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	<title>lars-haise.de :: WEBLOG &#187; Netzpolitik</title>
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		<title>CDU 2.0: Konservative demonstrieren Netzkompetenz</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 14:38:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei der CDU Medianight in Berlin demonstrierten die Konservativen mal, wie weit sie in Sachen Netzkompetenz in den letzten Jahren gekommen sind. Sie wollten sich damit insbesondere den j&#252;ngeren W&#228;hlerschichten &#246;ffnen &#8211; aber ob das so gut angekommen ist? Extra3 hat mal ein paar gute Eindr&#252;cke von der Veranstaltung gesammelt, die die Jugend &#252;berzeugen d&#252;rfte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bei der CDU Medianight in Berlin demonstrierten die Konservativen mal, wie weit sie in Sachen Netzkompetenz in den letzten Jahren gekommen sind. Sie wollten sich damit insbesondere den j&#252;ngeren W&#228;hlerschichten &#246;ffnen &#8211; aber ob das so gut angekommen ist? Extra3 hat mal ein paar gute Eindr&#252;cke von der Veranstaltung gesammelt, die die Jugend &#252;berzeugen d&#252;rfte. Bei der CDU wird Netzpolitik eben echt gro&#223; geschrieben!</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2971"></span><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="587" height="483" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RWP-XgveTxE" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="587" height="483" src="http://www.youtube.com/v/RWP-XgveTxE"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Mein Eindruck: Affiner als die CDU kann keine andere Partei in Deutschland hinsichtlich des Internets sein!</p>
<h6 style="text-align: justify;">Titelbild:<br />
cc-by-sa Magnus Manske / <a  href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:CDU_Bundesgeschaeftsstelle_Berlin.jpg&#038;filetimestamp=20081209180830">Wikipedia.org</a></h6>
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		<title>Die gr&#252;ne F&#228;hnchenpolitik</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 16:54:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Gr&#252;nen schweben zur Zeit auf Wolke sieben &#8211; zumindest, wenn man sich die aktuellen Umfragewerte zu Gem&#252;te f&#252;hrt. In Baden-W&#252;rttemberg hatten die Gr&#252;nen sogar teilweise ein enormes Umfragehoch. 29 Prozent Zustimmung im L&#228;ndle der &#252;berwiegend konservativ Gepr&#228;gten. Aber wie kommen diese Traumwerte f&#252;r die Gr&#252;nen &#252;berhaupt zustande, die nicht nur unseren Ministerpr&#228;sidenten Stefan Mappus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2605" style="border: 1px solid black; margin: 9px 10px;" title="Claudia Roth" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2010/12/Claudia_Roth-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Die Gr&#252;nen schweben zur Zeit auf Wolke sieben &#8211; zumindest, wenn man sich die aktuellen Umfragewerte zu Gem&#252;te f&#252;hrt. In Baden-W&#252;rttemberg hatten die Gr&#252;nen sogar teilweise ein enormes Umfragehoch. 29 Prozent Zustimmung im L&#228;ndle der &#252;berwiegend konservativ Gepr&#228;gten. Aber wie kommen diese Traumwerte f&#252;r die Gr&#252;nen &#252;berhaupt zustande, die nicht nur unseren Ministerpr&#228;sidenten Stefan Mappus blass werden lassen, sondern auch den m&#246;glichen (schw&#228;cheren) Koalitionspartner SPD?</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2604"></span></p>
<p style="text-align: justify;">F&#252;r Baden-W&#252;rttemberg gesprochen, konnten die Gr&#252;nen vor allem durch ihre verhaltene Positionierung zu Stuttgart 21 viele Punkte in der Bev&#246;lkerung sammeln. Erst als der Protest gegen das Milliarden schwere Bahnprojekt auszuufern schien, haben sie sich mit klarer Kante gegen das Projekt ausgesprochen &#8211; und in den vielen Jahren der Planungen (anscheinend) auch schon (nach eigenen Angaben). Dieser Auftrieb &#8211; begleitet durch die anhaltenden Proteste &#8211; hat ihnen Traumwerte beschert, die selbst den Ministerpr&#228;sident erblassen lassen. Die CDU-FDP-Diktatur im L&#228;ndle ist ins Wackeln geraten, ein Ruck geht durch &#8216;s Land, der nach Ver&#228;nderung schreit &#8211; aber sind es die Gr&#252;nen, die diese &#196;nderungen herbeif&#252;hren k&#246;nnen? Oder ist es die ber&#252;hmte &#8220;Wie das