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	<title>lars-haise.de :: WEBLOG &#187; GEZ</title>
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	<description>Games, Technik, Politik, Medien, Internet, Wahrheitsforschung</description>
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		<title>Die neue GEZ-Regelung ist abzulehnen</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 16:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a  href="http://www.pcwelt.de/start/audio_video_foto/tv/praxis/2344230/neue-gez-pauschale-die-vor-und-nachteile/">Eine neue Pauschale</a> soll das bisherige Prinzip der Geb&#252;hreneinzugszentrale (GEZ) auf den Kopf stellen und ersetzen. Bislang ist zur Berechnung der Geb&#252;hren wichtig, welche Ger&#228;te man besitzt. So zahlt man beispielsweise f&#252;r ein Radio nur 5,76 Euro, w&#228;hrend man f&#252;r das Komplett-Paket der GEZ &#8211; Radio und Fernsehen &#8211; 17,98 Euro bl&#228;ttern darf (in beiden Dingen: Tendenz steigend!). Um ein von Werbeeinnahmen unabh&#228;ngiges Rundfunkangebot zu gew&#228;hrleisten, sind Geb&#252;hren f&#252;r den &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunk nat&#252;rlich wichtig &#8211; aber die neue Regelung, so sehr sie tats&#228;chlich jeden Haushalt in die Pflicht nimmt, ist dennoch abzulehnen: Denn das Geschm&#228;ckle, mit dem jeder &#246;ffentlich-rechtliche Sender (ARD-Sendeanstalten genauso wie die ZDF-Programme) behaftet ist, ist wahrlich bitter: Die N&#228;he zum Staat und damit zu den regierenden Parteien wird immer gr&#246;&#223;er, auch deshalb, weil der Einfluss in den Programmgremien von diesen Interessengruppen viel zu gro&#223; ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2174"></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Die geplante Vertragsverl&#228;ngerung von ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender wird immer mehr zum Politikum. Der hessische Ministerpr&#228;sident Roland Koch kritisierte nun die &#8220;Negativentwicklungen&#8221; im ZDF w&#228;hrend Brenders Amtszeit. Auch der rheinland-pf&#228;lzische Ministerpr&#228;sident Kurt Beck schaltete sich ein.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(</em><a  href="http://www.welt.de/fernsehen/article3276365/Koch-macht-Front-gegen-ZDF-Chefredakteur.html" target="_blank"><em>Welt.de</em></a><em>, 25.02.2009)</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das waren die Schlagzeilen, die in s&#228;mtlichen Medien eine &#214;ffentlichkeit fanden, wenn es um den ehemaligen Chefredakteur des ZDF, Nikolaus Brender, ging. Er war bekannt f&#252;r seinen kritischen Journalismus und wurde von den etablierten Parteien, insbesondere der CDU, deshalb nicht besonders gerne gesehen. Die Folge f&#252;r ihn: Sein Vertrag beim ZDF wurde mit der Stimmenmehrheit und dem Einfluss der CDU in den ZDF-Gremien nicht verl&#228;ngert. Die Gremien sind geradezu &#252;berschwemmt durch Pers&#246;nlichkeiten, die entweder bestimmten Volksparteien angeh&#246;ren oder zumindest sehr nahe stehen. Dadurch kann faktisch gar kein unabh&#228;ngiger Rundfunk gew&#228;hrleistet werden &#8211; der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk verkommt damit zu einem Staatsfernsehen, das von den B&#252;rgern getragen wird. Unabh&#228;ngigkeit wird da lediglich in finanzieller Sicht hergestellt, aber nicht in den Programm- und Personalfragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch l&#228;sst in den letzten Jahren der immer so hoch gehaltene Bildungsauftrag der Rundfunkanstalten sehr nach. W&#228;hrend man fr&#252;her im Mittagsprogramm von ARD und ZDF wenigstens noch mit inhaltlichen Schwerpunkten versorgt wurde, wie beispielsweise Dokumentationen (und wenn sie noch so schlecht waren), sieht man dort zwischen der Tagesschau nur noch Sendungen wie &#8220;Tim M&#228;lzer kocht!&#8221;, &#8220;Verbotene Liebe&#8221;, &#8220;Sturm der Liebe&#8221; und &#8220;Rote Rosen&#8221; (Auszug aus dem ARD-Mittagsprogramm). Fernsehen f&#252;r Alle ist die ARD und das ZDF nur noch dann, wenn es um die Fu&#223;ball-WM geht, wie sie derzeit in S&#252;dafrika stattfindet &#8211; eine sinnvolle Investition der Rundfunkgeb&#252;hren. Wenn man mich fragt, ist das aber auch nicht mehr als ein &#8220;Placebo&#8221;, um zumindest mit solchen Gro&#223;veranstaltungen noch den Eindruck zu erwecken, man w&#252;rde die GEZ-Gelder im Interesse der Geb&#252;hrenzahler verwenden.</p>
