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	<title>lars-haise.de :: WEBLOG &#187; afghanistan</title>
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		<title>Das Konzept des Terror-Managements im 21. Jahrhundert</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 19:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[NuoViso zeigt ein Interview mit dem ehemaligen Nahost-Experten der ARD, Christoph H&#246;rstel, der &#252;ber die wahren Fasetten der Berichterstattung aus dem Mitteleren und Nahen Osten berichtet. Er schildert dabei sehr deutlich seine eigenen Erfahrungen als Journalist, die er bei der ARD &#8211; auch im Rahmen der Berichterstattung zum Afghanistan-Krieg &#8211; gesammelt hat. Eine der Kernaussagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">NuoViso zeigt ein Interview mit dem ehemaligen Nahost-Experten der ARD, Christoph H&#246;rstel, der &#252;ber die wahren Fasetten der Berichterstattung aus dem Mitteleren und Nahen Osten berichtet. Er schildert dabei sehr deutlich seine eigenen Erfahrungen als Journalist, die er bei der ARD &#8211; auch im Rahmen der Berichterstattung zum Afghanistan-Krieg &#8211; gesammelt hat. Eine der Kernaussagen ist: Es geht gar nicht (mehr) darum, den Menschen Tatsachen zu vermitteln. Sehr empfehlenswertes Video, das tief blicken l&#228;sst in das Konzept des Terror-Managements im 21. Jahrhundert.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2787"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="587" height="483" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/igIj7TOTZAU" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="587" height="483" src="http://www.youtube.com/v/igIj7TOTZAU"></embed></object></p>
<h6 style="text-align: justify;">Titelbild:<br />
cc-by-sa Derim Hunt / <a  href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Portrait_links_480_kb.jpg&#038;filetimestamp=20090125230125" target="_blank">Wikipedia.org</a></h6>
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		<title>Medal of Honor: Viel Call of Duty, viel Battlefield, aber nichts Eigenst&#228;ndiges</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 18:50:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2483" title="Medal of Honor im Test" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2010/10/484x150_MoH.jpg" alt="" width="484" height="150" /></p>
<p style="text-align: justify;">Erinnert man sich an das, was man vor dem Release von <a  href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26x%3D0%26ref_%3Dnb_sb_noss%26y%3D0%26field-keywords%3Dmedal%2520of%2520honor%26url%3Dsearch-alias%253Daps&#038;site-redirect=de&#038;tag=lhnet-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=19454">Medal of Honor</a> geh&#246;rt und gesehen hat, so ist das Spielerlebnis, das einen bei diesem Titel tats&#228;chlich erwartet, eher durchschnittlich &#8211; um nicht fast zu sagen &#8220;leicht unterdurchschnittlich&#8221;. Electronic Arts (EA) konnte die Serie nicht erfolgreich reanimieren, so wie es den Kollegen von Infinity Ward bei Call of Duty 4: Modern Warfare gelungen ist. Den Sprung ins moderne Kriegszeitalter &#8211; der Schauplatz bei Medal of Honor ist Afghanistan und Pakistan &#8211; hat man zwar geschafft, aber man hat einfach zu viel Call of Duty und im Multiplayer zu viel Battlefield einflie&#223;en lassen. Den routinierten Spieler mag das zwar nicht verwundern, immerhin hatte DICE auch bei Battlefield seine H&#228;nde im Spiel, allerdings sind beide genannte Titel um einiges hochwertiger von qualitativer Seite betrachtet als es Medal of Honor ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2481"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der Singleplayer bei Medal of Honor ist in zehn Missionen, die allesamt nicht besonders lange dauern, aufgeteilt. Das Soloerlebnis f&#228;llt damit schon mal nicht so umfangreich aus, wie man es vielleicht f&#252;r ein geb&#252;hrendes Comeback im neuen Kriegszeitalter erwartet h&#228;tte. Nicht gegl&#252;ckt ist EA beim Singleplayer &#8211; neben der kurzen Spielzeit &#8211; vor allem der Schwierigkeitsgrad. Wer sich weder als Anf&#228;nger noch als &#8220;mittelpr&#228;chtiger&#8221; Ego-Shooter-Spieler sieht, darf gleich mit der Schwierigkeitsstufe &#8220;Hard&#8221; beginnen &#8211; denn die beiden Einstufungen davor sind entweder ein Witz oder von EA einfach nicht ernst gemeint &#8211; jedenfalls aber nicht herausfordernd.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Anfang ist man zun&#228;chst Teil einer Sondereinheit. Im Verlauf des Spiels schl&#252;pft man allerdings in verschiedene Charaktere, was sich auch spielerisch bemerkbar macht und die weitere Vorgehensweise ma&#223;gebend beeinflusst. Unterwegs ist man &#8211; wie bereits eingangs schon angesprochen &#8211; in Afghanistan und Pakistan. Anders als bei anderen Spielen im modernen Kriegszeitalter hat EA keinen fiktiven Staat heraufbeschworen, sondern spricht ganz gezielt den Kriegsschauplatz &#8211; und auch die Taliban &#8211; an. Die beiden Staaten, um die sich das Spiel haupts&#228;chlich dreht, werden dar&#252;ber hinaus ganz klar als &#8220;Terrorstaaten&#8221; benannt.</p>
<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/l1njQT9kJaM" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Mit Pistolen, Scharfsch&#252;tzen-, Sturmgewehren und diversen Maschinenpistolen bewaffnet geht es durch verschiedene Bergregionen &#8211; wo unter anderem H&#246;hlen ges&#228;ubert werden &#8211; und D&#246;rfer, in denen es zu H&#228;userk&#228;mpfen kommt. Es wird buchst&#228;blich auf alles geschossen, was sich auf dem Bildschirm irgendwie bewegt. Der KI allerdings hat EA nicht besonders viel Intelligenz verliehen. Zumindest machen die Gegner keine besonders gro&#223;en Anstalten, &#252;ber irgendeine Strategie gegen den Spieler zu verf&#252;gen. Medal of Honor lebt also ausschlie&#223;lich von langweilig gescripteten Events, die das Spiel nicht besonders spannend, aber daf&#252;r sehr geradlinig erscheinen lassen. Verst&#228;rkt wird das Gef&#252;hl der Geradlinigkeit vor allem durch die sp&#252;rbaren unsichtbaren W&#228;nde in den ohnehin schon viel zu kleinen Levels, die sich dadurch sehr schlauchartig spielen. Die Figuren in Medal of Honor bewegen sich au&#223;erdem nicht besonders schnell. Sie sind viel zu tr&#228;ge und auch die Steuerung ist weit entfernt von der Genre-Referenz.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Multiplayer von DICE</h3>