F&#228;hnchen im Wind&#8221;-Politik, die man sich als Oppositionspartei einfach leisten kann, ohne konkrete Ver&#228;nderungen in einer Regierungsverantwortung zu bewirken? Richtig, genau das ist es &#8211; und aus aktuellem Anlass m&#246;chte ich aufzeigen, warum das so ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir schreiben das Jahr 2010, in Nordrhein-Westfalen wurde gew&#228;hlt. Begleitet durch die vielen CDU-(Spenden)Pannen waren es vor allem die Gr&#252;nen, die in NRW wieder Fu&#223; fassen konnten. Zusammen mit der SPD haben sie sich auf die Fahnen geschrieben, die von der CDU-FDP-Regierung eingef&#252;hrten Studiengeb&#252;hren wieder r&#252;ckg&#228;ngig zu machen. Auch netzpolitisch haben sich die NRW-Gr&#252;nen positioniert. Ganz pikant: sie haben auch eine klare Position zum neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) vertreten. Aussage der Gr&#252;nen: &#8220;Wir sind dagegen.&#8221; Das war allerdings vor der Wahl. Wie sieht es nach der Wahl in Nordrhein-Westfalen aus?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Realit&#228;t nach der Wahl in Nordrhein-Westfalen ist jetzt allerdings eine ganz andere. Das Jahr 2010 neigt sich dem Ende entgegen &#8211; und da der JMStV bis zum Jahreswechsel ratifiziert werden sollte, mussten sich auch in NRW die Regierungsparteien (SPD und Gr&#252;ne) zu einer Entscheidung durchringen. Die ist so aber auf einmal ganz anders als die Positionierung der Gr&#252;nen vor der Wahl: <a  href="http://www.pottblog.de/2010/11/29/jugendmedienschutz-staatsvertrag-jmstv-spd-und-buendnis-90die-gruenen-in-nordrhein-westfalen-entschliessen-sich-zur-zustimmung/">n&#228;mlich Zustimunng</a>. Das ist ein ganz klarer Wortbruch &#8211; nicht nur vor dem W&#228;hler, sondern auch vor der eigenen Partei. Auch Basisbeschl&#252;sse, <a  href="http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=1604">so vom Landesparteirat der Gr&#252;nen</a>, wurden v&#246;llig ignoriert, nur um den Anspr&#252;chen des Koalitionspartners zu gen&#252;gen (das nennt man dann umgangssprachlich &#8220;parlamentarische Zw&#228;nge&#8221;, wie es die NRW-Gr&#252;nen via twitter kommunizierten).</p>
<p style="text-align: justify;">Aber nicht nur in Nordrhein-Westfalen zeigen die Gr&#252;nen den W&#228;hlerinnen und W&#228;hlern, wie ihre F&#228;hnchenpolitik funktioniert. Auch in Hamburg hat man den JMStV kurz vor der Aufk&#252;ndigung der Koalition mit der CDU <a  href="http://www.kanzleikompa.de/2010/11/30/jmstv-grune-mochten-zensieren/">noch durchgeboxt</a> &#8211; als letzte Amtshandlung sozusagen. Netzpolitische Kompetenz? Fehlanzeige. <strong>Wer die Gr&#252;nen  w&#228;hlt, der w&#228;hlt Netzzensur.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">&#196;hnlich stelle ich mir auch das Verhalten der baden-w&#252;rttembergischen Gr&#252;nen in der Frage um Stuttgart 21 vor. Schon alleine die Tatsache, gr&#252;ne Wahlk&#228;mpfer sollen auf keinen Fall damit werben, man wolle das Projekt auf jeden Fall verhindern, sollte aufhorchen lassen. Denn diese Order wurde schon im Sommer gegeben, wo die Proteste gerade ihren H&#246;hepunkt erreichten.</p>
<p style="text-align: justify;">Bezeichnend ist auch das Verhalten des ehemaligen gr&#252;nen Bundesumweltministers J&#252;rgen Trittin (oder &#8220;Tritt ihn&#8221; &#8211; ihr versteht? <img src='http://www.lars-haise.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) zu den Castortransporten. In seiner Amtszeit bezeichnete er das Anketten gr&#252;ner Aktivisten auf Gleisanlagen als <em>&#8220;keine gr&#252;ne Politik&#8221;</em> &#8211; jetzt, wo man im bequemen Sessel der Opposition sitzt, weht das F&#228;hnchen in eine andere Richtung, in jene der W&#228;hlerinnen und W&#228;hler, der Menschen, denen wirklich etwas an Ver&#228;nderungen liegt &#8211; die sie aber mit den Gr&#252;nen nicht bekommen werden.</p>
<p style="text-align: center;"><em>&#8220;Gegen diese Transporte sollten Gr&#252;ne in keiner Form &#8211; sitzend, stehend, singend, tanzend &#8211; demonstrieren.&#8221;</em><br />
