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	<title>lars-haise.de :: WEBLOG &#187; BKA</title>
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		<title>Bundeskriminalamt will weiterhin Stopp-Schilder im Internet aufstellen</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 15:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mich verwundert es gerade ehrlich gesagt etwas, dass es dazu noch keine Stellungnahme von der Piratenpartei gab &#8211; aber dennoch ist es interessant, was von Seiten des Bundeskriminalamtes (BKA) zu h&#246;ren ist zum Thema Netzsperren und &#8220;Kampf gegen Kinderpornografie im Internet&#8221;: Wie Udo Vetter von lawblog.de und auch netzpolitik.org unter Berufung auf einen Artikel in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mich verwundert es gerade ehrlich gesagt etwas, dass es dazu noch keine Stellungnahme von der Piratenpartei gab &#8211; aber dennoch ist es interessant, was von Seiten des Bundeskriminalamtes (BKA) zu h&#246;ren ist zum Thema Netzsperren und &#8220;Kampf gegen Kinderpornografie im Internet&#8221;: Wie Udo Vetter von <a  href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/07/15/schnell-sein-sollen-nur-die-anderen/">lawblog.de</a> und auch <a  href="http://www.netzpolitik.org/2010/bka-fordert-weiter-netzzensur/">netzpolitik.org</a> unter Berufung auf <a  href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article8465932/BKA-kann-Kinderpornografie-nicht-zuegig-loeschen.html">einen Artikel</a> in &#8220;Die Welt&#8221; berichten, schreien die Ermittler f&#246;rmlich danach, weiter an der Netzsperren-Infrastruktur zu bauen. 40 Prozent der beanstandeten Internetseiten vom BKA werden innerhalb von einer Woche nicht gel&#246;scht. Auf der anderen Seite muss das ja bedeuten, dass im selben Zeitraum 60 Prozent &#8211; also eine deutliche Mehrzahl der beanstandeten Seiten &#8211; von unserer gro&#223;en Datenautobahn verschwinden? Ist doch ein Erfolg! Und zurecht weist auch Udo Vetter darauf hin, dass deutsche Beh&#246;rden, insbesondere auch das BKA, nicht schneller reagieren. Hierzulande ist es schlie&#223;lich auch v&#246;llig normal, dass man Wochen oder gar Monate auf eine Reaktion von staatlichen Einrichtungen wartet.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2291"></span>Kommen wir aber nun zu den Fakten, die der &#8220;Welt&#8221; offenbar vorliegen. Sie beziehen sich auf eine interne Studie des BKA. Demnach kommen die meisten L&#246;schungsbest&#228;tigungen aus Russland, gefolgt von den Staaten USA, Niederlande, Kanada, Schweden und Zypern, die in der Studie explizit benannt sein sollen (wo ist eigentlich das anscheinende &#8220;Bollwerk&#8221; der Kinderpornografie, Indien, in dieser Auflistung?). Nachdem es der Studie zur Folge zumindest mit Russland besser zu laufen scheint als mit den westlichen Staaten, fordern die Ermittler des BKA jetzt eine engere und verbesserte Kooperation mit den anderen Staaten. Der Innenminister Thomas de Maizière  (CDU) hatte allerdings zuletzt verk&#252;ndet, man habe sich beispielsweise mit den USA auf eine bessere Kooperation geeinigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls wie den Jungs von netzpolitik.org verwundert es mich nicht, dass keine weiteren Staaten &#8211; die wir aus der Zensursula-Porpaganda eigentlich kennen (wie Indien) &#8211; gezielt beim Namen genannt werden. Diese existieren zumeist in den kranken K&#246;pfen der Bef&#252;rworter von Netzsperren. Auch sehe ich nach wie vor keinen Milliardenmarkt, der mit illegaler Kinderpornografie Geld macht. Das kann man schon anhand der eingegangenen Meldungen beim BKA erkennen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Die Koalitionspolitiker streiten jetzt darum, ob das geltende Gesetz vollst&#228;ndig angewendet werden soll oder nicht. Den Ermittlern des BKA und den Kindern hilft das nicht: Sie erhalten rund </em><strong><em>150 Hinweise </em></strong><em><strong>im Monat,</strong> mit denen sich die Kinderpornografie im Internet bek&#228;mpfen l&#228;sst. 63 Prozent kommen von Hotlines und der „Bundespr&#252;fstelle f&#252;r jugendgef&#228;hrdende Medien“, 22 Prozent von Polizeidienststellen aus dem In- und Ausland, 14 Prozent direkt von B&#252;rgern und ein Prozent von Interpol oder Europol. </em></p>