<p style="text-align: justify;">Was DICE in Sachen Multiplayer alles drauf hat, konnten die Jungs und M&#228;dels schon bei Battlefield unter Beweis stellen &#8211; und zwar positiv. Zuletzt schossen sie sich mit Battlefield 2 in die Herzen der Shooter-Spieler. Was DICE allerdings mit Medal of Honor abgeliefert hat, kommt in keiner Weise an die Qualit&#228;t von eben jenem Battlefield heran. Es stehen dem Spieler viel zu wenig Charaktere und vor allem nur eine geringe Anzahl an Klassen zur Verf&#252;gung. Auch die Einstellungsm&#246;glichkeiten sind im Online-Multiplayer von Medal of Honor sehr beschr&#228;nkt, ebenso wie die Anzahl der spielbaren Maps. Zudem gibt es keine fahrbaren Vehikel und auch die Umgebung kann nicht zerst&#246;rt werden.</p>
<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/DPtZN6liaFY" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Bedenkt man jetzt noch, dass bei Medal of Honor die Multiplayer-Maps wesentlich kleiner ausfallen, so fehlt dem Titel einfach alles, was beispielsweise Bad Company so unwiderstehlich gemacht hat. In Summe f&#252;hrt das vor allem zu vielen nervigen Campern, da es spielerisch nur sehr wenig Abwechslung auf den einzelnen Maps gibt. S&#228;mtliche Aktionen laufen so ziemlich nach dem gleichen Schema ab &#8211; Teamplay ist also absolut nicht notwendig und vermutlich auch gar nicht gefordert. Das Spiel wirkt zudem sehr unrund und wird immer wieder von kleineren Lags unterbrochen. Zwar ruiniert das nur sehr selten die eigene Spielerstatistik, allerdings l&#228;sst dies &#8211; zusammen mit den zuvor genannten Schw&#228;chen &#8211; darauf schlie&#223;en, dass sich DICE hinsichtlich Medal of Honor nur minimal darum bem&#252;ht hat, einen halbwegs ordentlichen Multiplayer-Modus auf die Beine zu stellen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">&#8220;Sonderschw&#228;chen&#8221; bei der PlayStation 3 Version?</h3>
<p style="text-align: justify;">In diesem Test kann ich nur f&#252;r die PlayStation 3 Version sprechen, da ich nur &#252;ber eben jene verf&#252;ge. Allerdings f&#228;llt auch bei Medal of Honor wieder einmal mehr auf, wie wenig Third-Partie-Entwickler auf dieser Plattform derzeit um ordentliche Spiele bem&#252;ht sind. Neben offensichtlichem Tearing f&#228;llt hier vor allem wieder das fehlende Anti-Aliasing stark ins Gewicht. Optisch sticht das Spiel jedenfalls auf der PS3 nicht besonders kr&#246;nend hervor. Schade eigentlich, dass viele Entwickler nicht in der Lage sind, nach so viel Zeit die Hardware und die damit verbundene Architektur der PlayStation 3 endlich zu beherrschen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Fazit</h3>
<p style="text-align: justify;">Alles in allem hat Medal of Honor zwei Gesichter: Auf der einen Seite steht der viel zu kurze und spielerisch nicht gerade anspruchsvolle Singleplayer-, auf der anderen der Multiplayer-Modus. Es ist klar erkennbar, dass hier zwei v&#246;llig unterschiedliche Entwickler f&#252;r EA gewirkt haben. EA hat dar&#252;ber hinaus schlecht kopiert und viel zu wenig, besser gesagt gar nichts, selbst gemacht. Rechnet man die zahlreichen Bugs und Anf&#228;ngerfehler hinzu, haben wir in Summe ein Spiel, das dem gro&#223;en Namen nicht unbedingt w&#252;rdig ist. Wer das Spiel irgendwann zum halben Preis erhalten kann, wird sich freuen &#8211; Vollpreis lohnt aber in diesem Fall ganz und gar nicht&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><a  href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26x%3D0%26ref_%3Dnb_sb_noss%26y%3D0%26field-keywords%3Dmedal%2520of%2520honor%26url%3Dsearch-alias%253Daps&#038;site-redirect=de&#038;tag=lhnet-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=19454">Medal of Honor bei Amazon.de&#8230;</a></p>
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		<title>WikiLeaks l&#228;sst tief blicken</title>
		<link>http://www.lars-haise.de/politik/002306-wikileaks-laesst-tief-blicken.html</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 12:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mit der Ver&#246;ffentlichung von &#252;ber 92.000 &#252;berwiegend als Geheim klassifizierten Datens&#228;tzen des US-Milit&#228;rs zum Krieg in Afghanistan ist es WikiLeaks gelungen, zusammen mit den drei Medienh&#228;usern &#8220;DER SPIEGEL&#8221;, dem britischen &#8220;Guardian&#8221; und der &#8220;New York Times&#8221; das wahre Gesicht des Milit&#228;reinsatzes am Hindukusch zu zeigen. Es bietet ein Fenster zur Wirklichkeit auf dem Schlachtfeld, zu Dingen, die uns nicht nur das US-Milit&#228;r, sondern auch die Bundesregierungen von Rot-Gr&#252;n, Schwarz-Rot und Schwarz-Gelb verheimlichen wollten. Und es zeigt auch, wor&#252;ber alternative Medien schon sehr lange berichten: Kriegsverbrechen, die durch die Vereinigten Staaten von Amerika begangen wurden und auch weiterhin begangen werden. Die Echtheit dieser Dokumente kann nun nicht mal mehr das Wei&#223;e Haus dementieren. Sie sind f&#252;r Jedermann einsehbar, <a  href="http://wardiary.wikileaks.org/">t&#228;glich abrufbar auf WikiLeaks</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2306"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Den US-Beh&#246;rden ist schon seit Wochen klar, dass