J&#252;rgen Trittin (oder &#8220;Tritt ihn&#8221;), im Jahr 2001 als Bundesumweltminister</p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="484" height="399" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uR5-h1XKFP0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="484" height="399" src="http://www.youtube.com/v/uR5-h1XKFP0"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">F&#252;r mich sind die Gr&#252;nen inzwischen genauso durchzogen von Machtgeplenkel und Korruption wie jede andere der etablierten Parteien in Deutschland auch. Im Grunde genommen sind sie unw&#228;hlbar. Und sie werden es auch bleiben. Denn morgen k&#246;nnte alles schon wieder ganz anders aussehen. Was man vor den Wahlen verspricht, z&#228;hlt nicht, denn damit wird man schlie&#223;lich nur auf&#8217;s Treppchen gehieft.</p>
<h5 style="text-align: justify;">Bild: cc-by-sa Eilmeldung | <a  href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Claudia_roth.jpg&#038;filetimestamp=20080702122929">Wikipedia.org</a></h5>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Promo-Video zu &#8220;Freiheit statt Angst&#8221; 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 12:09:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie schon in den Vorjahren, wird auch in diesem Jahr &#8211; genauer genommen am 11. September 2010 &#8211; in Berlin unter dem Motto &#8220;Freiheit statt Angst&#8221; gegen den fortschreitenden &#220;berwachungswahn in Deutschland demonstriert. Passend dazu wurde von Lena Simon und Daniel Neun ein Promo-Video erstellt, welches unter einer CC-BY-SA (Creative Commons) Lizenz steht. Zwischenzeitlich ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a  href="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2010/08/freiheit_statt_angst1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2395" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="Freiheit statt Angst" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2010/08/freiheit_statt_angst1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wie schon in den Vorjahren, wird auch in diesem Jahr &#8211; genauer genommen am <strong>11. September 2010</strong> &#8211; in Berlin unter dem Motto <a  href="http://blog.freiheitstattangst.de/?page_id=2">&#8220;Freiheit statt Angst&#8221;</a> gegen den fortschreitenden &#220;berwachungswahn in Deutschland demonstriert. Passend dazu wurde von Lena Simon und Daniel Neun ein Promo-Video erstellt, welches unter einer CC-BY-SA (Creative Commons) Lizenz steht. Zwischenzeitlich ist auch die Strecke der Demo bekannt. Sie beginnt am Potsdamer Platz und wird dort auch ihr Ende finden.</p>
<p><span id="more-2394"></span></p>
<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/H46V5AGTgHg" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
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		<title>Landesdelegierten&#8230; was? SPD Baden-W&#252;rttemberg beschlie&#223;t Lippenbekenntnisse</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 14:55:54 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute ist eigentlich der zweite Landesparteitag der Piratenpartei Baden-W&#252;rttemberg in Konstanz, wo der restliche Teil unseres Landtagswahlprogramms verabschiedet werden soll. Neben diesem Gro&#223;ereignis veranstaltete der baden-w&#252;rttembergische Landesverband der SPD heute in Leonberg ihre Landesdelegiertenkonferenz Gesellschaft 2.0. Mit dem Hash-Tag #ldkg20 pr&#228;gten sie genauso meine twitter-Timeline wie die Piraten mit #lptbw2010 &#8211; nur, dass mir auf die Lippenbekenntnisse einfach nichts mehr einf&#228;llt. Fangen wir schrittweise an:</p>
<p><span id="more-2202"></span></p>
<blockquote><p><em>SPD Baden-W&#252;rttemberg fordet unverz&#252;glichen Stopp von ELENA #ldkg20</em></p>
<p><a  href="http://twitter.com/spdbawue/status/16000832285"><em>spdbawue</em></a></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Zur Erinnerung: Der sogenannte Elektronische Entgeltnachweis wurde damals noch unter der rot-gr&#252;nen Bundesregierung, mit Gerhard Schr&#246;der als Frontmann, beschlossen. Er war es auch, der mit den Hartz-IV-Gesetzen f&#252;r mehr Gerechtigkeit sorgen wollte, angeblich zumindest. Dass seine Agenda 2010 alles andere als vielversprechend, sozial und gerecht war, sieht man an den Auswirkungen: Die Armut, insbesondere auch bei den Kindern, steigt kontinuierlich. Aber zur&#252;ck zu ELENA: Die SPD in Baden-W&#252;rttemberg fordert jetzt also in ihrem Lippenbekenntnis eine Kehrtwende &#8211; weg von ELENA &#8211; und m&#246;chte zumindest den Eindruck vermitteln, als h&#228;tte man aus den Fehlentscheidungen gelernt.