<p style="text-align: justify;">(Aus dem Artikel <a  href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article8465932/BKA-kann-Kinderpornografie-nicht-zuegig-loeschen.html">&#8220;BKA kann Kinderpornografie nicht z&#252;gig l&#246;schen&#8221;</a> bei Welt.de)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">150 Hinweise im Monat, denen man erstmal nachgehen muss, klingt schon etwas wenig. Denn von den registrierten Hinweisen muss man zun&#228;chst dann noch die F&#228;lle abziehen, die sich als Irrtum erweisen. In Summe bleibt f&#252;r das BKA also eine recht &#252;berschaubare Zahl an Internetangeboten, die zur L&#246;schung anstehen und die dann gegebenenfalls den ausl&#228;ndischen Beh&#246;rden gemeldet werden m&#252;ssen. Im Umkehrschluss bleibt von der sprichw&#246;rtlichen &#8220;Verseuchung&#8221; des Internets durch Webseiten, auf denen Kinderpornografie zu Geld gemacht wird, nichts oder nur sehr wenig &#252;brig &#8211; ein Milliardenmarkt? Fehlanzeige!</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor also eine neue Debatte vom BKA &#252;ber Netzsperren zur Bek&#228;mpfung von Kinderpornografie im Internet losgetreten wird, sollten die Verantwortlichen vor Ort in Wiesbaden mal &#252;ber die Effizienz ihrer Arbeit nachdenken und sich mal geh&#246;rig in den Arsch treten. Denn die &#252;berschaubare Zahl an F&#228;llen, die tats&#228;chlich zur L&#246;schung anstehen, stehen in keinem Verh&#228;ltnis dazu, deshalb eine Zensurinfrastruktur zu errichten und so umfangreich &#8211; und vor allem f&#252;r den Normalsterblichen unkontrollierbar &#8211; in das Grundrecht jedes Einzelnen auf Informationsfreiheit einzugreifen.</p>
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		<title>Bundeskriminalamt spricht sich gegen Bankdaten-Austausch aus</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 13:16:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die vorgesehene Weitergabe von SWIFT-Bankdaten an die US-Beh&#246;rden stie&#223; bereits in den vergangenen Monaten auf starke Kritik bei Datensch&#252;tzern. Jetzt meldet sich ausgerechnet eine Stelle zu Wort, von der man eher weniger erwartet h&#228;tte, dass sie sich gegen dieses Vorgehen ausspricht: Das Bundeskriminalamt (BKA). Die Ermittler aus Wiesbaden halten die Ma&#223;nahme f&#252;r &#8220;unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig und nutzlos&#8221;. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die vorgesehene Weitergabe von SWIFT-Bankdaten an die US-Beh&#246;rden stie&#223; bereits in den vergangenen Monaten auf starke Kritik bei Datensch&#252;tzern. Jetzt meldet sich ausgerechnet eine Stelle zu Wort, von der man eher weniger erwartet h&#228;tte, dass sie sich gegen dieses Vorgehen ausspricht: Das Bundeskriminalamt (BKA). Die Ermittler aus Wiesbaden halten die Ma&#223;nahme f&#252;r &#8220;unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig und nutzlos&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1632"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Die gewonnenen Erkenntnisse &#252;ber die Finanzierung von Terrorismus rechtfertigten nicht den erheblichen Aufwand, der durch die Daten-Weitergabe entstehe&#8221;,</em> so ein Sprecher des BKA. Damit stellt sich die Beh&#246;rde gegen den derzeitigen Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), der in der Vergangenheit als Bef&#252;rworter dieser Ma&#223;nahme auftrat. In den Augen von De Mazière ist der Tausch von SWIFT-Bankdaten ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Dieser Meinung schlie&#223;t sich das BKA, die in vergangenen Tagen &#246;fter f&#252;r diesen merkw&#252;rdigen &#8220;Anti-Terrorkampf&#8221; herangezogen wurde, nicht an.</p>
<p style="text-align: justify;"><a  href="http://www.gulli.com/news/bka-gegen-bankdaten-austausch-2010-01-02" target="_blank">gulli:News</a>:</p>
<blockquote style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>In einem internen Vermerk des Bundeskriminalamts hei&#223;t es: &#8220;Die aus fachlicher Sicht zu erwartenden Erkenntnisse aus einem systematischen und umfangreichen Abgleich der Swift-Daten rechtfertigen &#8211; zumindest f&#252;r den Bereich der Finanzierung des Terrorismus &#8211; aus hiesiger Sicht nicht den mit der Datenrecherche verbundenen erheblichen materiellen und personellen Aufwand.&#8221; Man kommt zu dem Schluss: &#8220;F&#252;r den Bereich der Bek&#228;mpfung der politisch motivierten Kriminalit&#228;t besteht kein fachlicher Bedarf beziehungsweise kein operatives Interesse an der Nutzung des Swift-Datenbestandes zum Zwecke einer systematischen anlassunabh&#228;ngigen Recherche.&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">In den kommenden Tagen und Wochen d&#252;rfte die Reaktion des Bundesinnenministeriums auf die Kritik aus den eigenen Reihen interessant sein. Bisher liegt von Herrn de Maizière und seinem Ministerium noch keine Stellungnahme vor. Ich erwarte allerdings nicht, dass de Maizière sich ausgerechnet vom Bundeskriminalamt beirren l&#228;sst &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">(via <a  href="http://www.gulli.com/news/bka-gegen-bankdaten-austausch-2010-01-02" target="_blank">gulli:News</a>)</p>