sie einen herben Verlust an teils streng geheimen Dokumenten erlitten haben, die die Ver&#246;ffentlichung der sogenannten <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pentagon-Papiere">Pentagon-Papiere</a> zum Vietnam-Krieg als Kleinigkeit dastehen lassen. Die M&#246;glichkeiten des Internets und des Hochgeschwindigkeitsnetzes bieten heute v&#246;llig neue M&#246;glichkeiten, auch was den Umfang von Daten angeht &#8211; Papier ist verg&#228;nglich, aber das Internet vergisst nichts. Washington vermutet also nicht umsonst, dass sie hoch explosives Material verloren haben, das auch den Amerikanern das Gesicht des &#8220;Friedenstifters&#8221; endg&#252;ltig ausziehen k&#246;nnte. Das Archiv, das WikiLeaks nun der &#214;ffentlichkeit zu jeder Zeit frei zug&#228;nglich zur Verf&#252;gung stellt, beinhaltet nicht nur Einsatzberichte direkt von der Front, sondern auch &#252;ber die Task Force 373 &#8211; einer Elitetruppe des US-Milit&#228;rs, die im Geheimen operiert und deren Aufgabe es ist, Aufst&#228;ndische und hochrangige Taliban auszuschalten. In diesen Berichten &#252;ber die geheime Elitetruppe werden nicht nur Erfolge verbucht, sondern auch herbe R&#252;ckschl&#228;ge mit massiven Kollateralsch&#228;den an der Zivilbev&#246;lkerung, darunter auch jede Menge unschuldige Kinder.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Gr&#252;nde von WikiLeaks, Julian Assange, sagt dazu, dass sie in den letzten zwei Monaten einen gro&#223;en Stapel an qualitativ hochwertigem Material zugespielt bekommen haben. Sogar Offiziere der Kriminalabteilung des Pentagons haben sich schon mit ihm in Verbindung gesetzt. Sie wollten sich auf neutralem Boden mit ihm treffen, um das klaffende Loch im US-Milit&#228;r zu schlie&#223;en, das diese hoch brisanten Informationen nach au&#223;en dringen l&#228;sst. Assange lehnte ab.</p>
<p style="text-align: justify;">In einem Interview mit dem britischen Guardian &#228;u&#223;ert sich Assange zu den sogenannten &#8220;War Logs&#8221; aus Afghanistan:</p>
<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/xsyapda5nvQ" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Die bereits zu Anfang angef&#252;hrten Medienh&#228;user haben jetzt Gelegenheit, dieses riesige Archiv an geheimen Milit&#228;rakten zu durchforsten und im Interesse der &#214;ffentlichkeit die Wahrheit &#252;ber den Afghanistan-Krieg zu beschreiben. W&#228;hrend der SPIEGEL seine Onlineplattform lediglich als Teaser f&#252;r seine Printausgabe nutzt, sind der Guardian und die New York Times schon etwas weiter. Auf eigens daf&#252;r eingerichteten Themenseiten lassen sich so die Analysen der Journalisten nachverfolgen:</p>
<p style="text-align: justify;"><a  href="http://www.guardian.co.uk/world/series/afghanistan-the-war-logs">Afghanistan: The War Logs (Guardian)</a><br />
<a  href="http://www.nytimes.com/interactive/world/war-logs.html">The War Logs (New York Times)</a></p>
<p style="text-align: justify;">Zur Zeit sieht alles danach aus, als sei ein 22-j&#228;hriger Analyst im US-Milit&#228;rgeheimdienst der Whistelblower gewesen. Bradley Manning soll Zugriff auf zwei geheime Computernetzwerke der USA gehabt haben, dem &#8220;Secret Internet Protocol Router Network&#8221; (SIPRNet), welches diplomatische und milit&#228;rische Geheimnisse der USA &#252;bermittelt, sowie dem &#8220;Joint Worldwide Intelligence Communications System&#8221;, das zur &#220;bermittlung von &#228;hnlichen Inhalten gedacht ist. In einem Internetchat soll Manning gegen&#252;ber dem Hacker Adrian Lamo sein Herz ausgesch&#252;ttet haben. Wie Lamo berichtet, habe Manning gesagt, dass er unglaubliche und f&#252;rchtliche Sachen gesehen habe, die in die &#214;ffentlichkeit geh&#246;rten und nicht in einem dunklen Serverraum in Washington. Darunter auch kriminelle politische Drecksgesch&#228;fte, die Nicht-PR-Version von Weltereignisse und Krisen.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 26. Mai 2010 wurde Manning schlie&#223;lich 25 Meilen au&#223;erhalb seiner Operationsbasis in Bagdad festgenommen und nach Kuwait in ein Milit&#228;rgef&#228;ngnis verschleppt. Dort wartet er nun auf eine mehrj&#228;hrige Haftstrafe. Die Aktionsseite <a  href="http://www.bradleymanning.org/">&#8220;Help Bradley Manning&#8221;</a> setzt sich unter dem Motto<em> &#8220;Because true heroism merits no punishment&#8221;</em> f&#252;r die Freilassung des jungen Geheimdienstanalysten ein.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Weitreichende Analyse &#252;ber die etablierten Massenmedien?</h3>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt bleibt nur zu hoffen, dass &#252;ber die drei Medienh&#228;user nun eine umfassende &#8211; und f&#252;r die &#214;ffentlichkeit nachvollziehbare &#8211; Analyse der Daten erfolgt und das so die schmutzigen Machenschaften der US-Regierung ans Tageslicht kommen. Alternative Medien wie <a  href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/search/label/Afghanistan">&#8220;Alles Schall und Rauch&#8221;</a> oder <a  href="http://208.64.123.254/~infokrie/wordpress/">Infokrieg.tv</a> berichten schon seit sehr langer Zeit umfassend &#252;ber die tats&#228;chlichen Umst&#228;nde am Hindukusch. Dabei kamen oftmals schon Augenzeugenberichte zu Tage, die in den Massenmedien kaum Geh&#246;r fanden, beispielsweise <a  href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/09/frau-merkel-das-haben-sie-verbrochen.html">&#252;ber die zivilen Opfer, die die Bundesregierung nach dem von Oberst Klein angeordneten Bombardement im September 2010 zun&#228;chst dementierte</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die wichtigsten Fakten aus dem ersten Bericht &#252;ber die War Logs:</strong></p>
<ul>
<li>Die T&#246;tung von eigenen Soldaten durch sogenanntes &#8220;Friendly Fire&#8221;</li>
