mit der geplanten Truppenaufstockung in Afghanistan stünden dann rund 110.000 amerikanische GIs dem hoffnungslosen und verlorenen Kampf in Afghanistan gegenüber – oder aber den 100 verbliebenen Al Kaida-Köpfen. Die Entscheidung für eine weitere Truppenverstärkung fiel aufgrund einer Bitte von General McCrystal, US-Kommandierender in Afghanistan, nach dessen Ansicht der Krieg ansonsten verloren sei.
Sieht so Frieden aus? Durch Waffengewalt? In meinen Augen wird von Obama lediglich die Strategie seines Vorgängers fortgesetzt. Größere Veränderungen in der US-Außenpolitik sind für mich nach wie vor nicht erkennbar.

Osama Bin Laden, dieser Verrückte, der die Welt seit 2001 anscheinend regelmäßig mit Terrordrohungen tyranisiert, soll gar nicht mehr am Leben sein. Hierfür sprechen eine Vielzahl von Quellen. Demnach litt der Al Kaida-Führer an Hepatitis C, weshalb er regelmäßig ein Krankenhaus für eine Dialyse-Behandlung aufsuchen musste. Die Medien hierzulande und auch die US-Regierung versuchen uns jedoch seit Jahren glaubhaft nahezubringen, dass sich der Anführer der Al Kaida im Gebirge zwischen Afghanistan und Pakistan aufhalten soll. Wie soll ein Mann mit schwerem Nieren- und Leberleiden jahrelang ohne medizinische Behandlung in einem Krankenhaus diese Strapazen überleben?
Seit 2001 sind deutsche Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan stationiert. Seit 2001 führen wir also einen erbitterten Krieg gegen mutmaßliche Terroristen, die versuchen ihr Land zu verteidigen. Unser Verteidigungsminister Franz-Josef Jung (CDU) spricht allerdings nicht von Krieg, sondern – wie man in einem Video von SPIEGEL online sehen kann – von einem Stabilisierungseinsatz unter dem “Aspekt der vernetzten Sicherheit”. Militärsicherheit und Wiederaufbau in Afghanistan sollen dadurch gewährleistet werden. Und dann will man natürlich mit Waffengewalt auch noch das Vertrauen der Bevölkerung gewinnen – ist klar, oder? Wiederaufbau sieht aber anders aus: Wie SPIEGEL online weiter berichtet, marschieren nämlich zur Zeit rund 300 Bundeswehr-Soldaten an der Seite von 1.200 weiteren afghanischen Soldaten in der Gegend um Kunduz umher, um die Region noch vor den Präsidentschaftswahlen am 20. August von Taliban-Kämpfern “zu bereinigen”:
So langsam aber sicher neigt sich 2008 dem Ende entgegen. 2008 war ein Jahr, was von vielen historischen Ereignissen geprägt war. Beispielsweise die Olympischen Sommerspiele in Peking oder – nicht zu vergessen – der abgelehnte Fernsehpreis von Marcel Reich-Ranicki vor laufender Kamera.













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