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		<title>Stoppschilder sind gesetzeswidrig: Gericht stoppt Zensursula</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 15:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Wiesbadener Verwaltungsgericht hat die Internetsperren, die zur Zeit nur durch Sperrvertr&#228;ge zwischen dem Bundeskriminalamt (BKA) und Internet-Provider existieren, gestoppt. Das Gericht kam zu dem Urteil, dass die Sperrvertr&#228;ge gesetzeswidrig sind und zur Durchf&#252;hrung eine gesetzliche Grundlage fehlt. Damit ist es dem BKA somit untersagt, bis zur Unterzeichnung des Zugangserschwerungsgesetzes durch den Bundespr&#228;sidenten, Sperrlisten an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Wiesbadener Verwaltungsgericht hat die Internetsperren, die zur Zeit nur durch Sperrvertr&#228;ge zwischen dem Bundeskriminalamt (BKA) und Internet-Provider existieren, gestoppt. Das Gericht kam zu dem Urteil, dass die Sperrvertr&#228;ge gesetzeswidrig sind und zur Durchf&#252;hrung eine gesetzliche Grundlage fehlt. Damit ist es dem BKA somit untersagt, bis zur Unterzeichnung des Zugangserschwerungsgesetzes durch den Bundespr&#228;sidenten, Sperrlisten an die Internet-Provider auszuliefern und diese zur Durchf&#252;hrung von DNS-Sperren aufzufordern.</p>
<p style="text-align: justify;"><a  href="http://www.cynamite.de/index.cfm?pid=784&#038;pk=82331" target="_blank">Begr&#252;ndung des Urteils</a>:</p>
<blockquote style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Das Gesetz sei zwar von Bundestag und Bundesrat verabschiedet, bisher aber noch nicht ver&#246;ffentlicht worden. Somit gebe es keine rechtliche Grundlage f&#252;r die Auslieferung der BKA-Sperrlisten.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Bis 8. Oktober befand sich das Zugangserschwerungsgesetz noch in einem Notifizierungsverfahren bei der EU-Kommission in Br&#252;ssel. Da aus Br&#252;ssel jedoch keine Widerworte zu vernehmen waren, fehlt letztlich nur noch die Unterschrift von Horst K&#246;hler. <a  href="http://www.computerbase.de/news/wirtschaft/recht_gesetz/2009/oktober/koehler_zugangserschwerungsgesetz/" target="_blank">Mit seiner Unterschrift und nach der Ver&#246;ffentlichung des Gesetzes</a> d&#252;rfen auch die Sperrlisten an die Internet-Provider ausgeliefert werden. Bis dahin wurden der BKA-Pr&#228;sident und sein Referatsleiter dazu aufgefordert, eine eidesstattliche Versicherung abzugeben, die garantieren soll, dass bis zur Ver&#246;ffentlichung des Gesetzes keinerlei Aktivit&#228;ten im Rahmen der Sperrvertr&#228;ge stattfinden.</p>
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		<title>Rette deine Freiheit</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 17:54:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Rette deine Freiheit&#8221; hat Alexander Lehmann einen w&#252;rdigen Nachfolger f&#252;r &#8220;Du bist Terrorist&#8221; kreiert. Schaut selbst:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mit &#8220;Rette deine Freiheit&#8221; hat <a  href="http://www.rettedeinefreiheit.de/" target="_blank">Alexander Lehmann</a> einen w&#252;rdigen Nachfolger f&#252;r &#8220;Du bist Terrorist&#8221; kreiert. Schaut selbst:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/OwrMroEiHj0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/OwrMroEiHj0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Zensursula zieht Indien-L&#252;ge zur&#252;ck</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 16:16:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachdem gestern ein Schreiben von J&#246;rg Tauss (Piratenpartei) ver&#246;ffentlicht wurde, der sich in jenem &#252;ber die Indien-L&#252;gen von Ursula von der Leyen [2] beim indischen Botschafter entschuldigt hat, zieht nun allm&#228;hlich auch das Familienministerium &#8211; und damit auch Ursula von der Leyen (CDU) &#8211; nach. Laut &#228;lteren Aussagen unserer Bundeszensurministerin sei Indien ein Land, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nachdem gestern <a  href="http://www.tauss.de/index.php?nr=1267&#038;menu=1&#038;__jtauss=67fb470e349897df2c5cefbffa746f4f" target="_blank">ein Schreiben von J&#246;rg Tauss</a> (Piratenpartei) ver&#246;ffentlicht wurde, der sich in jenem &#252;ber die <a  href="http://netzpolitik.org/2009/frau-von-der-leyen-kommentieren/" target="_blank">Indien-L&#252;gen von Ursula von der Leyen</a> <a  href="http://netzpolitik.org/2009/von-kindern-und-kuehen-von-der-leyen-erneut-der-luege-ueberfuehrt/" target="_blank">[2]</a> beim indischen Botschafter entschuldigt hat, zieht nun allm&#228;hlich auch das Familienministerium &#8211; und damit auch Ursula von der Leyen (CDU) &#8211; nach. Laut &#228;lteren Aussagen unserer Bundeszensurministerin sei Indien ein Land, das keine &#196;chtung gegen&#252;ber Kinderpornographie kenne. Nicht zuletzt durch eine <a  href="http://netzpolitik.org/2009/von-der-leyen-und-indien-antwort-der-botschaft/" target="_blank">Stellungnahme des indischen Botschafters</a> Ashutosh Agrawal wurde hier Licht ins Dunkel gebracht.</p>