<li>Die hohe Anzahl an Toten in der Zivilbev&#246;lkerung, die seit Jahren vertuscht wird</li>
<li>Wie NATO-Kommandeure zivile Opfer durch eigene Angriffe den Taliban zuschieben</li>
<li>Wie Mordkommandos &#8211; wie die Task Force 373 &#8211; ausgesandt wurden, um Taliban-F&#252;hrer zu ermorden</li>
<li>Die Behauptungen, der Iran und Pakistan w&#252;rden die Taliban unterst&#252;tzen, jedoch ohne Beweise</li>
<li>Wie sich afghanische Soldaten und Polizisten gegenseitig erschie&#223;en</li>
<li>Die steigende Anzahl von Bombenanschl&#228;gen gegen die ISAF-Truppen</li>
</ul>
<p>&#8230; und warum der Krieg eigentlich verloren ist, wird in den Berichten ebenso ein ausschlaggebender Punkt sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Blicken wir also gespannt auf die n&#228;chsten Tage, Wochen und Monate. Von dem Fortschritt, den uns die Bundesregierungen von Rot-Gr&#252;n, Schwarz-Rot und Schwarz-Gelb immer erz&#228;hlt haben, bleibt wenig &#252;brig. Auch im Norden Afghanistans. Der SPIEGEL hat in seiner Printausgabe sehr umfassend beschrieben, wie explosiv die Situation auch im deutschen Verantwortungsbereich geworden ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Der freie Zugang zu Informationen, auch &#252;ber das Internet, ist ein zu sch&#252;tzendes Gut. Nur so ist Demokratie auch tats&#228;chlich m&#246;glich!</p>
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		<title>Gregor Gysi fordert unverz&#252;glichen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 08:53:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Forderung, die mittlerweile ein gro&#223;er Teil der Bev&#246;lkerung stellt, wird zum wiederholten Male auch von der Linken im Deutschen Bundestag gefordert: Der unverz&#252;gliche Abzug der deutschen Bundeswehr aus Afghanistan. Laut Gregor Gysi geht es nicht darum, kopflos aus dem Land hinaus zu gehen &#8211; man ist schon kopflos hinein gegangen. Die Bundesregierung kann den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine Forderung, die mittlerweile ein gro&#223;er Teil der Bev&#246;lkerung stellt, wird zum wiederholten Male auch von der Linken im Deutschen Bundestag gefordert: Der unverz&#252;gliche Abzug der deutschen Bundeswehr aus Afghanistan. Laut Gregor Gysi geht es nicht darum, kopflos aus dem Land hinaus zu gehen &#8211; man ist schon kopflos hinein gegangen. Die Bundesregierung kann den Einsatz nicht mehr rechtfertigen und kommt mit jedem neuen toten Soldaten mit weiteren Ausfl&#252;chten, die die Besatzung des Landes am Hindukusch rechtfertigen sollen.</p>
<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/zNHEBpH1am0" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
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		<title>US-Bombardierung des Jemen fordert zahllose Opfer</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 04:54:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Unter dem Deckmantel des &#8220;Anti-Terror-Kampfes&#8221; werden uns B&#252;rgern nicht nur &#252;berfl&#252;ssige Sicherheitsgesetze verkauft, die dazu dienen, die v&#246;llige Kontrolle &#252;ber jeden Einzelnen zu erlangen. Nein. Mit diesem Argument f&#252;hrt auch der gr&#246;&#223;te Busenfreund Deutschlands &#8211; die USA &#8211; seit etlichen Jahren Krieg gegen die sogenannte &#8220;Achse des B&#246;sen&#8221;. Zu dieser Achse z&#228;hlt neben Afghanistan, Irak [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Unter dem Deckmantel des &#8220;Anti-Terror-Kampfes&#8221; werden uns B&#252;rgern nicht nur &#252;berfl&#252;ssige Sicherheitsgesetze verkauft, die dazu dienen, die v&#246;llige Kontrolle &#252;ber jeden Einzelnen zu erlangen. Nein. Mit diesem Argument f&#252;hrt auch der gr&#246;&#223;te Busenfreund Deutschlands &#8211; die USA &#8211; seit etlichen Jahren Krieg gegen die sogenannte &#8220;Achse des B&#246;sen&#8221;. Zu dieser Achse z&#228;hlt neben Afghanistan, Irak und Pakistan zwischenzeitlich auch das muslimische Land Jemen. Die amerikanischen Luftangriffe auf Jemen vom 17. und 24. Dezember 2009 forderte mehrere hundert zivile Opfer. 120 Menschen wurden get&#246;tet, 44 verletzt. Video-Aufnahmen &#8211; die in den westlichen Qualit&#228;tsmedien nat&#252;rlich nicht vorgef&#252;hrt werden &#8211; zeigen, wie das Volk unter den Folgen zu leiden hat:</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1666"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Kinder, Babys und Erwachsene werden aus den Tr&#252;mmern geborgen</strong><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/DXmCwYRgGRc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/DXmCwYRgGRc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Eine ganze Siedlung wurde von den amerikanischen Bomben dem Erdboden gleich gemacht</strong><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/aWuY6UOzEH4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/aWuY6UOzEH4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Bei diesen Bildern fragt man sich, welchen Sinn es eigentlich hat, ausschlie&#223;lich zivile Ziele anzugreifen. Dies spiegelt sich n&#228;mlich auch <a  href="http://www.dawn.com/wps/wcm/connect/dawn-content-library/dawn/news/pakistan/18-over-700-killed-in-44-drone-strikes-in-2009-am-01" target="_blank">in einem Bericht</a> der pakistanischen Regierung zu den amerikanischen Angriffen auf ihr Land im Jahr 2009 wieder. Von 44 Drohnen-Attacken haben 39 ausschlie&#223;lich zivile Ziele getroffen, bei denen rund 700 Menschen ums Leben kamen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sieht so Demokratisierung und Befriedung aus? Indem man durch neue Kriege, Bomben und Waffengewalt k&#252;nstlich neue Feindbilder in anderen L&#228;ndern aufbl&#228;ht und diese &#8211; mitsamt der Bev&#246;lkerung &#8211; gegen sich stellt? Die Qualit&#228;tsmedien jedenfalls suggerieren uns, dass es richtig ist, was die Amerikaner tun. Alle die dagegen sprechen, werden leider nur als Verschw&#246;rungstheoretiker mundtot gemacht.</p>