<p style="text-align: justify;">So viel zur Kritik an unseren unabh&#228;ngigen TV- und Radiostationen. W&#228;ren sie tats&#228;chlich so unabh&#228;ngig, wie man uns immer vormacht, w&#228;re die neue GEZ-Pauschale ab 2013 wirklich eine sinnvolle Neuerung, die vor allem verhindert, dass ein Haushalt nicht mehrmals f&#252;r seine Ger&#228;te bezahlen muss. Die B&#252;rger m&#252;ssten sich dann auch nicht mehr vor den bekannten GEZ-Sheriffs f&#252;rchten, deren einziges Ziel es ist in Erfahrung zu bringen, welche rundfunkf&#228;higen Ger&#228;te sich in einem Haushalt befinden. Diese Personalaufwendungen machen in der GEZ-Statistik immerhin einige Millionen Euro aus &#8211; auch, dass diese Einsparungen nicht an die Geb&#252;hrenzahler weitergegeben werden sollen, veranlassen mich dazu, eine sehr ablehnende Haltung gegen&#252;ber den neuen Rundfunkgeb&#252;hren zu haben.</p>
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		<title>Geb&#252;hren-Wahnsinn: Tote und Tiere sollen GEZ bezahlen</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 12:52:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist schon kurios, von wem die Geb&#252;hreneinzugszentrale (GEZ) alles Geb&#252;hren einkassieren will. Zur Erkl&#228;rung: Die GEZ ist die gemeinsame Geb&#252;hren- und Teilnehmerverwaltung der &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, zu denen unter anderem die Sender ARD und ZDF sowie die dort angeschlossenen &#8220;Dritten&#8221; wie das SWR und der Bayerische Rundfunk geh&#246;ren. Auch Radiosender der &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten werden aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist schon kurios, von wem die Geb&#252;hreneinzugszentrale (GEZ) alles Geb&#252;hren einkassieren will. Zur Erkl&#228;rung: Die GEZ ist die gemeinsame Geb&#252;hren- und Teilnehmerverwaltung der &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, zu denen unter anderem die Sender ARD und ZDF sowie die dort angeschlossenen &#8220;Dritten&#8221; wie das SWR und der Bayerische Rundfunk geh&#246;ren. Auch Radiosender der &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten werden aus diesem gro&#223;en, Milliarden schweren Topf bedient. Zwischenzeitlich sind viele kuriose F&#228;lle bekannt geworden. Von Mathematikern, die bereits &#252;ber 450 Jahre tot sind bishin zu geliebten Haustieren &#8211; die Bandbreite an Menschen und Tieren, die zur Geb&#252;hrenzahlung aufgefordert werden ist lang.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-439"></span><a  href="http://www.vienna.at/news/chronik/artikel/schon-450-jahre-tot-und-trotzdem-gez-gebuehren-zahlen/cn/news-20090310-01415284" target="_blank">Beispielsweise</a> erreichte k&#252;rzlich den am 30. M&#228;rz 1559 verstorbenen <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adam_Ries" target="_blank">Adam Ries</a> ein entsprechendes Schreiben der GEZ mit der Aufforderung, er m&#246;ge doch bitte seine Rundfunkger&#228;te anmelden. Kurze Zeit sp&#228;ter wurde der vermeintliche Schwarzseher dazu aufgefordert, seine Rundfunk-Teilnehmernummer bekannt zu geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein kl&#228;render Brief von der Museumschefin Annegret M&#252;nch erreichte die GEZ leider etwas versp&#228;tet, weshalb es &#252;berhaupt erst soweit kam. Am Telefon lie&#223;en sich die GEZ-Kontrolleure jedoch davon &#252;berzeugen, dass der bekannte Rechenk&#252;nstler bereits seit vielen Jahrhunderten Tod ist und daher doch besser von den Geb&#252;hren befreit werden sollte.</p>
