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	<title>lars-haise.de :: WEBLOG &#187; Kipo</title>
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		<title>Bundeskriminalamt will weiterhin Stopp-Schilder im Internet aufstellen</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 15:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mich verwundert es gerade ehrlich gesagt etwas, dass es dazu noch keine Stellungnahme von der Piratenpartei gab &#8211; aber dennoch ist es interessant, was von Seiten des Bundeskriminalamtes (BKA) zu h&#246;ren ist zum Thema Netzsperren und &#8220;Kampf gegen Kinderpornografie im Internet&#8221;: Wie Udo Vetter von lawblog.de und auch netzpolitik.org unter Berufung auf einen Artikel in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mich verwundert es gerade ehrlich gesagt etwas, dass es dazu noch keine Stellungnahme von der Piratenpartei gab &#8211; aber dennoch ist es interessant, was von Seiten des Bundeskriminalamtes (BKA) zu h&#246;ren ist zum Thema Netzsperren und &#8220;Kampf gegen Kinderpornografie im Internet&#8221;: Wie Udo Vetter von <a  href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/07/15/schnell-sein-sollen-nur-die-anderen/">lawblog.de</a> und auch <a  href="http://www.netzpolitik.org/2010/bka-fordert-weiter-netzzensur/">netzpolitik.org</a> unter Berufung auf <a  href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article8465932/BKA-kann-Kinderpornografie-nicht-zuegig-loeschen.html">einen Artikel</a> in &#8220;Die Welt&#8221; berichten, schreien die Ermittler f&#246;rmlich danach, weiter an der Netzsperren-Infrastruktur zu bauen. 40 Prozent der beanstandeten Internetseiten vom BKA werden innerhalb von einer Woche nicht gel&#246;scht. Auf der anderen Seite muss das ja bedeuten, dass im selben Zeitraum 60 Prozent &#8211; also eine deutliche Mehrzahl der beanstandeten Seiten &#8211; von unserer gro&#223;en Datenautobahn verschwinden? Ist doch ein Erfolg! Und zurecht weist auch Udo Vetter darauf hin, dass deutsche Beh&#246;rden, insbesondere auch das BKA, nicht schneller reagieren. Hierzulande ist es schlie&#223;lich auch v&#246;llig normal, dass man Wochen oder gar Monate auf eine Reaktion von staatlichen Einrichtungen wartet.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2291"></span>Kommen wir aber nun zu den Fakten, die der &#8220;Welt&#8221; offenbar vorliegen. Sie beziehen sich auf eine interne Studie des BKA. Demnach kommen die meisten L&#246;schungsbest&#228;tigungen aus Russland, gefolgt von den Staaten USA, Niederlande, Kanada, Schweden und Zypern, die in der Studie explizit benannt sein sollen (wo ist eigentlich das anscheinende &#8220;Bollwerk&#8221; der Kinderpornografie, Indien, in dieser Auflistung?). Nachdem es der Studie zur Folge zumindest mit Russland besser zu laufen scheint als mit den westlichen Staaten, fordern die Ermittler des BKA jetzt eine engere und verbesserte Kooperation mit den anderen Staaten. Der Innenminister Thomas de Maizière  (CDU) hatte allerdings zuletzt verk&#252;ndet, man habe sich beispielsweise mit den USA auf eine bessere Kooperation geeinigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls wie den Jungs von netzpolitik.org verwundert es mich nicht, dass keine weiteren Staaten &#8211; die wir aus der Zensursula-Porpaganda eigentlich kennen (wie Indien) &#8211; gezielt beim Namen genannt werden. Diese existieren zumeist in den kranken K&#246;pfen der Bef&#252;rworter von Netzsperren. Auch sehe ich nach wie vor keinen Milliardenmarkt, der mit illegaler Kinderpornografie Geld macht. Das kann man schon anhand der eingegangenen Meldungen beim BKA erkennen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Die Koalitionspolitiker streiten jetzt darum, ob das geltende Gesetz vollst&#228;ndig angewendet werden soll oder nicht. Den Ermittlern des BKA und den Kindern hilft das nicht: Sie erhalten rund </em><strong><em>150 Hinweise </em></strong><em><strong>im Monat,</strong> mit denen sich die Kinderpornografie im Internet bek&#228;mpfen l&#228;sst. 63 Prozent kommen von Hotlines und der „Bundespr&#252;fstelle f&#252;r jugendgef&#228;hrdende Medien“, 22 Prozent von Polizeidienststellen aus dem In- und Ausland, 14 Prozent direkt von B&#252;rgern und ein Prozent von Interpol oder Europol. </em></p>