<p style="text-align: justify;">(via <a  href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/01/das-resultate-der-amerikanischen.html" target="_blank">Alles Schall und Rauch</a>)</p>
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		<title>Deadly Dust &#8211; Todesstaub</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 12:47:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit diesen Waffen wird und wurde vielerorts gek&#228;mpft: Uranmunition! Eingesetzt wurde Uranmunition zwischenzeitlich im Kosovo, Irak, aber auch in Afghanistan, Bosnien und beim indisch-pakistanischen Grenzkonflikt. Welche verheerenden Folgen der Einsatz von Uranmunition nicht nur bei betroffenen V&#246;lkern, sondern auch bei den Soldatinnen und Soldaten hat, die mit dieser Munition arbeiten, zeigt ein Dokumentarfilm von Frieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mit diesen Waffen wird und wurde vielerorts gek&#228;mpft: Uranmunition! Eingesetzt wurde Uranmunition zwischenzeitlich im Kosovo, Irak, aber auch in Afghanistan, Bosnien und beim indisch-pakistanischen Grenzkonflikt. Welche verheerenden Folgen der Einsatz von Uranmunition nicht nur bei betroffenen V&#246;lkern, sondern auch bei den Soldatinnen und Soldaten hat, die mit dieser Munition arbeiten, zeigt ein Dokumentarfilm von Frieder F. Wagner mit dem Titel &#8220;Deadly Dust &#8211; Todesstaub&#8221;:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/p/2D44F7C22578F970&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/p/2D44F7C22578F970&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Kriegsverbrecher geh&#246;ren bestraft!</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 12:23:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Neben den eigentlichen Verbrechern, die den 11. September inszeniert haben, um damit ein neues Feindbild zu schaffen, geh&#246;ren auch diejenigen Akteure verurteilt, die vor Ort in Afghanistan neue Verbrechen ver&#252;ben. So zum Beispiel bei dem unverh&#228;ltnism&#228;&#223;igen Luftangriff auf zwei Tanklastwagen in der Region Kunduz (Afghanistan). Der Befehl f&#252;r den Luftangriff, bei dem vermutlich &#252;ber 100 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Neben den eigentlichen Verbrechern, die den 11. September inszeniert haben, um damit ein neues Feindbild zu schaffen, geh&#246;ren auch diejenigen Akteure verurteilt, die vor Ort in Afghanistan neue Verbrechen ver&#252;ben. So zum Beispiel bei dem unverh&#228;ltnism&#228;&#223;igen Luftangriff auf zwei Tanklastwagen in der Region Kunduz (Afghanistan). Der Befehl f&#252;r den Luftangriff, bei dem vermutlich &#252;ber 100 unschuldige Zivilisten ums Leben kamen, wurde vom deutschen Oberst Georg Klein ausgesprochen. Wie der SPIEGEL berichtet, habe der deutsche Kommandeur sich laut einem NATO-Untersuchungsbericht nicht an g&#228;ngigen Standards in der Operationsf&#252;hrung gehalten. Klein habe die Luftunterst&#252;tzung unter anderem unter dem Vorwand angefordert, dass seine ISAF-Truppen Feindber&#252;hrung gehabt haben &#8211; jedoch befanden sich zu diesem Zeitpunkt, als die Luftunterst&#252;tzung angefordert wurde, keine deutschen Truppen in der N&#228;he der beiden betroffenen Tanklastwagen, die zwischenzeitlich nach der Kaperung durch Taliban an die Zivilbev&#246;lkerung &#252;bergeben wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Bundesregierung hat bis zuletzt versucht, eine <em>&#8220;scharfe Beurteilung&#8221;</em> dieses Zwischenfalls durch die NATO <a  href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,658450,00.html" target="_blank">unter den Teppich zu kehren</a>:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>SPIEGEL-Informationen zufolge hatte die Bundesregierung die Nato bis zuletzt dazu gedr&#228;ngt, sich in dem Untersuchungsbericht &#252;ber die Bombardierung von zwei Tanklastz&#252;gen in Afghanistan mit einer Beurteilung zur&#252;ckzuhalten. Am 15. Oktober gaben Vertreter der Bundesregierung dem Nato- Oberkommandierenden in Europa, Admiral James G. Stavridis, bei seinem Besuch in Berlin zu verstehen, dass eine deutliche Verurteilung des deutschen Oberst Georg Klein durch die Nato in Deutschland zu juristischen Problemen f&#252;hren k&#246;nnte.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Es ist ein Unding, wie in diesem Lande versucht wird, Kriegsverbrecher zu decken und diesen auch noch Schutz zu gew&#228;hren! Wenn bei dieser Mission etwas schief gelaufen ist, sollte Oberst Klein sich selbstverst&#228;ndlich diesen Verbrechen stellen und eine entsprechende Verurteilung erfahren. Selbst ein M&#246;rder darf nicht so einfach frei kommen &#8211; wieso bleibt die Gesellschaft bei einem Kriegsverbrechen so bedrohlich stumm? Vielleicht, weil 90 Prozent immer noch mit dem Irrglauben leben, deutsche Soldaten w&#252;rden in Afghanistan nur einen &#8220;robusten Stabilisierungseinsatz&#8221; erleben? Am Hindukusch herrscht ein blutiger Angriffskrieg!</p>