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>@lars_haise Niemanden. Allerdings d&#252;rfen von einem Bundesministerium entwickelte Verfahren von 1 LandesDK 8 Jahre sp&#228;ter abgelehnt werden.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a  href="http://twitter.com/spdbawue/status/16002292643"><em>spdbawue</em></a><em> &#8211; Antwort auf </em><a  href="http://twitter.com/lars_haise/status/16001741713" target="_blank"><em>meinen Tweet</em></a></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a  href="http://twitter.com/spdbawue/status/16001546488">Die SPD wirbt auch um Vertrauensvorschuss</a>, so soll man ihnen einfach 51 Prozent bei der kommenden Landtagswahl in Baden-W&#252;rttemberg geben, damit die Lippenbekenntnisse auch in die Tat umgesetzt werden k&#246;nnen. Na wer &#8216;s glaubt! Irgendwie sind das doch Standardfloskeln, wie man sie in jedem Wahlkampf h&#246;rt &#8211; oder h&#228;tte die SPD bei der Bundestagswahl 2009 in dem unrealistischen Fall, dass sie weiterhin h&#228;tte regieren d&#252;rfen, tats&#228;chlich ein Konzept gehabt, um &#252;ber eine Million neue Arbeitspl&#228;tze zu schaffen?</p>
<p style="text-align: justify;">Auch netzpolitisch versucht die SPD sich in Baden-W&#252;rttemberg zu profilieren. <a  href="http://twitter.com/spdbawue/status/15999709948">Freies WLAN an und in &#246;ffentlichen Geb&#228;uden</a> versprechen sie. Doch wie soll das umsetzbar sein, wo doch so viele b&#246;se Filesharer und Verbrecher auf deutschen Datenautobahnen unterwegs sind? Um dies &#8211; <a  href="http://www.netzwelt.de/news/82724-bgh-urteil-wlan-betreiber-funknetz-absichern.html">nach dem BGH-Urteil</a> &#8211; realistisch umzusetzen, m&#252;ssten ja wohl zun&#228;chst erstmal wieder Daten erfasst und gespeichert werden, um bei einem Delikt auch tats&#228;chlich eine Strafverfolgung anzetteln zu k&#246;nnen. F&#252;r das Gesamtkonzept &#8220;freies WLAN an und in &#246;ffentlichen Geb&#228;uden&#8221; fehlt es schlicht und einfach an Ideen, wie man den Netzwerkbetreiber &#8211; in diesem Fall dann eine Beh&#246;rde, das Rathaus, oder what ever &#8211; aus der Verantwortung nehmen kann. Fazit: Gut gemeint, aber nicht &#252;berzeugt! Die Sache stinkt doch schon wieder f&#246;rmlich nach Datensammelwut.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt bleibt also zu sagen, dass die SPD Baden-W&#252;rttemberg lediglich Lippenbekenntnisse abgegeben hat. In einem Jahr, wenn um diese Zeit die Landtagswahl schon wieder lange gelaufen ist, wird auch der baden-w&#252;rttembergische Landesverband der Sozialdemokraten wieder f&#252;r weitere f&#252;nf Jahre verstummen. Weiterhin darf nicht vergessen werden, dass sich andere SPD-Landesverb&#228;nde &#8211; die bereits in Regierungsverantwortung sind, wie beispielsweise in Rheinland-Pfalz &#8211; sich netzpolitisch nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben. Denn auch diese Landesregierungen haben unter anderem den neuen strittigen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag mitgetragen &#8211; trotz massiver Proteste und Bedenken aus der Netzgemeinde. Also: Warum sollte ausgerechnet die SPD in Baden-W&#252;rttemberg alles anders machen?</p>
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		<title>Branchenverband Bitkom &#252;bt Kritik an der Internetpolitik der Bundesregierung</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 09:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Pr&#228;sident des IT-Branchenverbandes Bitkom, August-Willhelm Scheer, fordert einen Internet-Staatsminister, um endlich zu einem Gesamtkonzept zu gelangen. Seinen Angaben nach gebe es eine Kommission nach der anderen, bei der sich jedes Ministerium ein St&#252;ck herauspicke. W&#228;hrend der Staat auf der einen Seite die B&#252;rgerrechte und die Privatsph&#228;re der Bev&#246;lkerung mit Vorratsdatenspeicherung und Online-Durchsungen angreife, kritisiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Pr&#228;sident des IT-Branchenverbandes Bitkom, August-Willhelm Scheer, fordert einen Internet-Staatsminister, um endlich zu einem Gesamtkonzept zu gelangen. Seinen Angaben nach gebe es eine Kommission nach der anderen, bei der sich jedes Ministerium ein St&#252;ck herauspicke. W&#228;hrend der Staat auf der einen Seite die B&#252;rgerrechte und die Privatsph&#228;re der Bev&#246;lkerung mit Vorratsdatenspeicherung und Online-Durchsungen angreife, kritisiert Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) auf der anderen Seite die Suchmaschine Google bei seinem Street-View-Projekt, bei dem angeblich die Privatsph&#228;re der Menschen verletzt werde, weil das Unternehmen keine Genehmigung einhole, um Vorg&#228;rten und H&#228;user abzufotografieren. Wichtiger als die Schaffung weiterer Verbote und Regulierungen sei es, die Bev&#246;lkerung dementsprechend dar&#252;ber aufzukl&#228;ren, nicht alle m&#246;glichen Daten ins Internet einzustellen, so Scheer weiter.