<p style="text-align: justify;"><a  href="http://www.heise.de/newsticker/Familienministerin-bedauert-Kinderporno-Fauxpas-mit-Indien--/meldung/142065">Heise.de zum R&#252;ckzieher von Zensursula</a>:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat im Streit &#252;ber die Darstellung Indiens als Kinderporno-Land einen R&#252;ckzieher gemacht. Zuvor hatte die Indische Botschaft die wiederholte Einreihung Indiens in eine Reihe von Staaten, die Kinderpornographie nicht &#228;chten, entschieden zur&#252;ckgewiesen. &#8220;Erste &#220;berpr&#252;fungen haben ergeben, dass der Hinweis korrekt ist&#8221;, lie&#223; die CDU-Politikerin durch einen Sprecher gegen&#252;ber heise online nun ausrichten. Die Aussagen zu Indien seien einer &#220;bersicht des International Center for Missing and Exploited Children (ICMEC) von 2006 entnommen worden. Es sei &#8220;sehr bedauerlich&#8221;, dass die &#8220;j&#252;ngste Entwicklung in Indien&#8221; in der Quelle noch nicht erfasst gewesen sei.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em><span id="more-758"></span></em>Ist ja auch selten bl&#246;d, wenn man im Jahr 2009 nicht mal auf die Idee kommt, aktuellere Studien als Quelle heranzuziehen als eine, die bereits vor drei Jahren erstellt wurde. Vielleicht h&#228;tte in einer aktuellen Studie auch nicht das drin gestanden, was unsere Zensurministerin lesen wollte.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwischenzeitlich tauchte auch, so heise.de, eine Studie des Psychiatrisch-Psychologischen Dienstes Kanton Z&#252;richs auf, welche auch die vom Bundesfamilienministerium und vom Bundeskriminalamt aufrecht erhaltene Theorie untergr&#228;bt, wonach durch die Betrachtung einschl&#228;giger Kinderporno-Bilder potenzielle Kindersch&#228;nder angefixt werden:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Laut einer aktuellen Studie des Psychiatrisch-Psychologischen Dienstes des Kanton Z&#252;richs vergehen sich M&#228;nner, die sich Kinderpornographie anschauen, nur &#228;u&#223;erst selten allein aus diesem Grund tats&#228;chlich an Kindern. Ursachen f&#252;r das Betrachten entsprechenden Materials seien vielmehr &#8220;Langeweile&#8221; oder der &#8220;Reiz des Verbotenen&#8221;, erl&#228;uterte Untersuchungsleiter Frank Urbaniok laut Agenturmeldungen.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wo wir gerade &#252;ber die L&#252;gen unserer Bundeszensurministerin sprechen, w&#252;rde ich euch gerne bei dieser Gelegenheit folgenden Mitschnitt der Sendung &#8220;ZAPP&#8221; empfehlen. Dort hat man sich mit dem Werdegang unserer CDU-Politikerin befasst, die sich in der Vergangenheit &#246;fter unter anderem durch L&#252;gen ins Rampenlicht ger&#252;ckt hat:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4bho19Rvoso&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/4bho19Rvoso&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Eine interessante und lesenswerte Kommentierung des Videos findet ihr unter anderem <a  href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2161" target="_blank">auf dem Weblog von Thomas Kn&#252;wer</a>.</p>
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		<title>Bundesrat winkt Zensursula-Gesetz durch</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 21:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie zu erwarten war, hat am 10.07.2009 nun auch der Bundesrat die Zensursula-Gesetzgebung durchgewunken. Dies berichtet unter anderem auch heise.de in einem Internetartikel: Der Bundesrat hat in seiner Plenarsitzung am heutigen Freitag den heftig umk&#228;mpften Gesetzesentwurf (PDF-Datei) zu Web-Sperren im Kampf gegen die Verbreitung von Kinderpornographie &#252;ber das Internet nach einer kurzen Aussprache abgenickt. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie zu erwarten war, hat am 10.07.2009 nun auch der Bundesrat die Zensursula-Gesetzgebung durchgewunken. Dies berichtet unter anderem auch <a  href="http://www.heise.de/newsticker/Gesetz-zu-Web-Sperren-passiert-den-Bundesrat--/meldung/141849" target="_blank">heise.de in einem Internetartikel</a>:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Der Bundesrat hat in seiner Plenarsitzung am heutigen Freitag den heftig umk&#228;mpften <a  href="http://www.bundesrat.de/cln_090/SharedDocs/Drucksachen/2009/0601-700/604-09,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/604-09.pdf" target="_blank">Gesetzesentwurf</a> (PDF-Datei) zu Web-Sperren im Kampf gegen die Verbreitung von Kinderpornographie &#252;ber das Internet nach einer kurzen Aussprache abgenickt. Mit der Best&#228;tigung des Beschlusses des Bundestags von Mitte Juni m&#252;ssen Zugangsanbieter mit mehr als 10.000 Kunden voraussichtlich schon vom 1. August an Filter auf Basis einer geheimen Blockadeliste des Bundeskriminalamts (BKA) einrichten.</em></p>
</blockquote>