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		<title>Friedensengel Obama schickt 45.000 neue Soldaten nach Afghanistan</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 20:33:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Noch vor einer Woche hat man dem US-Pr&#228;sidenten den Friedensnobelpreis verliehen. Jetzt, in der Gegenwart, kursieren neue Ger&#252;chte &#252;ber eine weitere Truppenaufstockung um 45.000 Mann von Seiten der Amerikaner in Afghanistan.  Berichten zufolge  habe die Obama-Regierung gegen&#252;ber Gro&#223;britannien bereits verlautbart, weitere Truppen an den Hindukusch zu entsenden. Eine offizielle Verk&#252;ndung wird bereits f&#252;r die kommende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Noch vor einer Woche hat man dem US-Pr&#228;sidenten den Friedensnobelpreis verliehen. Jetzt, in der Gegenwart, kursieren neue Ger&#252;chte &#252;ber <a  href="http://news.antiwar.com/2009/10/14/report-obama-poised-to-announce-45000-troop-escalation/" target="_blank">eine weitere Truppenaufstockung um 45.000 Mann</a> von Seiten der Amerikaner in Afghanistan.  Berichten zufolge  habe die Obama-Regierung gegen&#252;ber Gro&#223;britannien bereits verlautbart, weitere Truppen an den Hindukusch zu entsenden. Eine offizielle Verk&#252;ndung wird bereits f&#252;r die kommende Woche erwartet.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit der geplanten Truppenaufstockung in Afghanistan st&#252;nden dann rund 110.000 amerikanische GIs dem hoffnungslosen und verlorenen Kampf in Afghanistan gegen&#252;ber &#8211; oder aber den 100 verbliebenen Al Kaida-K&#246;pfen. Die Entscheidung f&#252;r eine weitere Truppenverst&#228;rkung fiel aufgrund einer Bitte von General McCrystal, US-Kommandierender in Afghanistan, nach dessen Ansicht der Krieg ansonsten verloren sei.</p>
<p style="text-align: justify;">Sieht so Frieden aus? Durch Waffengewalt? In meinen Augen wird von Obama lediglich die Strategie seines Vorg&#228;ngers fortgesetzt. Gr&#246;&#223;ere Ver&#228;nderungen in der US-Au&#223;enpolitik sind f&#252;r mich nach wie vor nicht erkennbar.</p>
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		<title>#3 Ein Toter wird zum Lebenden stilisiert</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 12:50:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Osama Bin Laden, dieser Verr&#252;ckte, der die Welt seit 2001 anscheinend regelm&#228;&#223;ig mit Terrordrohungen tyranisiert, soll gar nicht mehr am Leben sein. Hierf&#252;r sprechen eine Vielzahl von Quellen. Demnach litt der Al Kaida-F&#252;hrer an Hepatitis C, weshalb er regelm&#228;&#223;ig ein Krankenhaus f&#252;r eine Dialyse-Behandlung aufsuchen musste. Die Medien hierzulande und auch die US-Regierung versuchen uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1121" title="9/11: Alles gelogen?" src="http://www.lars-haise.net/wp-content/uploads/2009/09/484x150_911.jpg" alt="9/11: Alles gelogen?" width="484" height="150" /></p>
<p style="text-align: justify;">Osama Bin Laden, dieser Verr&#252;ckte, der die Welt seit 2001 anscheinend regelm&#228;&#223;ig mit Terrordrohungen tyranisiert, soll gar nicht mehr am Leben sein. Hierf&#252;r sprechen eine Vielzahl von Quellen. <a  href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2007/05/bin-laden-ist-schon-lange-tot.html" target="_blank">Demnach litt der Al Kaida-F&#252;hrer an Hepatitis C</a>, weshalb er regelm&#228;&#223;ig ein Krankenhaus f&#252;r eine Dialyse-Behandlung aufsuchen musste. Die Medien hierzulande und auch die US-Regierung versuchen uns jedoch seit Jahren glaubhaft nahezubringen, dass sich der Anf&#252;hrer der Al Kaida im Gebirge zwischen Afghanistan und Pakistan aufhalten soll. Wie soll  ein Mann mit schwerem Nieren- und Leberleiden jahrelang ohne medizinische Behandlung in einem Krankenhaus diese Strapazen &#252;berleben?</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1140"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1141" style="margin: 2px 10px;" title="Osama Bin Laden" src="http://www.lars-haise.net/wp-content/uploads/2009/09/binladen2.jpg" alt="Osama Bin Laden" width="220" height="168" />Sein letztes Foto vom 6. Dezember 2001 zeigt einen stark gealterten und durch Krankheit gezeichneten Mann. Gesund ist etwas anderes. Selbst CIA-Experten gingen davon aus, dass Bin Laden alle drei Tage eine Dialyse-Behandlung ben&#246;tigte, um &#252;berhaupt &#252;berleben zu k&#246;nnen. Einige Beweise scheinen sehr stark daf&#252;r zu sprechen, dass der F&#252;hrer der Al Kaida gar nicht mehr am Leben ist, sondern schon im Dezember 2001 verstarb. Hier ein <a  href="http://www.lars-haise.net/wp-content/uploads/2009/09/al-wafd.jpg" target="_blank">Zeitungsartikel</a> (&#220;bersetzung: <a  href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2007/05/bin-laden-ist-schon-lange-tot.html" target="_blank">Alles Schall und Rauch</a>):</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;al-Wafd, Mittwoch, Dezember 26, 2001 Vol 15 No 4633, Nachricht &#252;ber den Tot von Bin Laden und Beerdigung vor 10 Tagen. Islamabad-Pakistan. Ein prominenter Offizieller der afghanischen Taliban-Bewegung hat gestern den Tot von Osama Bin Laden, den F&#252;hrer der Al-Kaida Organisation, verk&#252;ndet. Er sagte, Bin Laden leidete unter ernsthaften Komplikationen in den Lungen und starb an nat&#252;rlicher Ursache einen ruhigen Tot. Der Offizielle, welcher auf Anonymit&#228;t bestand, sagte der Zeitung „The Observer of Pakistan“, dass er selber anwesend war bei der Beerdigung und er sein Gesicht vor der Beerdigung in Tora Bora vor 10 Tagen gesehen hat. Er sagt, 30 seiner Al-Kaida K&#228;mpfer waren bei der Beerdigung dabei, sowie Mitglieder seiner Familie und einige Taliban Freunde. In der Abschiedzeremonie zur letzten Ruhe, wurden Gewehre in die Luft geschossen. Der Offizielle sagte noch, es w&#228;re schwer den genauen Ort des Grabes zu finden, weil laut wahhabitischer Tradition kein Grabstein diesen markiert. Er betonte, es w&#228;re unwahrscheinlich, dass amerikanische Milit&#228;rs jemals eine Spur von Bin Laden finden w&#252;rden.