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Die Berufung eines Internetministers war schon <a  href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/piraten-fordern-internetminister/" target="_blank">ein Anliegen der Piratenpartei</a> vor der Bundestagswahl im Jahr 2009 (siehe auch <a  href="http://www.lars-haise.de/videos/001109-piratenpartei-im-heute-journal-vom-21-09-2009.html">Beitrag im heute journal vom 21.09.2009</a>). </em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">(via <a  href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bitkom-Chef-kritisiert-Internetpolitik-der-Bundesregierung-942138.html" target="_blank">heise.de</a>)</p>
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		<title>Bundespr&#228;sident macht Weg frei f&#252;r Zensursula-Gesetz</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 17:08:25 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Lange war es ruhig um das sogenannte Zugangserschwerungsgesetz, was im vergangenen Jahr unter dem Schlagwort &#8220;Zensursula-Gesetz&#8221; einen traurigen Weg in die deutsche Parlamentsgeschichte gefunden hat, unter anderem durch das doch sehr chaotische Gesetzgebungsverfahren verbunden. Horst K&#246;hler, Bundespr&#228;sident der Bundesrepublik Deutschland und damit oberster Repr&#228;sentant der Bundesb&#252;rger, war die letzte Bastion der Hoffnung der Netzbewegung, um ein m&#246;gliches Inkrafttreten dieses Gesetzes doch noch abzuwenden. Heute stellte sich Horst K&#246;hler offiziell gegen die Netzgemeinde und damit gegen eine der gr&#246;&#223;ten B&#252;rgerrechtsbewegungen der letzten Jahre &#252;berhaupt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1792"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der Bundespr&#228;sident <a  href="http://bundespraesident.de/Journalistenservice/Pressemitteilungen-,11107.662222/Ausfertigung-des-Gesetzes-zur-.htm?global.back=/Journalistenservice/-%2c11107%2c0/Pressemitteilungen.htm%3flink%3dbpr_liste" target="_blank">lie&#223; &#252;ber seinen Internetauftritt mitteilen</a>, dass<em> &#8220;keine durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken&#8221;</em> best&#252;nden, <em>&#8220;die ihn an einer Ausfertigung gehindert h&#228;tten&#8221;.</em> Er gehe davon aus, dass die deutsche Bundesregierung entsprechend ihrer Stellungnahme vom 4. Februar 2010 nunmehr<em> &#8220;auf der Grundlage des Zugangserschwerungsgesetzes&#8221;</em> Kinderpornografie im Internet nachhaltig und effektiv bek&#228;mpft.</p>
<p style="text-align: justify;">K&#246;hler lag das Gesetz bereits seit vorigem Sommer vor. In einem h&#246;chst chaotischen und von vielen &#196;nderungen geplagten Verfahren hatte die damalige gro&#223;e Koaliton (bestehend aus CDU, CSU und SPD) das Gesetz noch vor der Bundestagswahl im September durch den Deutschen Bundestag gepeitscht. Im November bat der Bundespr&#228;sident dann im Rahmen der Pr&#252;fung des Gesetzes um &#8220;erg&#228;nzende Informationen&#8221;. Das Bundeskanzleramt teilte K&#246;hler mit, dass man nicht mehr vor habe, die im Zugangserschwerungsgesetz festgeschriebenen Internetsperren weiter zu verfolgen. Kinderpornos sollen stattdessen direkt von den betreffenden Servern gel&#246;scht werden &#8211; mit gesetzlicher Untermalung. Die Bundestagsfraktion der Gr&#252;nen reagierte zugleich mit einem Entwurf zur Aufhebung des Zugangserschwerungsgesetz.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Die Reaktion der FDP bleibt abzuwarten. Mit der Abwendung &#8211; oder zumindest vor&#252;bergehenden Aussetzung des Gesetzes &#8211; konnte die vormals als &#8220;B&#252;rgerrechtspartei&#8221; in den Wahlkampf gezogene Partei zumindest einen Punkt hinsichtlich der B&#252;rgerrechte im Koalitionsvertrag durchboxen. Wenn die jetzt schon schw&#228;chelnden Liberalen nicht auch noch ihre Glaubw&#252;rdigkeit im umfassenden Themengebiet B&#252;rgerrechte verspielen will, tut sie sich gut daran, zu ihren programmatischen Punkten aus dem Wahlkampf zu stehen. Da jedoch die Landesverb&#228;nde der FDP schon hinsichtlich des umstrittenen Jugendmedienschutzstaatsvertrages nur wenig Ambitionen zu einer &#220;berarbeitung dieses noch m&#228;chtigeren Zensurwerkes gezeigt haben, wird die Reaktion auf das Inkrafttreten des Zensursula-Gesetzes &#228;hnlich ausfallen.</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">(via <a  href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundespraesident-unterzeichnet-Websperren-Gesetz-933180.html" target="_blank">heise.de</a>)</p>