<p><span id="more-721"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Nat&#252;rlich gibt es auch auf YouTube wieder einen Mitschnitt &#252;ber das ganze Ereignis. Da vor der Sommerpause noch eine ganze Welle an Gesetzen verabschiedet werden musste &#8211; der Bundesrat hatte unter anderem 93 Tagesordnungspunkte an diesem besagten Freitag -, darf man sich nat&#252;rlich auch nicht dar&#252;ber wundern, dass es zu keiner sachlichen Diskussion vor der Abstimmung kam. Der ganze Akt dauerte sage und schreibe 3,5 Minuten.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nxYN-xtl9UM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/nxYN-xtl9UM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Durch die Best&#228;tigung des Vorhabens durch den Bundesrat m&#252;ssen voraussichtlich schon ab 1. August 2009 alle Zugangsanbieter mit mehr als 10.000 Kunden die geplanten Internetfilter, die auf Basis einer geheimen Blockadeliste des Bundeskriminalamtes (BKA) basieren, einf&#252;hren und umsetzen.</p>
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		<title>Zensursula hat es mit Geographie nicht so richtig &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 19:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich ist alles, was Ursula von der Leyen (Bundesfamilienministerin, CDU) in den vergangenen Monaten im Zusammenhang mit Internetsperren und Kinderpornografie von sich gelassen, h&#246;chst zweifelhaft anzusehen. Auch die fragw&#252;rdige Veranstaltung, die sie k&#252;rzlich erst in Berlin abhielt: Hier warb sie zusammen mit Europol, dem Bundeskriminalamt, den Kinderschutzorganisationen Innocence in Danger, ECPAT, Save the Children und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eigentlich ist alles, was Ursula von der Leyen (Bundesfamilienministerin, CDU) in den vergangenen Monaten im Zusammenhang mit Internetsperren und Kinderpornografie von sich gelassen, h&#246;chst zweifelhaft anzusehen. <a  href="http://www.child-protection-conference.org/" target="_blank">Auch die fragw&#252;rdige Veranstaltung</a>, die sie k&#252;rzlich erst in Berlin abhielt: Hier warb sie zusammen mit Europol, dem Bundeskriminalamt, den Kinderschutzorganisationen Innocence in Danger, ECPAT, Save the Children und UNICEF Deutschland unter anderem f&#252;r weitere Netzsperren im Kampf gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern und die Ver&#246;ffentlichung dieser grausamen Taten im Internet (siehe auch <a  href="http://www.lars-haise.net/wp-content/uploads/2009/07/090630-abschlusserklaerung-deutsch.pdf" target="_blank">Abschlusserkl&#228;rung [PDF]</a>).</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-642"></span>Dies m&#252;sse man unter anderem deshalb tun weil &#8211; <a  href="http://www.heise.de/newsticker/Familienministerium-Kinderschuetzer-und-Europol-fordern-mehr-Web-Sperren--/meldung/141322" target="_blank">so berichtet heise online</a> &#8211; es in den Augen von Zensursula von den Laien nur 160 Staaten gibt, die &#252;berhaupt &#252;ber eine Gesetzgebung verf&#252;gen, mit deren Hilfe man gegen die Vergewaltigung von Kindern vorgehen kann. 95 weitere Staaten sollen dagegen freie Rahmenbedingungen f&#252;r die Verbreitung von Kinderpornografie bieten.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt wird es allerdings ein wenig mathematisch: Zensursula spricht von 160 Staaten, die bereits Gesetze gegen den Missbrauch von Kindern umgesetzt haben. 95 weitere Staaten sollen solche Gesetze nicht eingef&#252;hrt haben. Mit dieser Rechnung k&#228;men wir also insgesamt auf 255 Staate auf dem gesamten Globus, zumindest nach dem Verst&#228;ndnis unserer Bundesfamilienministerin. <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Staat#Anzahl" target="_blank">Wikipedia</a> hilft uns da allerdings ein bisschen auf die Spr&#252;nge:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Insgesamt gibt es 193 vollst&#228;ndig (von der UNO) anerkannte souver&#228;ne Staaten, siehe Liste der Staaten der Erde. Darunter fallen die 192 Mitglieder der UN sowie der Staat Vatikanstadt.</em></p>
<p><em>Weitere Staaten werden nicht von den Vereinten Nationen anerkannt, allerdings von einer Minderheit der weltweiten Staaten:</em></p>
<p><em> </em></p>
<ul>
<li> <em>Abchasien (nur von Russland und Nicaragua anerkannt[14])</em></li>
<li><em> Republik China (Taiwan) (derzeit von 23 Staaten anerkannt)</em></li>
<li><em> Kosovo (derzeit von 57 Staaten anerkannt,[15] unter anderem von Deutschland[16], Liechtenstein[17], &#214;sterreich[18] und der Schweiz[19])</em></li>
<li><em> T&#252;rkische Republik Nordzypern (nur von der T&#252;rkei[20] anerkannt)</em></li>
<li><em> Sahara (DARS) (derzeit von 45 Staaten anerkannt)</em></li>
<li><em> S&#252;dossetien (nur von Russland und Nicaragua anerkannt[14])</em></li>