&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Dass Bin Laden schwer krank war und sich aufgrund dessen st&#228;ndigen Behandlungen in einem Krankenhaus unterziehen musste, zeigen verschiedenste Berichte &#252;ber Krankenhausaufenthalte im Laufe seines letzten Lebensjahres. Ab dem 4. Juli 2001 lie&#223; er sich in einem amerikanischen Krankenhaus in Dubai mit lebensrettenden Ma&#223;nahmen und einem Dialyseger&#228;t behandeln (<a  href="http://www.guardian.co.uk/world/2001/nov/01/afghanistan.terrorism" target="_blank">guardian.com</a>). W&#228;hrend dieser Behandlung soll es auch zu freundlichen Gespr&#228;chen mit dem CIA-Chef an seinem Krankenbett gekommen sein. Was allseits bekannt sein sollte, ist ja, dass Osama Bin Laden im Krieg gegen die Sowjets in Afghanistan als CIA-Agent aktiv war unter dem Decknamen &#8220;Tim Osman&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Ausgerechnet einen Tag vor den Anschl&#228;gen am 11. September wurde Bin Laden in ein Milit&#228;rkrankenhaus in Rawalpindi (Pakistan) gebracht, um sich dort einer weiteren Dialysebehandlung zu unterziehen (<a  href="http://www.cbsnews.com/stories/2002/01/28/eveningnews/main325887.shtml" target="_blank">CBS</a>). Pakistanische Soldaten standen vor dem Krankenzimmer Bin Ladens Wache. Das &#252;bliche Personal in der Krankenstation wurde durch Vertrauensleute ersetzt. Am Tag, an dem der gr&#246;&#223;te Terrorangriff gegen die Vereinigten Staaten von statten ging, befand sich Osama Bin Laden in Gewahrsam pakistainischer Milit&#228;rs (<a  href="http://www.karachipage.com/news/Sep_01/091001.html" target="_blank">Karachi News</a>). In der Woche vor und nach den Anschl&#228;gen vom 11. September f&#252;hrte au&#223;erdem der Chef des pakistanischen Geheimdienstes ISI, Lt. Gen. Mahmood Ahmed, Gespr&#228;che im Pentagon mit Vertretern der National Security Council, danach mit dem CIA-Direktor Tenet sowie mit Personen aus dem Wei&#223;en Haus in Washington, darunter unter anderem auch Marc Grossman, US Under Secretary of State for Political Affair.</p>
<p style="text-align: justify;">Es spricht schon einiges sehr daf&#252;r, dass hier seit Jahren jemand von den wirklichen Drahtziehern in den Massenmedien k&#252;nstlich am Leben erhalten wird, um weiterhin Angst und Unsicherheit unter den Menschen auf der ganzen Welt zu sch&#252;ren. Eine Ausstrahlung des islamischen Senders Al Jazeera, in dem Bin Laden seine Beteiligung am 11. September bestreitet, wurde so auch nicht von den hiesigen Journalisten in Deutschland aufgenommen (<a  href="http://archives.cnn.com/2001/US/09/16/inv.binladen.denial/index.html" target="_blank">CNN</a>). In dem Bericht sagte Bin Laden: <em>&#8220;Die US-Regierung hat mich laufend beschuldigt hinter jedem Angriff gegen sie zu sein. Ich m&#246;chte der Welt versichern, ich habe diesen letzten Angriff nicht geplant, der so aussieht wie wenn er von anderen Personen aus pers&#246;nlichen Gr&#252;nden geplant wurde. Ich lebe im islamischen Emirat Afghanistan und befolge die Regeln der Regierenden dort. Der derzeitige Regierende erlaubt mir nicht solche Operationen auszuf&#252;hren.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Weitere interessante Quellen finden sich in zwei lesenswerten Artikeln <a  href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2007/07/ein-toter-ist-wieder-auferstanden.html">[1]</a> <a  href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2007/05/bin-laden-ist-schon-lange-tot.html">[2]</a> des Blogs &#8220;Alles Schall und Rauch&#8221;, die sehr stark daf&#252;r sprechen, dass Bin Laden gar nicht mehr am Leben ist, geschweige denn irgendetwas mit den Anschl&#228;gen vom 11. September 2001 zu tun hatte. Auch soll es einen Krankenpfleger gegeben haben, der Osama Bin Laden am Tag des Terrors in einem Krankenhaus gesehen hatte (s. <a  href="http://www.cbsnews.com/stories/2002/01/28/eveningnews/main325887.shtml" target="_blank">CBS</a>). Wenn man also wusste, wo er sich aufhielt, er sich dar&#252;ber hinaus in Gewahrsam der pakistanischen Milit&#228;rs befand (und Pakistan ist ein enger Verb&#252;ndeter der USA): Warum wurde er nicht gleich am 11. September festgenommen?</p>
<h3>N&#228;chster Teil der Serie:</h3>
<p style="text-align: justify;">Es gab keine Telefongespr&#228;che aus den Flugzeugen</p>
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		<title>Befinden sich unsere Bundeswehr-Soldaten im Krieg?</title>
		<link>http://www.lars-haise.de/politik/00807-befinden-sich-unsere-bundeswehr-soldaten-im-krieg.html</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 21:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit 2001 sind deutsche Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan stationiert. Seit 2001 f&#252;hren wir also einen erbitterten Krieg gegen mutma&#223;liche Terroristen, die versuchen ihr Land zu verteidigen. Unser Verteidigungsminister Franz-Josef Jung (CDU) spricht allerdings nicht von Krieg, sondern &#8211; wie man in einem Video von SPIEGEL online sehen kann &#8211; von einem Stabilisierungseinsatz unter dem &#8220;Aspekt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit 2001 sind deutsche Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan stationiert. Seit 2001 f&#252;hren wir also einen erbitterten Krieg gegen mutma&#223;liche Terroristen, die versuchen ihr Land zu verteidigen. Unser Verteidigungsminister Franz-Josef Jung (CDU) spricht allerdings nicht von Krieg, sondern &#8211; <a  href="http://www.spiegel.de/video/video-1013178.html" target="_blank">wie man in einem Video von SPIEGEL online</a> sehen kann &#8211; von einem Stabilisierungseinsatz unter dem &#8220;Aspekt der vernetzten Sicherheit&#8221;. Milit&#228;rsicherheit und Wiederaufbau in Afghanistan sollen dadurch gew&#228;hrleistet werden. Und dann will man nat&#252;rlich mit Waffengewalt auch noch das Vertrauen der Bev&#246;lkerung gewinnen &#8211; ist klar, oder? Wiederaufbau sieht aber anders aus: <a  href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,637695,00.html" target="_blank">Wie SPIEGEL online weiter berichtet</a>, marschieren n&#228;mlich zur Zeit rund 300 Bundeswehr-Soldaten an der Seite von 1.200 weiteren afghanischen Soldaten in der Gegend um Kunduz umher, um die Region noch vor den Pr&#228;sidentschaftswahlen am 20. August von Taliban-K&#228;mpfern &#8220;zu bereinigen&#8221;:</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-807"></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Generalinspekteur <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Schneiderhan_(General)" target="_blank">Wolfgang Schneiderhan</a> teilte am Mittwoch erstmals Details der Operation mit und sprach dabei von &#8220;notwendiger Eskalation&#8221; und &#8220;Abschreckungseffekt&#8221;. Die Offensive, f&#252;gte er hinzu, solle noch etwa eine Woche dauern. Auch am Mittwoch r&#252;ckten die Afghanen wieder in dem Dorf Chahar Darreh ein und suchten nach Angaben eines hohen Milit&#228;rs &#8220;von Haus zu Haus&#8221; nach Aufst&#228;ndischen. Die Afghanen allerdings stellen sich bei ihrer Jagd auf Taliban auf eine sehr viel l&#228;ngere Zeit ein als die Bundeswehr.