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		<title>Vortrag von Jens Kubieziel beim 26C3: &#8220;Eine Zensur findet statt&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 14:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim &#8220;26th Chaos Communication Congress&#8221; (kurz: 26C3), der vom 27. bis 30.12.2009 in Berlin stattfand, trat unter anderem auch Jens Kubieziel mit einem Vortrag in Erscheinung, der das Thema Zensur abhandelte. Er zeigt dabei nicht nur die Ma&#223;nahmen auf, die in Deutschland zwischenzeitlich getroffen wurden, sondern auch, wie es in anderen L&#228;ndern der Welt aussieht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Beim &#8220;26th Chaos Communication Congress&#8221; (kurz: 26C3), der vom 27. bis 30.12.2009 in Berlin stattfand, trat unter anderem auch Jens Kubieziel mit einem Vortrag in Erscheinung, der das Thema Zensur abhandelte. Er zeigt dabei nicht nur die Ma&#223;nahmen auf, die in Deutschland zwischenzeitlich getroffen wurden, sondern auch, wie es in anderen L&#228;ndern der Welt aussieht. Die Reise f&#252;hrt dabei auch nach China, dem Land, in dem die Zensurma&#223;nahmen bislang am besten ausgebaut sind. Die Folien zum Vortrag, die in den YouTube-Videos unter Umst&#228;nden etwas schlecht zu lesen sind, <a  href="http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/attachments/1470_Zensur-26C3-handout.pdf" target="_blank">findet ihr hier als PDF zum Download</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1637"></span></p>
<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/-B2L95UZlek" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/KerTDYwT8VE" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/ruFzwa-slrY" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/tLSvhQJPGFw" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/GzMgAQjpk4Y" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/dwuEwMpzi6w" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
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		<title>Stoppschilder gestoppt oder nur ausgesetzt?</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 12:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Urspr&#252;nglich gingen die Liberalen, namentlich FDP genannt, mit den B&#252;rgerrechten in den Wahlkampf. Sie stellten sich als die B&#252;rgerrechtspartei dar, die vor allem dann, wenn es in eine Regierungsverantwortung mit der CDU geht, den Sicherheitswahnsinn der Union umlenkt. Was von alle dem, was sie den W&#228;hlern vor der Bundestagswahl versprachen, ist &#252;brig geblieben? Nicht viel. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Urspr&#252;nglich gingen die Liberalen, namentlich FDP genannt, mit den B&#252;rgerrechten in den Wahlkampf. Sie stellten sich als <strong><em>die</em></strong> B&#252;rgerrechtspartei dar, die vor allem dann, wenn es in eine Regierungsverantwortung mit der CDU geht, den Sicherheitswahnsinn der Union umlenkt. Was von alle dem, was sie den W&#228;hlern vor der Bundestagswahl versprachen, ist &#252;brig geblieben? Nicht viel. In vielerlei Hinsicht hat sich die FDP f&#252;r halbherzige Kompromisse verkauft. Bestes Beispiel d&#252;rfte hier das umstrittene Zugangserschwerungsgesetz sein, mit dem (zun&#228;chst) Internetseiten mit kinderpornografischem Material gesperrt werden sollten. Schaut man sich die aktuellen Entwicklungen bei den Koalitionsverhandlungen an, wird man schnell feststellen, dass die FDP hier keinen klaren Sieg errungen hat. Die Euphorie darum, dass das Gesetz jetzt um ein weiteres Jahr &#8220;aufgeschoben&#8221; wird, verstehe ich nicht. Die Diskussion um Netzsperren sollte eigentlich erst komplett vom Tisch gefegt sein, ehe man in Jubel ausbricht.</p>