<p style="text-align: justify;">(Aus dem Artikel <a  href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article8465932/BKA-kann-Kinderpornografie-nicht-zuegig-loeschen.html">&#8220;BKA kann Kinderpornografie nicht z&#252;gig l&#246;schen&#8221;</a> bei Welt.de)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">150 Hinweise im Monat, denen man erstmal nachgehen muss, klingt schon etwas wenig. Denn von den registrierten Hinweisen muss man zun&#228;chst dann noch die F&#228;lle abziehen, die sich als Irrtum erweisen. In Summe bleibt f&#252;r das BKA also eine recht &#252;berschaubare Zahl an Internetangeboten, die zur L&#246;schung anstehen und die dann gegebenenfalls den ausl&#228;ndischen Beh&#246;rden gemeldet werden m&#252;ssen. Im Umkehrschluss bleibt von der sprichw&#246;rtlichen &#8220;Verseuchung&#8221; des Internets durch Webseiten, auf denen Kinderpornografie zu Geld gemacht wird, nichts oder nur sehr wenig &#252;brig &#8211; ein Milliardenmarkt? Fehlanzeige!</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor also eine neue Debatte vom BKA &#252;ber Netzsperren zur Bek&#228;mpfung von Kinderpornografie im Internet losgetreten wird, sollten die Verantwortlichen vor Ort in Wiesbaden mal &#252;ber die Effizienz ihrer Arbeit nachdenken und sich mal geh&#246;rig in den Arsch treten. Denn die &#252;berschaubare Zahl an F&#228;llen, die tats&#228;chlich zur L&#246;schung anstehen, stehen in keinem Verh&#228;ltnis dazu, deshalb eine Zensurinfrastruktur zu errichten und so umfangreich &#8211; und vor allem f&#252;r den Normalsterblichen unkontrollierbar &#8211; in das Grundrecht jedes Einzelnen auf Informationsfreiheit einzugreifen.</p>
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		<title>L&#252;gen haben kurze Beine: Ursula von der Leyen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 13:24:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-2147" style="margin-top: 2px; margin-bottom: 2px; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="L&#252;gen haben kurze Beine - Ursula von der Leyen" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2010/06/Zensursula_150_Luegen.png" alt="" width="150" height="300" />Wir schreiben das Jahr 2009. Die Bundestagswahl steht kurz bevor, alle Parteien &#8211; auch die damalige schwarz-rote Koalition &#8211; befinden sich mitten im Wahlkampf. Noch kurz bevor es in die hei&#223;e Phase &#252;bergeht, werden Projekte von symbolischem Wert durchgeboxt. Eines dieser Symbolprojekte, was auf den ersten Blick einen guten Zweck verfolgt, aber auf dem Zweiten f&#252;r etwas ganz anderes zur Anwendung stand, sind die sogenannten Stopschilder f&#252;r Internetseiten, die kinderpornografische Schriften anbieten. In Gestalt des Zugangserschwerungsgesetzes wurde &#8211; unter Regie von Ursula von der Leyen (damalige Zensurministerin der CDU) &#8211; der erste Schritt in einen Zensurstaat gewagt und die Informationsfreiheit, die uns das Grundgesetz sichert, mit F&#252;&#223;en getreten. Das Gesetz sieht vor, dass Filterlisten vom Bundeskriminalamt angefertigt werden, die Internetseiten beinhalten, die von den Internetdienstanbietern (wie z. B. der Deutschen Telekom) gesperrt werden