</ul>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Selbst wenn man die Staaten hinzuz&#228;hlt, die von der UN nicht anerkannt werden, ist die Gesamtzahl, die sich daraus ergibt, wesentlich niedriger als das, was uns Frau von der Leyen da vorgerechnet hat. Mal ganz abgesehen davon, dass sie ganz offensichtlich nicht den <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nation#.E2.80.9ENation.E2.80.9C_v.C3.B6lkerrechtlich" target="_blank">v&#246;lkerrechtlichen</a> beziehungsweise <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nation#.E2.80.9ENation.E2.80.9C_politikwissenschaftlich" target="_blank">politikwissenschaftlichen</a> Hintergrund zwischen Staaten und Nationen kennt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Nur rund 160 Staaten [...] &#252;berhaupt eine Gesetzgebung gegen die Vergewaltigung von Kindern, die von den T&#228;tern aufgenommen und &#252;bers Netz “massenhaft verbreitet wird”, monierte von der Leyen auf der Tagung; 95 Nationen h&#228;tten keine solche Gesetze.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(<a  href="http://www.heise.de/newsticker/Familienministerium-Kinderschuetzer-und-Europol-fordern-mehr-Web-Sperren--/meldung/141322" target="_blank">heise.de</a>)</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Aber wir wollen mal nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Oder doch? Bei Zensursula kann man sich nicht sicher genug sein. Schlie&#223;lich kam unter anderem durch eine Verkettung gro&#223;er Missverst&#228;ndnisse erst k&#252;rzlich die Zensur-Gesetzgebung von CDU/CSU und SPD auf den Weg.</p>
<p style="text-align: justify;">Wobei auf der anderen Seite 193 L&#228;nder wesentlich mehr sind als 160. Hier l&#228;ge zumindest auch unsere Zensurministerin ausnahmsweise richtig. Man muss aber auch beachten, dass &#8211; abgesehen von den Vereinigten Staaten und Somalia &#8211; alle Mitgliedsstaaten der UN die <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kinderrechtskonvention" target="_blank">Kinderrechtskonvention</a> unterschrieben haben, die in <a  href="http://keil.mndatio.de/index.php?page=unokr34" target="_blank">Artikel 34</a> auch den Schutz vor sexuellem Missbrauch gegen Kindern vorsieht. Gerade UNICEF Deutschland sollte dieser Punkt als Organisation der UN doch gel&#228;ufig sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Beruhigend ist auf der anderen Seite &#252;brigens, dass &#8211; anders  als zun&#228;chst &#252;ber <a  href="http://twitter.com/FranziskaHeine/status/2350773917" target="_blank">twitter</a> und <a  href="http://netzpolitik.org/2009/deutsche-social-networks-sagen-ja-zu-zensursula/" target="_blank">Blogger</a> oftmals voreilig behauptet &#8211; keines der gr&#246;&#223;eren &#8220;Social Network&#8221;-Plattformen diese Abschlusserkl&#228;rung mit unterschrieben hat. Dazu <a  href="http://www.heise.de/newsticker/Familienministerium-Kinderschuetzer-und-Europol-fordern-mehr-Web-Sperren--/meldung/141322" target="_blank">heise online</a>:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Der Jugendschutzbeauftragte von StudiVZ, Philipp Gr&#246;tschel, r&#228;umte gegen&#252;ber heise online mit Ger&#252;chten auf, dass Anbieter sozialer Netzwerke die Konferenzerkl&#228;rung unterzeichnet h&#228;tten oder dies planten. Das Dokument enthalte “zweifelhafte Punkte”, sodass die Unternehmen bislang nicht im Boot seien.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ziel &#252;ber eine Unterzeichnung durch Anbieter wie beispielsweise StudiVZ k&#246;nnte gewesen sein, &#252;ber diese Plattformen die Zensur des Internets &#8220;popul&#228;rer&#8221; zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie Ursula von der Leyen sich &#252;brigens ihre Zahlen zusammenreimt, ist nicht so ganz nachvollziehbar. Einige Quellen, darunter <a  href="http://netzpolitik.org/2009/laender-zaehlen-mit-zensursula/" target="_blank">unter anderem auch netzpolitik.org</a>, hegen den Verdacht, dass diese Zahlen aus einem Bericht der UNICEF bez&#252;glich der Umsetzung der Kinderrechtskonvention stammen. Die darin enthaltenen Zahlen sind allerdings weniger aktuell und stammen aus dem Jahr 2002.</p>
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		<title>Wie CDU, CSU und SPD das Volk verarschen</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 18:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Leider konnte ich aus Zeitgr&#252;nden nicht die gesamte Debatte im Deutschen Bundestag &#252;ber die heute beschlossene Internetzensur mitverfolgen. Allerdings hatte ich a) die M&#246;glichkeit, die letzten 15 Minuten mitzuverfolgen und b) mich noch intensiver mit dem Thema zu besch&#228;ftigen. Die SPD hat sich bei der Debatte unter anderem auf die Fahne geschrieben, daf&#252;r gesorgt zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Leider konnte ich aus Zeitgr&#252;nden nicht die gesamte Debatte im Deutschen Bundestag &#252;ber die heute beschlossene Internetzensur mitverfolgen. Allerdings hatte ich a) die M&#246;glichkeit, die letzten 15 Minuten mitzuverfolgen und b) mich noch intensiver mit dem Thema zu besch&#228;ftigen. Die SPD hat sich bei der Debatte unter anderem auf die Fahne geschrieben, daf&#252;r gesorgt zu haben, dass sowas wie Rechtsstaatlichkeit in das Gesetz kommt. Au&#223;erdem soll durch zun&#228;chst durchgef&#252;hrte L&#246;schversuche das Prinzip &#8220;L&#246;schen statt Sperren&#8221; greifen, das insbesondere von der Internet-Gemeinde gefordert wurde. Der Wortlaut im Gesetz sagt aber etwas v&#246;llig anderes:</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-578"></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Zitat aus dem Gesetzentwurf:</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die Aufnahme in die Sperrliste erfolgt nur, soweit zul&#228;ssige Ma&#223;nahmen, die auf die L&#246;schung des Telemedienangebots abzielen, nicht <span style="color: #ff0000;"><strong>oder nicht in angemessener Zeit erfolgversprechend sind. </strong></span>(§8a II TMG-E)</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(Bedenklicher Teil rot markiert)</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a  href="http://www.datenschutzbeauftragter-online.de/der-fake-lauft-loschen-statt-sperren-wohl-eher-nicht/" target="_blank">Wie einige Blogger schon richtig erkannt haben</a><span style="color: #000000;">, entspricht das alles andere als dem sogenannten Subsidarit&#228;tsprinzip. &#220;bersetzt hei&#223;t es: Das Bundeskriminalamt (BKA) kann eine Prognose dar&#252;ber erstellen, ob eine L&#246;schung einer betroffenen Internetseite in einer angemessenen Zeit stattfinden kann. Der offizielle Dienstweg d&#252;rfte dann also lauten: &#8220;Schaffen wir eh nicht, merk&#8217; es schon mal f&#252;r die Sperrliste vor&#8221;.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Auch die Medien waren dumm genug, diesen Trugschluss (erstmal) zu glauben. So zum Beispiel auch <a  href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,630568,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a>, die <a  href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,623125,00.html" target="_blank">nach teils eher kritischen Beitr&#228;gen</a> auf einmal vergessen haben, sich den neuen Entwurf etwas genauer anzusehen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Nachdem aber jetzt auch die Abstimmung &#252;ber das Gesetz im Bundestag &#252;ber die B&#252;hne gelaufen ist und es erstmal beschlossene Sache ist, bleibt erstmal: Abwarten und Tee trinken! Interessant d&#252;rfte vor allem eine (m&#246;gliche) Verfassungsbeschwerde werden. Wie aber J&#246;rg Tauss (scheidender Abgeordneter der SPD) schon so trefflich feststellte: Die Zahl der f&#252;r nichtig erkl&#228;rten Gesetze der Gro&#223;en Koalition, die vor den Verfassungsrichtern in Karlsruhe gescheitert sind, sind betr&#228;chtlich und gleichzeitig auch (und das ist jetzt meine eigene Auffassung) ein Armutszeugnis f&#252;r unsere Demokratie!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">&#220;brigens: Selbst die Initiatorin, Ursula von der Leyen (Bundesfamilienministerin, CDU) war heute nicht bereit, sich einer Debatte im Bundestag zu stellen. Das zeigt nat&#252;rlich enorm, wie sehr ihr an der Unversehrtheit unserer Kinder gelegen ist.<br />
</span></p>
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		<title>Das Stopp-Schild wird kommen (vorerst)</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 15:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich muss schon sehr naiv gewesen sein, als ich in einem meiner Beitr&#228;ge dar&#252;ber sprach, dass mit der SPD nun etwas Bewegung in die Stopp-Schild-Thematik von Ursula von der Leyen (Bundesfamilienministerin, CDU) eingekehrt ist. Sicherlich mussten die Vorreiter in dieser Debatte nun einige Schlappen hinnehmen, damit das Gesetz &#252;berhaupt noch vor der Sommerpause den Bundestag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich muss schon sehr naiv gewesen sein, als ich <a  href="http://www.lars-haise.net/internet/00498-internet-zensur-spd-bringt-bewegung-ins-spiel.html" target="_self">in einem meiner Beitr&#228;ge</a> dar&#252;ber sprach, dass mit der SPD nun etwas Bewegung in die Stopp-Schild-Thematik von Ursula von der Leyen (Bundesfamilienministerin, CDU) eingekehrt ist. Sicherlich mussten die Vorreiter in dieser Debatte nun einige Schlappen hinnehmen, damit das Gesetz &#252;berhaupt noch vor der Sommerpause den Bundestag passieren kann. Aber die sind eher klein als umfangreich, wie man <a  href="http://www.heise.de/netze/Koalition-in-entscheidenden-Punkten-ueber-Kinderporno-Sperren-einig--/news/meldung/140195" target="_blank">einem Bericht auf heise.de</a> entnehmen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-549"></span>An dem sehr umk&#228;mpften Gesetzentwurf &#8220;zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornografie in Kommunikationsnetzen&#8221; wurden jetzt erste Einigungen erzielt. Nach den Vorstellungen der Regierungsfraktionen (CDU und SPD) sollen Nutzerdaten, die durch den (ungewollten) Zugriff auf die Stopp-Seiten entstehen, nicht zur Strafverfolgung genutzt werden. Dies gab der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD, Martin D&#246;rmann, gegen&#252;ber heise.de zu erkennen. Ein separater Absatz im Telekommunikationsgesetz (TKG) soll dar&#252;ber hinaus ein Verbot f&#252;r eine &#8220;Echtzeit-Kommunikations&#252;berwachung&#8221; aussprechen. Diese &#196;nderungen werden damit begr&#252;ndet, dass man mit diesem Vorgehen den Bedenken aus der Internet-Gemeinde entgegenwirken will, die unter anderem die Sorge hatten, dass schon der versehentliche Zugriff eine Hausdurchsung zur Folge h&#228;tte.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Abstriche muss auch das Bundeskriminalamt (BKA) hinnehmen: Ein unabh&#228;ngiges Gremium soll die Negativlisten der Kriminalbeamten in Wiesbaden &#252;berwachen. Aber wer &#252;berwacht die &#220;berwacher? Wie unabh&#228;ngig ist dieses Gremium wirklich und aus welchen Personen setzt es sich zusammen?</p>