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a  href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,637609,00.html" target="_blank">In einem anderen Artikel von SPIEGEL online</a> kann man dar&#252;ber hinaus sehen, dass der ganze Einsatz der sogenannten &#8220;Schnellen Eingreiftruppe&#8221; nicht so ganz ohne ist:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Es ist die gr&#246;&#223;te Operation der Deutschen in Afghanistan: 300 Soldaten unterst&#252;tzen 1200 einheimische Milit&#228;rs bei einer Offensive gegen die Taliban. Dabei werden auch Gesch&#252;tze, Kampfbomber und Predator-Drohnen eingesetzt.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Mit dieser gesamten Intervention wird doch nichts anderes erreicht, als den Hass der Bev&#246;lkerung auf die internationalen Truppen &#8211; und damit auch Deutschland &#8211; weiter zu steigern. Der Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan war noch nie das so oft publizierte &#8220;Brunnenbauen&#8221;, wie man es zu Anfang vermutet hat. Es ist ein Krieg. Ein Krieg, der auch von uns Deutschen mitgetragen wird, indem wir mit schwerem Gesch&#252;tz (AWACS, Tornados und Panzer) gegen einen verlumpten Haufen vorgehen, die gerade mal mit Kalaschnikows und Panzerf&#228;usten ausgestattet sind. Es ist ein Krieg gegen Schw&#228;chere und klar ist: Beide Seiten werden Opfer davon tragen; das hat Krieg aber nun mal so an sich. Von den Kollateralsch&#228;den unter der Zivilbev&#246;lkerung mal ganz abgesehen &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Es verwundert mich pers&#246;nlich &#252;brigens ganz und gar nicht, dass im Zusammenhang mit Afghanistan &#8211; &#228;hnlich der Intervention in Serbien 1999 &#8211; nicht von einem Krieg, insbesondere einem Angriffskrieg,  gesprochen wird. Aber auch so ist ganz eindeutig, dass es sich bei den Eins&#228;tzen der Bundeswehr in Afghanistan ganz offenkundig um eine Beteiligung an einem Angriffskrieg handelt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Angriffskrieg bezeichnet die Kriegsf&#252;hrung eines Staates, bei der dieser als Angreifer einen anderen Staat auf dessen Territorium angreift, ohne dass der Angreifer (oder ein anderer Staat) entweder von dem angegriffenen Staat vorher selbst angegriffen worden w&#228;re, ein solcher Angriff unmittelbar bevorstehen w&#252;rde, oder der angegriffene Staat dem Angreifer den Krieg erkl&#228;rt h&#228;tte oder Teile seines Territoriums besetzt h&#228;lt. (<a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Angriffskrieg" target="_blank">Wikipedia</a>)<br />
</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Kommen wir nun aber dazu, warum die Bundesregierung, insbesondere Franz-Josef Jung (CDU), nicht von einem Angriffskrieg spricht: Nachdem wir Deutschen durch unsere Vorgeschichte(n) bereits vorbelastet sind, haben sich die Verfasser des Grundgesetzes dazu entschlossen, den Angriffskrieg verfassungsrechtlich unter bestimmten Umst&#228;nden &#8211; die bei der Intervention in Afghanistan vollumf&#228;nglich erf&#252;llt sein d&#252;rften &#8211; zu verbieten und auch unter Strafe zu stellen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em><a  href="http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_26.html" target="_blank">Art. 26 Abs. 1 GG</a>: Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der V&#246;lker zu st&#246;ren, insbesondere die F&#252;hrung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Hinzu kommen noch vertragliche Regelungen, die in dieser Diskussion oftmals leichtfertig untergraben werden. Der sogenannte <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Angriffskrieg#Rechtslage_in_Deutschland" target="_blank">Zwei-plus-Vier-Vertrag</a> <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zwei-plus-Vier-Vertrag" target="_blank">[2]</a> zur Wiedervereinigung Deutschlands (offiziell auch unter dem Namen &#8220;Vertrag vom 12. September 1990 &#252;ber die abschlie&#223;ende Regelung in Bezug auf Deutschland&#8221; bekannt) sieht unter anderem in Artikel 2 ein Verbot des Angriffskrieges seitens Deutschland vor:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>(Verbot des Angriffskrieges) Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik bekr&#228;ftigen ihre Erkl&#228;rungen, dass von deutschem Boden nur Frieden ausgehen wird. Nach der Verfassung des vereinten Deutschlands sind Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der V&#246;lker zu st&#246;ren, insbesondere die F&#252;hrung eines Angriffskrieges vorzubereiten, verfassungswidrig und strafbar. Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik erkl&#228;ren, dass das vereinte Deutschland keine seiner Waffen jemals einsetzen wird, es sei denn in &#220;bereinstimmung mit seiner Verfassung und der Charta der Vereinten Nationen.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Schaffen wir durch sinnbefreite Waffengewalt Frieden am Hindukusch? <strong>NEIN!</strong> Geht dadurch Frieden von deutschem Boden aus? <strong>NEIN!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
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