Gregor Gysi fordert unverzüglichen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan

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Eine Forderung, die mittlerweile ein großer Teil der Bevölkerung stellt, wird zum wiederholten Male auch von der Linken im Deutschen Bundestag gefordert: Der unverzügliche Abzug der deutschen Bundeswehr aus Afghanistan. Laut Gregor Gysi geht es nicht darum, kopflos aus dem Land hinaus zu gehen – man ist schon kopflos hinein gegangen. Die Bundesregierung kann den Einsatz nicht mehr rechtfertigen und kommt mit jedem neuen toten Soldaten mit weiteren Ausflüchten, die die Besatzung des Landes am Hindukusch rechtfertigen sollen.

WikiLeaks zeigt, wie schmutzig der Krieg im Irak wirklich ist

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Dieser Tage hat WikiLeaks ein Video veröffentlicht, dass das Mark erschüttern lässt. Es demonstriert, wie schmutzig der Krieg im Irak – und nicht nur dort – wirklich ist. US-Soldaten, die sämtlichen Respekt vor dem Leben verloren zu haben scheinen, schießen im Jahr 2007 auf eine Gruppe von Zivilisten und Journalisten in der irakischen Hauptstadt Bagdad. Die Identität und die Geschichte der Zivilisten ist unbekannt, unter den Toten befanden sich allerdings auch Journalisten der Nachrichtenagentur Reuters. Diese standen zusammen mit ihren Helfern an einer Straßenecke. Einer kniete, um Fotos zu schießen. Von den US-Soldaten an Bord der Kampfhubschrauber werden die Kamera bzw. dessen Objektiv als AK-47 und Panzerfaust identifiziert. Einfach unglaublich, dass ein so hoch entwickeltes Militär wie das der Vereinigten Staaten noch nicht mal in der Lage ist, einen Unterschied zwischen einer Waffe und einer Kamera ausfindig zu machen.

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Deadly Dust – Todesstaub

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Mit diesen Waffen wird und wurde vielerorts gekämpft: Uranmunition! Eingesetzt wurde Uranmunition zwischenzeitlich im Kosovo, Irak, aber auch in Afghanistan, Bosnien und beim indisch-pakistanischen Grenzkonflikt. Welche verheerenden Folgen der Einsatz von Uranmunition nicht nur bei betroffenen Völkern, sondern auch bei den Soldatinnen und Soldaten hat, die mit dieser Munition arbeiten, zeigt ein Dokumentarfilm von Frieder F. Wagner mit dem Titel “Deadly Dust – Todesstaub”:

Kriegsverbrecher gehören bestraft!

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Neben den eigentlichen Verbrechern, die den 11. September inszeniert haben, um damit ein neues Feindbild zu schaffen, gehören auch diejenigen Akteure verurteilt, die vor Ort in Afghanistan neue Verbrechen verüben. So zum Beispiel bei dem unverhältnismäßigen Luftangriff auf zwei Tanklastwagen in der Region Kunduz (Afghanistan). Der Befehl für den Luftangriff, bei dem vermutlich über 100 unschuldige Zivilisten ums Leben kamen, wurde vom deutschen Oberst Georg Klein ausgesprochen. Wie der SPIEGEL berichtet, habe der deutsche Kommandeur sich laut einem NATO-Untersuchungsbericht nicht an gängigen Standards in der Operationsführung gehalten. Klein habe die Luftunterstützung unter anderem unter dem Vorwand angefordert, dass seine ISAF-Truppen Feindberührung gehabt haben – jedoch befanden sich zu diesem Zeitpunkt, als die Luftunterstützung angefordert wurde, keine deutschen Truppen in der Nähe der beiden betroffenen Tanklastwagen, die zwischenzeitlich nach der Kaperung durch Taliban an die Zivilbevölkerung übergeben wurden.

Auch die Bundesregierung hat bis zuletzt versucht, eine “scharfe Beurteilung” dieses Zwischenfalls durch die NATO unter den Teppich zu kehren:

SPIEGEL-Informationen zufolge hatte die Bundesregierung die Nato bis zuletzt dazu gedrängt, sich in dem Untersuchungsbericht über die Bombardierung von zwei Tanklastzügen in Afghanistan mit einer Beurteilung zurückzuhalten. Am 15. Oktober gaben Vertreter der Bundesregierung dem Nato- Oberkommandierenden in Europa, Admiral James G. Stavridis, bei seinem Besuch in Berlin zu verstehen, dass eine deutliche Verurteilung des deutschen Oberst Georg Klein durch die Nato in Deutschland zu juristischen Problemen führen könnte.

Es ist ein Unding, wie in diesem Lande versucht wird, Kriegsverbrecher zu decken und diesen auch noch Schutz zu gewähren! Wenn bei dieser Mission etwas schief gelaufen ist, sollte Oberst Klein sich selbstverständlich diesen Verbrechen stellen und eine entsprechende Verurteilung erfahren. Selbst ein Mörder darf nicht so einfach frei kommen – wieso bleibt die Gesellschaft bei einem Kriegsverbrechen so bedrohlich stumm? Vielleicht, weil 90 Prozent immer noch mit dem Irrglauben leben, deutsche Soldaten würden in Afghanistan nur einen “robusten Stabilisierungseinsatz” erleben? Am Hindukusch herrscht ein blutiger Angriffskrieg!

Friedensengel Obama schickt 45.000 neue Soldaten nach Afghanistan

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Noch vor einer Woche hat man dem US-Präsidenten den Friedensnobelpreis verliehen. Jetzt, in der Gegenwart, kursieren neue Gerüchte über eine weitere Truppenaufstockung um 45.000 Mann von Seiten der Amerikaner in Afghanistan.  Berichten zufolge  habe die Obama-Regierung gegenüber Großbritannien bereits verlautbart, weitere Truppen an den Hindukusch zu entsenden. Eine offizielle Verkündung wird bereits für die kommende Woche erwartet.

Mit der geplanten Truppenaufstockung in Afghanistan stünden dann rund 110.000 amerikanische GIs dem hoffnungslosen und verlorenen Kampf in Afghanistan gegenüber – oder aber den 100 verbliebenen Al Kaida-Köpfen. Die Entscheidung für eine weitere Truppenverstärkung fiel aufgrund einer Bitte von General McCrystal, US-Kommandierender in Afghanistan, nach dessen Ansicht der Krieg ansonsten verloren sei.

Sieht so Frieden aus? Durch Waffengewalt? In meinen Augen wird von Obama lediglich die Strategie seines Vorgängers fortgesetzt. Größere Veränderungen in der US-Außenpolitik sind für mich nach wie vor nicht erkennbar.

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