<p style="text-align: justify;">Heise schreibt au&#223;erdem:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Es sei zwar zweifelhaft, ob diese auf Dr&#228;ngen von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) zustande gekommenen Vereinbarungen den rechtsstaatlichen Anforderungen gen&#252;gen. Doch eine m&#246;gliche gerichtliche &#220;berpr&#252;fung k&#246;nne Jahre in Anspruch nehmen. Daher sei das Gesetz n&#246;tig, um die Sperren zumindest in geordnete rechtliche Bahnen zu bringen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Indirekt gibt man zwar mittlerweile zumindest zu, dass es im Hinblick auf unser Grundgesetz verfassungsrechtliche Bedenken gibt. Da eine &#220;berpr&#252;fung der vertraglichen &#8220;&#220;bergangsl&#246;sung&#8221; von Frau von der Leyen vermutlich eine jahrelange Gerichtsverhandlung zur Folge h&#228;tte, ist das Gesetz notwendig. Aha. Und das entspricht dann den Grundlagen unseres Grundgesetzes? Da ich davon ausgehe, dass es nach Umsetzung dieses Gesetzentwurfs &#228;hnlich wie bei der Vorratsdatenspeicherung zu einer Sammelklage kommen wird, wird diese Problematik ohnehin noch fr&#252;her oder sp&#228;ter in Karlsruhe debattiert werden, gegebenenfalls mit der Folge, dass das Gesetz gekippt wird. Wieso l&#228;sst man es also dann nicht, wie oftmals angeregt, gleich bleiben?</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Witz &#252;brigens:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die gro&#223;e Koalition will die Bundesregierung auffordern, das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit weltweit durchzusetzen und der Internetzensur entgegentreten. Das geht aus einem Antrag der Fraktionen von CDU/CSU und SPD hervor, den der Bundestag am gestrigen Donnerstag in erster Lesung beriet. Schwarz-Rot moniert in dem Papier, dass das Recht auf freie Meinungs&#228;u&#223;erung in vielen Staaten in Gefahr oder gar nicht gegeben sei.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: <a  href="http://www.heise.de/newsticker/Grosse-Koalition-will-Internetzensur-entgegentreten--/meldung/106996" target="_blank">heise.de</a></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Liebe Politiker: Mit der bevorstehenden Errichtung einer Zensurinfrastruktur in Deutschland sind auch wir auf dem besten Wege, Presse- und Meinungsfreiheit f&#252;r den populistischen Wahlkampf unserer Bundesfamilienministerin aufzugeben!</p>
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		<title>Du bist Terrorist</title>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2009 11:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<category><![CDATA[BKA]]></category>
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		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerade gefunden: Mehr Informationen zu dieser Abschlussarbeit des Studenten Alexander Lehmann  findet ihr auf www.dubistterrorist.de. Leider haben sich mittlerweile auch die Rechteinhaber am Namen &#8220;Du bist Deutschland&#8221; zu dieser Sache ge&#228;u&#223;ert. Wie auf netzpolitik.org berichtet wird, steht durch die Agentur KemperTrautmann eine Abmahnung kurz bevor, da diese Inhaber des Markennamens &#8220;Du bist Deutschland ist&#8221;. Schade, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade gefunden:</p>
<p style="text-align: center;"><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yz2fzGILVfk&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/yz2fzGILVfk&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Mehr Informationen zu dieser Abschlussarbeit des Studenten Alexander Lehmann  findet ihr auf <a  href="http://www.dubistterrorist.de/" target="_blank">www.dubistterrorist.de</a>. Leider haben sich mittlerweile auch die Rechteinhaber am Namen &#8220;Du bist Deutschland&#8221; zu dieser Sache ge&#228;u&#223;ert. <a  href="http://netzpolitik.org/2009/du-wirst-abgemahnt-de/" target="_blank">Wie auf netzpolitik.org berichtet wird</a>, steht durch die Agentur KemperTrautmann eine Abmahnung kurz bevor, da diese Inhaber des Markennamens &#8220;Du bist Deutschland ist&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Schade, dass die Meinungsfreiheit mit solch schmutzigen Methoden immer wieder beschnitten wird.</p>
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