<p style="text-align: justify;"><a  href="http://www.netzpolitik.org/2009/schwarz-gelb-einig-bei-innenpolitik/" target="_blank">Netzpolitik.org</a>:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Tolle Infos gibt es bei der Netzzensur. Hier soll tats&#228;chlich das Bundeskriminalamt “zun&#228;chst versuchen”, kinderpornographische Seiten zu l&#246;schen statt zu sperren. Nach einem Jahr soll mit die Erfahrung mit der L&#246;schung ausgewertet werden.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Auch das Thema Vorratsdatenspeicherung ist noch nicht komplett vom Tisch gefegt. Hier hat man sich lediglich auf einen Kompromiss, nicht jedoch auf einen kompletten Verzicht verst&#228;ndigt. Bis zum Urteil des Bundesverfassungsgericht seien die Pl&#228;ne, so <a  href="http://www.netzpolitik.org/2009/schwarz-gelb-einig-bei-innenpolitik/" target="_blank">netzpolitik.org</a> in einem Artikel, zun&#228;chst ausgesetzt, was nichts anderes bedeutet als das die Daten aus der Vorratsdatenspeicherung nur in besonders schweren F&#228;llen benutzt werden d&#252;rfen. Auch ist das Wort &#8220;Aussetzung&#8221; im rechtsstaatlichen Sinne mit Vorsicht zu genie&#223;en, wie auch der Fachanwalt Thomas Stadler <a  href="http://www.internet-law.de/2009/10/nichtanwendungserlass-fur-das.html" target="_blank">in einem Blogeintrag feststellt</a>:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Es handelt sich dabei um eine rechtsstaatlich &#228;u&#223;erst fragw&#252;rdige L&#246;sung, weil es nicht Sache der Exekutive ist, &#252;ber die Anwendung eines Gesetzes zu entscheiden. Es gilt hier der Verfassungsgrundsatz der Gesetzm&#228;&#223;igkeit der Verwaltung. Gerade derartige L&#246;sungen sind der Grund daf&#252;r, dass die Position des Parlaments immer st&#228;rker geschw&#228;cht wird und die Gewaltenteilung zunehmend ins Wanken ger&#228;t. Das gibt Anlass zur Besorgnis, die weit &#252;ber den konkreten Fall der Netzsperren hinausreicht.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die gro&#223;en Ver&#228;nderungen werden allerdings auch nicht mit der FDP kommen. Dass zeigen zumindest die z&#228;hen Verhandlungen und die zahlreichen Kompromisse, die ganz entgegen dem W&#228;hlerauftrag sind. Der Schutz von B&#252;rgerrechten sieht anders aus.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>W&#252;nscht Ursula von der Leyen Ausweitung der Netzsperren?</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 19:51:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum haben die Sperren gegen Kinderpornografie den Deutschen Bundestag passiert, scheint es so, als ob die Bundeszensurministerin Ursula von der Leyen (CDU) eine Ausweitung der Netzsperren fordert. Davon k&#246;nnte man zumindest ausgehen, wenn man das Interview vom Hamburger Abendblatt etwas zwischen den Zeilen liest: Kampf gegen Schmutz im Internet wird versch&#228;rft. abendblatt.de: Sie argumentieren, Grundregeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Kaum haben die Sperren gegen Kinderpornografie den Deutschen Bundestag passiert, scheint es so, als ob die Bundeszensurministerin Ursula von der Leyen (CDU) eine Ausweitung der Netzsperren fordert. Davon k&#246;nnte man zumindest ausgehen, wenn man das Interview vom Hamburger Abendblatt etwas zwischen den Zeilen liest: <a  href="http://www.abendblatt.de/politik/article1120772/Kampf-gegen-Schmutz-im-Internet-wird-verschaerft.html" target="_blank">Kampf gegen Schmutz im Internet wird versch&#228;rft</a>.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>abendblatt.de:</strong> Sie argumentieren, Grundregeln unserer Gesellschaft m&#252;ssten online wie offline gelten. Warum sperren Sie dann nicht auch Internetseiten, die Nazipropaganda verbreiten oder Gewalt gegen Frauen verherrlichen?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Von der Leyen:</strong> Mir geht es jetzt um den Kampf gegen die ungehinderte Verbreitung von Bildern vergewaltigter Kinder. Der Straftatbestand Kinderpornografie ist klar abgrenzbar.20Doch wir werden weiter Diskussionen f&#252;hren, wie wir Meinungsfreiheit, Demokratie und Menschenw&#252;rde im Internet im richtigen Ma&#223; erhalten. Sonst droht das gro&#223;artige Internet ein rechtsfreier Chaosraum zu werden, in dem man hemmungslos mobben, beleidigen und betr&#252;gen kann. Wo die W&#252;rde eines anderen verletzt wird, endet die eigene Freiheit. Welche Schritte f&#252;r den Schutz dieser Grenzen notwendig sind, ist Teil einer unverzichtbaren Debatte, um die die Gesellschaft nicht herumkommt.