<p style="text-align: justify;"><a  href="http://miezen.blog.de/2008/12/12/katze-gez-gebuehren-zahlen-5210837/" target="_blank">Eine Frau aus Bochum</a> sah sich dagegen nicht mit Toten konfrontiert, sondern mit ihrem eigenen Hauskater, als sie ein Brief von der GEZ erreichte, der ihren Kater Winnie dazu aufforderte, seine Rundfunkger&#228;te anzumelden. Der erste Brief sorgte noch f&#252;r leichte Erheiterung. Der zweite Brief von der K&#246;lner GEZ sorgte jedoch schon f&#252;r Ver&#228;gerung. Eine Anfrage bei der GEZ schaffte Aufkl&#228;rung: Dies sei ein ganz normales Vorgehen. Die Adresse sei bekannt geworden, weil man diese von einem Adressenanbieter gemietet habe. Aus diesem Grunde kann es sein, dass der Name des Katers vermutlich bei einem Gewinnspiel angegeben wurde. Eine umgehende L&#246;schung des Namens bei der Geb&#252;hreneinzugszentrale soll nun daf&#252;r sorgen, dass zumindest dieses Missverst&#228;ndnis nicht f&#252;r weitere Ver&#228;rgerung sorgt.</p>
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		<title>Wieso Parteien genauso schlimm sind wie die GEZ</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 18:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass die GEZ nicht gerade der sauberste Verein ist, sollte mittlerweile so ziemlich jedem klar sein. Besser sind aber dagegen nicht zwangsl&#228;ufig diejenigen, die auf irgendeine Art und Weise versuchen uns &#8211; das Volk &#8211; zu diktieren: Die Parteien. Seit geraumer Zeit bin ich Mitglied in der Jungen Union (JU) im Ortsverband Winterbach, bzw. durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Dass die GEZ nicht gerade der sauberste Verein ist, sollte mittlerweile so ziemlich jedem klar sein. Besser sind aber dagegen nicht zwangsl&#228;ufig diejenigen, die auf irgendeine Art und Weise versuchen uns &#8211; das Volk &#8211; zu diktieren: Die Parteien. Seit geraumer Zeit bin ich Mitglied in der Jungen Union (JU) im Ortsverband Winterbach, bzw. durch diese Mitgliedschaft auch zwangsl&#228;ufig im Kreisverband Rems-Murr. Die JU ist die Partei, die den Nachwuchs f&#252;r die CDU produziert. Und wie wir wissen produzierte die CDU in den vergangenen zw&#246;lf Monaten sehr viel M&#252;ll, der auch in absehbarer Zeit noch Auswirkungen auf unser &#8220;heiliges Grundgesetz&#8221; haben k&#246;nnte (siehe auch: <a  title="Zensursula" href="http://www.lars-haise.net/internet/00415-internetzensur-fuenf-provider-unterschreiben-freiwillig.html" target="_blank">Zensursula</a>).</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-436"></span>Da ich mich also nicht mehr mit den Zielen der Union identifizieren kann und ich mich davon eher distanzieren m&#246;chte, habe ich schon vor mehr als einem Jahr den Entschluss gefasst, aus der Jungen Union auszutreten. Meinem Austritt verlieh ich Ausdruck, indem ich der Vorsitzenden der JU Winterbach eine kurze Mail mit meinem Ersuchen schrieb. Auf die Bitte hin, mich aus der Partei austreten zu lassen, kam leider keinerlei Reaktion, sodass ich meinen Parteiaustritt nach dem Amoklauf in Winnenden nochmal neu aufgefrischt habe. Dieses Mal schrieb ich den Vorsitzenden des Kreisverbandes Rems-Murr an und hinterlie&#223; der Vorsitzenden von Winterbach eine Kopie des Briefes zur Kenntnis. Bis heute keine Reaktion und dieses zweite Ersuchen schickte ich bereits mitte M&#228;rz ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie ich auf den Vergleich mit der GEZ (schon GEZahlt?) komme? Ganz simpel: Auch mit diesem Verein habe ich schon so meine Erfahrungen im gewerblichen Bereich gemacht. Ist man dort einmal gemeldet &#8211; wie in meinem Fall durch mein Gewerbe -, kommt man nicht mehr so einfach raus. Es ist ein nie endender Kreislauf, f&#252;r den man immer weiter seine Kohle bezahlt. Nur mit einem ganz entscheidenden Unterschied:</p>
<p style="text-align: justify;">W&#228;hrend ich f&#252;r die GEZ quartalsweise rund 18 Euro f&#252;r mein &#8220;neuartiges Rundfunkger&#228;t&#8221; (in Form eines Computers) bezahlen muss, kostet mich die Junge Union &#8211; zumindes zum aktuellen Zeitpunkt &#8211; nichts. Dennoch k&#246;nnte der Kreisverband und auch der Ortsverband mal so nett sein und mich aus der Zensurpartei (JU, CDU) entfernen.</p>
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