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	<title>lars-haise.de :: WEBLOG &#187; SPD</title>
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		<title>Die USA muss eine Mahnung f&#252;r die Freiheit sein</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 13:25:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den vergangenen Jahrhunderten waren die Vereinigten Staaten von Amerika bekannt f&#252;r ihren gro&#223;artigen Freiheitsgedanken. Doch dieses Bild hat sich inzwischen verzerrt. Nicht erst seit dem 11. September 2001, sondern schon weit davor haben Kr&#228;fte auf dieses gro&#223;artige Land eingewirkt, um es systematisch von einem freiheitlichen Land in einen Polizeistaat umzuwandeln. Das war sicherlich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In den vergangenen Jahrhunderten waren die Vereinigten Staaten von Amerika bekannt f&#252;r ihren gro&#223;artigen Freiheitsgedanken. Doch dieses Bild hat sich inzwischen verzerrt. Nicht erst seit dem 11. September 2001, sondern schon weit davor haben Kr&#228;fte auf dieses gro&#223;artige Land eingewirkt, um es systematisch von einem freiheitlichen Land in einen Polizeistaat umzuwandeln. Das war sicherlich nicht die Absicht derjenigen, die die USA vor langer Zeit gegr&#252;ndet und an ihren Werten mitgewirkt haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-3377"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man in den vergangenen Wochen und Monaten ein wenig die Aktionen der Occupy-Bewegung in den USA mitverfolgt hat, kann einem fast nur noch Angst und Bange werden. Die freie Meinungs&#228;u&#223;erung und auch die Demonstrationsfreiheit scheinen in den Vereinigten Staaten &#8211; wie vielerorts im Westen &#8211; nur noch zu Dekorationszwecken in der Verfassung verankert zu sein. Wo der Stachel den Herrschenden ganz besonders unangenehm ins Sitzfleisch sticht, wird umgehend mit Staatsgewalt geantwortet. Seit 31. Dezember 2011 kommt neben der Polizei noch eine weitere Bedrohung hinzu: Durch den National Defense Authorization Act (NDAA) hat das Milit&#228;r nun auch noch die Befugnis erhalten, amerikanische Staatsb&#252;rger gefangen zu nehmen, festzuhalten und n&#246;tigenfalls sogar der Folter zu unterziehen &#8211; und das ganz ohne Anklage, Beweise oder das Recht auf eine Verteidigung.</p>
<p style="text-align: justify;">Recht so, dass die Menschen also beginnen aus ihrem Dornr&#246;schenschlaf aufzuwachen. Zu lange hat man die Regierenden entscheiden lassen, was Gut und was B&#246;se ist und wie auf diese jeweiligen Definitionen &#8211; in Form von Gesetzen &#8211; reagiert wird. Der Patriot Act, der in Folge der &#8211; meiner Ansicht nach inszenierten &#8211; Anschl&#228;ge vom 11. September 2001 in Kraft trat war, wie man am NDAA sieht, nur die Spitze des Eisbergs. Eisberge sind unterhalb der Wasserlinie gr&#246;&#223;er und es ist nicht erkennbar, wie gro&#223; sie genau sind &#8211; das musste schon die Titanic feststellen.</p>
<h5 style="text-align: justify;"><object width="587" height="328"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/c60sYEOlKlo?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/c60sYEOlKlo?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="587" height="328" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
Staatliche Willk&#252;r: Occupy-Anh&#228;nger in New York werden &#8220;wegen ihrer Meinung&#8221; festgenommen.</h5>
<h5 style="text-align: justify;"><object width="587" height="328"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8jUU3yCy3uI?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/8jUU3yCy3uI?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="587" height="328" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>Jefferson w&#252;rde sich vermutlich in seinem Grab drehen, wenn er w&#252;sste, was unter seinem Memorial vor sich geht&#8230;</h5>
<p style="text-align: justify;">Bilder wie man sie aktuell aus New York sieht, genauer gesagt aus der Central Station, in der einige Anh&#228;nger der Occupy-Bewegung die &#214;ffentlichkeit &#252;ber den NDAA informiert haben, sollten daher aufschreckend und vor allem abschreckend auf alle wirken, die an einem Europa in Form eines Staatenbundes, aber auch in Form eines Gro&#223;staates nach amerikanischem Vorbild, festhalten. Genauso wenig wie die USA die Chance hatte, auf lange Sicht demokratisch zu bleiben, haben es die &#8220;Vereinigten Staaten von Europa&#8221;, die gebetsm&#252;hlenartig von allen etablierten Parteien &#8211; CDU, CSU, SPD, Gr&#252;ne, FDP &#8211; gefordert wird. Zun&#228;chst die Fiskalunion mit Deutschland als Zahlmeister f&#252;r die schwachen Regionen und dann die politische Union, um den Nationalstaaten mit einem letzten Dolchsto&#223; die Souver&#228;nit&#228;t zu entziehen &#8211; das kann weder in unserem Sinne sein noch in dem der L&#228;nder, denen wir unser Diktat aufzw&#228;ngen wollen, weil sie sich &#252;ber Jahrzehnte hinweg &#8211; wie wir selbst und auch Frankreich &#8211; &#252;berschuldet haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Die USA sollte also eine Mahnung f&#252;r uns alle sein. Europa hat keine Chance, demokratisch zu sein. Niemals. Das hat kein Gro&#223;staat, in dem viele unterschiedliche V&#246;lker zusammenkommen. Wir m&#252;ssen also akzeptieren, dass die Globalisierung zu nichts gef&#252;hrt hat, au&#223;er die Verm&#246;gen von unten nach oben zu verteilen, um immer mehr Menschen &#8211; auch in Europa &#8211; in Armut leben zu lassen. Wir m&#252;ssen akzeptieren, dass Globalisierung auch bedeutet, dass unsere Freiheit in Gefahr ist. Wir m&#252;ssen akzeptieren, dass wir uns auf unsere regionalen, nationalstaatlichen Wurzeln zur&#252;ckbesinnen m&#252;ssen, um unsere verloren gegangenen Freiheiten wieder zur&#252;ck zu erlangen. Das &#8220;Projekt&#8221; Europa hat versagt und ist &#8211; in welcher Form auch immer &#8211; dazu verdammt, die Menschen zu unterdr&#252;cken, genauso wie es jetzt in den USA passiert.</p>
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		<title>Neues aus dem Filz-Stadl: Oettinger verheimlichte Berechnungen zu Stuttgart 21</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 11:02:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kurz vor der Volksabstimmung &#252;ber das K&#252;ndigungsgesetz zum milliardenschweren Bahnprojekt Stuttgart 21 liegen dem Spiegel bislang unbekannte Dokumente vor, wonach schon die damalige Landesregierung unter G&#252;nther Oettinger (CDU) mit wesentlich h&#246;heren Kosten f&#252;r den Bahnhofsbau rechnete als bislang bekannt. Parlament und &#214;ffentlichkeit sollten aber bewusst nicht informiert werden. Wenn man die Argumente der Stuttgart-21-Bef&#252;rworter anschaut, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3233" style="border: 1px solid black; margin: 2px 10px;" title="Volksabstimmung" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2011/11/Volksabstimmung-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Kurz vor der Volksabstimmung &#252;ber das K&#252;ndigungsgesetz zum milliardenschweren Bahnprojekt Stuttgart 21 <a  href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,796112,00.html">liegen dem Spiegel bislang unbekannte Dokumente vor</a>, wonach schon die damalige Landesregierung unter G&#252;nther Oettinger (CDU) mit wesentlich h&#246;heren Kosten f&#252;r den Bahnhofsbau rechnete als bislang bekannt. Parlament und &#214;ffentlichkeit sollten aber bewusst nicht informiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-3232"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man die Argumente der Stuttgart-21-Bef&#252;rworter anschaut, stellt sich einem wirklich die Frage, was an dem ganzen Projekt &#252;berhaupt &#8220;vertrauensbildend&#8221; &#8211; auch f&#252;r die Gegner &#8211; sein soll, wenn man sich ansieht, dass immer neue Skandal-Informationen an den Tag treten. Schon seit Anbeginn des Projekts wird gelogen und verheimlicht, mit welchen Kosten nicht nur der baden-w&#252;rttembergische Steuerzahler, sondern letztlich auch der bundesdeutsche Steuerzahler geohrfeigt wird. Und dann kommt jetzt auch noch der neueste Clou: Der Spiegel ist an Unterlagen aus dem baden-w&#252;rttembergischen Innenministerium gelangt, wonach auf Grundlage von Bahn-Unterlagen bereits im Jahr 2009 ein Gesamtbetrag f&#252;r den Bahnhofsbau von rund 6,5 Milliarden Euro berechnet wurde. