2008 war das Jahr, in dem die USA einen neuen Präsidenten zu wählen hatte. Auf wen die Wahl fiel, wissen wir natürlich alle: Barack “Friedensengel” Obama. Teil seines Wahlkampfes war es auch, über die Anliegen der Kriegsveteranen in den Vereinigten Staaten zu reden. Vor den Delegierten der NALEO-Konferenz (National Association of Latino Elected & Appointed Officials) gab Obama unter anderem an, dass sein Vater im zweiten Weltkrieg gedient hätte und dieser als Veteran damals “alles bekommen habe, was er benötigte” (aus dem Original-Wortlaut: “My father served in World War II. And when he came home, he got the services that he needed.”). Obamas Vater – und selbst sein Stiefvater – konnte allerdings zu dieser Zeit nicht für die US-Armee gedient haben. Warum? Sein leiblicher Vater Barack Hussein Obama Senior wurde im Jahr 1936 geboren (siehe auch Wikipedia). Zum Zeitpunkt des Eingriffes der USA in den zweiten Weltkrieg dürfte dieser nicht älter als sechs Jahre gewesen sein. Auch sein indonesischer Stiefvater Lolo Soetoro war zu diesem Zeitpunkt kaum älter; er wurde im Jahr 1935 geboren.
Friedensengel Obama schickt 45.000 neue Soldaten nach Afghanistan
International, Wahrheitsforschung Kein Kommentar »Noch vor einer Woche hat man dem US-Präsidenten den Friedensnobelpreis verliehen. Jetzt, in der Gegenwart, kursieren neue Gerüchte über eine weitere Truppenaufstockung um 45.000 Mann von Seiten der Amerikaner in Afghanistan. Berichten zufolge habe die Obama-Regierung gegenüber Großbritannien bereits verlautbart, weitere Truppen an den Hindukusch zu entsenden. Eine offizielle Verkündung wird bereits für die kommende Woche erwartet.
Mit der geplanten Truppenaufstockung in Afghanistan stünden dann rund 110.000 amerikanische GIs dem hoffnungslosen und verlorenen Kampf in Afghanistan gegenüber – oder aber den 100 verbliebenen Al Kaida-Köpfen. Die Entscheidung für eine weitere Truppenverstärkung fiel aufgrund einer Bitte von General McCrystal, US-Kommandierender in Afghanistan, nach dessen Ansicht der Krieg ansonsten verloren sei.
Sieht so Frieden aus? Durch Waffengewalt? In meinen Augen wird von Obama lediglich die Strategie seines Vorgängers fortgesetzt. Größere Veränderungen in der US-Außenpolitik sind für mich nach wie vor nicht erkennbar.
Wann genau Guantanamo fällt oder – besser gesagt – wann es schließt, ist noch unklar. Es war allerdings eines der elementaren Dinge des Wahlkampfes von Barack Obama. Heute, noch nicht mal einen Tag nach seiner Amtseinführung, werden zumindest schon mal die Tribunale vorübergehend gestoppt. Und Deutschland streitet: Wer soll die Häftlinge aufnehmen? Etwa wir? In der Hinsicht gebe ich unserem Bundesinnenminister Schäuble doch mal Recht: Die Amerikaner haben es verbockt, also sollen sie ihre Suppe auch selbst auslöffeln! Mehr dazu auf RauteMusik.FM.
So langsam aber sicher neigt sich 2008 dem Ende entgegen. 2008 war ein Jahr, was von vielen historischen Ereignissen geprägt war. Beispielsweise die Olympischen Sommerspiele in Peking oder – nicht zu vergessen – der abgelehnte Fernsehpreis von Marcel Reich-Ranicki vor laufender Kamera.













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