sollen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2146"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Liste ist nicht transparent und nur das Bundeskriminalamt &#8211; und eine Hand voll &#8220;Kontrolleure&#8221; &#8211; haben Einblick darauf. Die Bef&#252;rchtung war (berechtigt), dass das Zugangserschwerungsgesetz auch daf&#252;r genutzt werden k&#246;nnte, um unangenehme au&#223;erparlamentarische Oppositionen auszuschalten und Regierungskritikern den Gar auszumachen. Au&#223;erdem weckte das Gesetz schon nach dessen Verabschiedung Begehrlichkeiten in den Reihen der CDU und selbst ernannten Jugendsch&#252;tzern. So forderten namhafte CDU-Politiker wie der Generalsekret&#228;r der CDU Baden-W&#252;rttembergs, Thomas Strobl, dass auch &#8220;Killerspiele&#8221; von den strittigen DNS-Sperren &#8211; die au&#223;erdem mit wenig technischem Hintergrundwissen leicht umgangen werden k&#246;nnen &#8211; <a  href="http://www.computerbase.de/news/wirtschaft/recht_gesetz/2009/juni/cdu-politiker_internetsperren_killerspiele/">erfasst werden sollten</a> <a  href="http://www.abgeordnetenwatch.de/thomas_strobl-650-5740--f193477.html#q193477">[2]</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber Ursula von der Leyen selbst war es, die mit harten Bandagen gek&#228;mpft hat. So diffamierte sie unter anderem den Staat Indien, nichts gegen die Herstellung und Verbreitung von Kinderpornografie zu unternehmen. Nur z&#246;gerlich, nachdem der indische Botschafter in Berlin sich zu Wort meldete, lie&#223; sie &#252;ber einen Ministeriumssprecher damals verlautbaren, man habe sich irrt&#252;mlicherweise auf Studiendaten aus dem Jahr 2006 berufen. Selbst hat sie sich f&#252;r ihre gestreuten L&#252;gen nie bei Indien entschuldigt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Indien sei ein Land, das &#8220;keinerlei Form von &#196;chtung von Kinderpornografie&#8221; habe, sagte Ursula von der Leyen im </em><a  href="http://www.sputnik.de/download/_audio/090709_dein_morgen_von_der_leyen_rohfassung.mp3"><em>Interview mit dem MDR-Radio Sputnik am 8.Juli</em></a><em> (2009, Anm. Lars Haise).</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a  href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/von-der-leyen-brueskiert-indien/">taz.de</a> am 15.07.2009</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Und auch im Wahlkampf machte sie keinen Hehl daraus, Freunde der Informationsfreiheit und unseres Grundgesetzes in die Ecke von P&#228;dophilen zu dr&#228;ngen. <a  href="http://www.lars-haise.de/internet/00935-ursula-von-der-leyen-auf-propaganda-tour.html">Auf ihrer Propaganda-Tour im saarl&#228;ndischen Sulzbach</a> versuchte sie unter anderem, Mitglieder der Piratenpartei als Verteidiger von Kinderpornografie darzustellen. Zitat:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Und dann kam das Tollste: Dann war da der Chaos Computer Club und die Piratenpartei, die pl&#246;tzlich schrien: &#8216;Dasssss ist Zensur!&#8217; Meine Damen und Herren, Kinderpornografie im Internet anzuschauen ist Kindesmissbrauch und ich rufe all denjenigen zu, die in diesem Zusammenhang von Zensur im Internet sprechen: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und das Recht gilt online genauso wie offline.