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wenn Frau von der Leyen schon davon spricht, weitere Diskussionen zu f&#252;hren, l&#228;sst das schon ansatzweise darauf schlie&#223;en, dass man wieder mal durch die gewohnte &#246;ffentliche Meinung der Ahnungslosen eine Ausweitung der Sperren erreichen will. <a  href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/internetsperren-fuer-killerspiele-gefordert/" target="_blank">Welche Bereiche betroffen sein k&#246;nnten</a>, haben ja schon einige CDU-Kollegen wie Peter Strobl  verlauten lassen, kurz nachdem das Gesetz durch den Bundestag verabschiedet wurde.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Internet-Community wirft Ursula von der Leyen Ignoranz vor</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 15:49:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Initiatorin der bislang erfolgreichsten Online-Petition beim Deutschen Bundestag, Franziska Heine, zog nach einem Gespr&#228;ch mit der Bundeszensurministerin Ursula von der Leyen (CDU) ein ern&#252;chterndes Fazit, wie man auf heise.de nachlesen kann: Zwar habe sich das Ministerium interessiert daran gezeigt, weitere Informationen zur Bek&#228;mpfung von rechtswidrigen Inhalten im Internet zu erhalten, erkl&#228;rte die Berliner Mediengestalterin. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Initiatorin der bislang <a  href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860" target="_blank">erfolgreichsten Online-Petition</a> beim Deutschen Bundestag, Franziska Heine, zog nach einem Gespr&#228;ch mit der Bundeszensurministerin Ursula von der Leyen (CDU) ein ern&#252;chterndes Fazit, <a  href="http://www.heise.de/ct/Netzgemeinde-wirft-Ursula-von-der-Leyen-Ignoranz-vor--/news/meldung/141771" target="_blank">wie man auf heise.de nachlesen kann</a>:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Zwar habe sich das Ministerium interessiert daran gezeigt, weitere Informationen zur Bek&#228;mpfung von rechtswidrigen Inhalten im Internet zu erhalten, erkl&#228;rte die Berliner Mediengestalterin. Die Bereitschaft, sich auch nur einen Millimeter zu bewegen, sei aber nicht zu erkennen gewesen: &#8220;Das Problem, dass durch das Gesetz eine technische Infrastruktur zur polizeilichen Kontrolle der Verbreitung von beliebigen Inhalten geschaffen wird – noch dazu durch eine intransparente Sperrliste –, ignoriert Frau von der Leyen.&#8221; Bis in der Politik ein Verst&#228;ndnis f&#252;r effektive L&#246;sungen entwickelt werde, die nicht f&#252;r Zensurma&#223;nahmen missbraucht werden k&#246;nnen, sei es wohl noch ein weiter Weg.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em><span id="more-730"></span></em>Trotz aller Ern&#252;chterung will Franzsika Heine den Dialog mit der Politik nicht abbrechen. Nachdem das sogenannte &#8220;Zugangserschwerungsgesetz&#8221; (welches urspr&#252;nglich eine Erweiterung des Telemediengesetzes darstellen sollte) den Bundestag passiert hat, sei der Blick insbesondere auf den Bundestagswahlkampf zu richten:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Den Erfolg der von &#252;ber 134.000 Nutzern gezeichneten Petition, ohne die das Gesetz wohl &#8220;noch wesentlich schlechter aussehen w&#252;rde&#8221;, sei zum Anlass zu nehmen, weiter online wie offline f&#252;r die Grundrechte zu k&#228;mpfen.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Heine machte dabei auch auf andere netzpolitisch relevante Themen aufmerksam, darunter unter anderem auch die <a  href="http://www.heise.de/newsticker/Verleger-fordern-Schutz-vor-und-Geld-von-Suchmaschinen--/meldung/141320" target="_blank">Attacke von Verlegern gegen Google und das Internet</a>. In den Augen der Internet-Community sind die Bestrebungen seitens der Verleger, ein urheberrechtliches &#8220;Verlegerprivileg&#8221; einzuf&#252;hren, besorgniserregend. Um ein klares Signal an die Politik zu richten ruft daher der AK Zensur zu einer <a  href="http://www.heise.de/ct/Buergerrechtler-rufen-zu-Demonstration-gegen-Ueberwachung-auf--/news/meldung/141417" target="_blank">Demonstration gegen Internet-Sperren und Zensur</a> auf. Diese findet am 12. September 2009 unter dem Motto &#8220;Freiheit statt Angst&#8221; statt.</p>
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