&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Nicht nur die Piratenpartei, auch Organisationen wie der AK Zensur haben oft genug betont, dass es nicht um den Schutz von P&#228;dophilen ginge oder um die Verdeckung von Straftaten, sondern um <a  href="http://ak-zensur.de/gruende/">effektivere Mittel</a> im Kampf gegen Kinderpornografie. L&#246;schen statt Sperren sollte Vorrang genie&#223;en &#8211; zumal sich beweisen lie&#223;, dass viele, auch ausl&#228;ndische Provider &#8211; innerhalb k&#252;rzester Zeit einschl&#228;gige Inhalte aus dem Netz entfernen. Wozu also eine total intransparente Zensurinfrastruktur errichten, wenn es denn anders auch m&#246;glich ist? Wer f&#252;r die Bek&#228;mpfung von Kinderpornografie im Internet eintritt, m&#252;sste doch vor allem dann hellh&#246;rig werden, wenn es noch besser geht als unter den beabsichtigten Vors&#228;tzen: Von der Leyen lie&#223; sich aber w&#228;hrend der ganzen Debatte nicht belehren, schlug sogar Gespr&#228;chstermine aus. Es wurde also zum Ende hin immer deutlicher, dass es der Bundesregierung &#8211; und auch von der Leyen pers&#246;nlich &#8211; selbst gar nicht um die Bek&#228;mpfung von Kinderpornografie ging, sondern um die Erprobung einer Zensurinfrastruktur, die auch auf andere Bereiche ausdehnbar w&#228;re. Kinderpornografie war in den Augen der Bef&#252;rworter des Zugangserschwerungsgesetz immer nur ein Vorwand, gegen den niemand einen Widerspruch einlegen konnte &#8211; denn wer Sperren gegen Kinderpornografie ablehnt, m&#252;sste demnach ein Bef&#252;rworter sein. Mit dieser Methode, auch in der Diskussionskultur bei den CDU-Infost&#228;nden vor der Wahl, konnte man Kritikern den Gar aus machen und wer das durchschaut und dennoch &#246;ffentlich angesprochen hat, wurde indirekt eine Mitt&#228;terschaft vorgeworfen.</p>
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		<title>Bundesrat winkt Zensursula-Gesetz durch</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 21:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie zu erwarten war, hat am 10.07.2009 nun auch der Bundesrat die Zensursula-Gesetzgebung durchgewunken. Dies berichtet unter anderem auch heise.de in einem Internetartikel: Der Bundesrat hat in seiner Plenarsitzung am heutigen Freitag den heftig umk&#228;mpften Gesetzesentwurf (PDF-Datei) zu Web-Sperren im Kampf gegen die Verbreitung von Kinderpornographie &#252;ber das Internet nach einer kurzen Aussprache abgenickt. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie zu erwarten war, hat am 10.07.2009 nun auch der Bundesrat die Zensursula-Gesetzgebung durchgewunken. Dies berichtet unter anderem auch <a  href="http://www.heise.de/newsticker/Gesetz-zu-Web-Sperren-passiert-den-Bundesrat--/meldung/141849" target="_blank">heise.de in einem Internetartikel</a>:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Der Bundesrat hat in seiner Plenarsitzung am heutigen Freitag den heftig umk&#228;mpften <a  href="http://www.bundesrat.de/cln_090/SharedDocs/Drucksachen/2009/0601-700/604-09,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/604-09.pdf" target="_blank">Gesetzesentwurf</a> (PDF-Datei) zu Web-Sperren im Kampf gegen die Verbreitung von Kinderpornographie &#252;ber das Internet nach einer kurzen Aussprache abgenickt. Mit der Best&#228;tigung des Beschlusses des Bundestags von Mitte Juni m&#252;ssen Zugangsanbieter mit mehr als 10.000 Kunden voraussichtlich schon vom 1. August an Filter auf Basis einer geheimen Blockadeliste des Bundeskriminalamts (BKA) einrichten.</em></p>
</blockquote>
<p><span id="more-721"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Nat&#252;rlich gibt es auch auf YouTube wieder einen Mitschnitt &#252;ber das ganze Ereignis. Da vor der Sommerpause noch eine ganze Welle an Gesetzen verabschiedet werden musste &#8211; der Bundesrat hatte unter anderem 93 Tagesordnungspunkte an diesem besagten Freitag -, darf man sich nat&#252;rlich auch nicht dar&#252;ber wundern, dass es zu keiner sachlichen Diskussion vor der Abstimmung kam. Der ganze Akt dauerte sage und schreibe 3,5 Minuten.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nxYN-xtl9UM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/nxYN-xtl9UM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Durch die Best&#228;tigung des Vorhabens durch den Bundesrat m&#252;ssen voraussichtlich schon ab 1. August 2009 alle Zugangsanbieter mit mehr als 10.000 Kunden die geplanten Internetfilter, die auf Basis einer geheimen Blockadeliste des Bundeskriminalamtes (BKA) basieren, einf&#252;hren und umsetzen.</p>
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		<title>Finger weg von No-Kids.org</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 19:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Hamburger Werbeagentur hat eine auf den ersten Blick clevere Idee im Kampf gegen Kinderpornographie gehabt. No-Kids.org schimpft sich das Projekt, das &#252;ber einen integrierten Tauschb&#246;rsen-Client verf&#252;gt, &#252;ber den wiederum gef&#228;lschte Kinderporno-Dateien und Pr&#252;fsummen verschickt werden: No-Kids.org beinhaltet einen integrierten Tauschb&#246;rsen-Client (ein Programm, das jeder Tauschb&#246;rsennutzer ben&#246;tigt, um am Dateienaustausch teilzunehmen). Jedes Mal, wenn ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine Hamburger Werbeagentur hat eine auf den ersten Blick clevere Idee im Kampf gegen Kinderpornographie gehabt. No-Kids.org schimpft sich das Projekt, das &#252;ber einen integrierten Tauschb&#246;rsen-Client verf&#252;gt, &#252;ber den wiederum gef&#228;lschte Kinderporno-Dateien und Pr&#252;fsummen verschickt werden:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>No-Kids.org beinhaltet einen integrierten Tauschb&#246;rsen-Client (ein Programm, das jeder Tauschb&#246;rsennutzer ben&#246;tigt, um am Dateienaustausch teilzunehmen). Jedes Mal, wenn ein User No-Kids.org aufruft, verbindet sich die Website mit der Tauschb&#246;rse. … Jeder Computer, auf dem No-Kids.org gestartet wurde, dockt sich automatisch an eines dieser Netzwerke an. Und t&#228;uscht dann vor, exakt die Datei zu haben, nach der Kinderporno-Konsumenten suchen.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em><span id="more-717"></span></em>Man k&#246;nnte wirklich meinen, dass es sich hierbei um eine gute Idee handelt, um im Kampf gegen Kinderpornographie an diejenigen zu kommen, die diese Inhalte konsumieren. Aber Achtung: Warum man die Finger davon lassen sollte, beschreibt Udo Vetter in einem seiner Blogbeitr&#228;ge: <a  href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/07/07/ins-offene-messer/" target="_blank">&#8220;Ins offene Messer&#8221;</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Daher ist erstmal Vorsicht geboten, zumal man die Ermittlungsarbeiten und entsprechende Ma&#223;nahmen hierf&#252;r den Ermittlungsbeh&#246;rden &#252;berlassen sollte.</p>
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		<title>Das Stopp-Schild wird kommen (vorerst)</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 15:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich muss schon sehr naiv gewesen sein, als ich <a  href="http://www.lars-haise.net/internet/00498-internet-zensur-spd-bringt-bewegung-ins-spiel.html" target="_self">in einem meiner Beitr&#228;ge</a> dar&#252;ber sprach, dass mit der SPD nun etwas Bewegung in die Stopp-Schild-Thematik von Ursula von der Leyen (Bundesfamilienministerin, CDU) eingekehrt ist. Sicherlich mussten die Vorreiter in dieser Debatte nun einige Schlappen hinnehmen, damit das Gesetz &#252;berhaupt noch vor der Sommerpause den Bundestag passieren kann. Aber die sind eher klein als umfangreich, wie man <a  href="http://www.heise.de/netze/Koalition-in-entscheidenden-Punkten-ueber-Kinderporno-Sperren-einig--/news/meldung/140195" target="_blank">einem Bericht auf heise.de</a> entnehmen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-549"></span>An dem sehr umk&#228;mpften Gesetzentwurf &#8220;zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornografie in Kommunikationsnetzen&#8221; wurden jetzt erste Einigungen erzielt. Nach den Vorstellungen der Regierungsfraktionen (CDU und SPD) sollen Nutzerdaten, die durch den (ungewollten) Zugriff auf die Stopp-Seiten entstehen, nicht zur Strafverfolgung genutzt werden. Dies gab der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD, Martin D&#246;rmann, gegen&#252;ber heise.de zu erkennen. Ein separater Absatz im Telekommunikationsgesetz (TKG) soll dar&#252;ber hinaus ein Verbot f&#252;r eine &#8220;Echtzeit-Kommunikations&#252;berwachung&#8221; aussprechen. Diese &#196;nderungen werden damit begr&#252;ndet, dass man mit diesem Vorgehen den Bedenken aus der Internet-Gemeinde entgegenwirken will, die unter anderem die Sorge hatten, dass schon der versehentliche Zugriff eine Hausdurchsung zur Folge h&#228;tte.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Abstriche muss auch das Bundeskriminalamt (BKA) hinnehmen: Ein unabh&#228;ngiges Gremium soll die Negativlisten der Kriminalbeamten in Wiesbaden &#252;berwachen. Aber wer &#252;berwacht die &#220;berwacher? Wie unabh&#228;ngig ist dieses Gremium wirklich und aus welchen Personen setzt es sich zusammen?</p>
<p style="text-align: justify;">Heise schreibt au&#223;erdem:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Es sei zwar zweifelhaft, ob diese auf Dr&#228;ngen von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) zustande gekommenen Vereinbarungen den rechtsstaatlichen Anforderungen gen&#252;gen. Doch eine m&#246;gliche gerichtliche &#220;berpr&#252;fung k&#246;nne Jahre in Anspruch nehmen. Daher sei das Gesetz n&#246;tig, um die Sperren zumindest in geordnete rechtliche Bahnen zu bringen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Indirekt gibt man zwar mittlerweile zumindest zu, dass es im Hinblick auf unser Grundgesetz verfassungsrechtliche Bedenken gibt. Da eine &#220;berpr&#252;fung der vertraglichen &#8220;&#220;bergangsl&#246;sung&#8221; von Frau von der Leyen vermutlich eine jahrelange Gerichtsverhandlung zur Folge h&#228;tte, ist das Gesetz notwendig. Aha. Und das entspricht dann den Grundlagen unseres Grundgesetzes? Da ich davon ausgehe, dass es nach Umsetzung dieses Gesetzentwurfs &#228;hnlich wie bei der Vorratsdatenspeicherung zu einer Sammelklage kommen wird, wird diese Problematik ohnehin noch fr&#252;her oder sp&#228;ter in Karlsruhe debattiert werden, gegebenenfalls mit der Folge, dass das Gesetz gekippt wird. Wieso l&#228;sst man es also dann nicht, wie oftmals angeregt, gleich bleiben?</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Witz &#252;brigens:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die gro&#223;e Koalition will die Bundesregierung auffordern, das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit weltweit durchzusetzen und der Internetzensur entgegentreten. Das geht aus einem Antrag der Fraktionen von CDU/CSU und SPD hervor, den der Bundestag am gestrigen Donnerstag in erster Lesung beriet. Schwarz-Rot moniert in dem Papier, dass das Recht auf freie Meinungs&#228;u&#223;erung in vielen Staaten in Gefahr oder gar nicht gegeben sei.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: <a  href="http://www.heise.de/newsticker/Grosse-Koalition-will-Internetzensur-entgegentreten--/meldung/106996" target="_blank">heise.de</a></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Liebe Politiker: Mit der bevorstehenden Errichtung einer Zensurinfrastruktur in Deutschland sind auch wir auf dem besten Wege, Presse- und Meinungsfreiheit f&#252;r den populistischen Wahlkampf unserer Bundesfamilienministerin aufzugeben!</p>
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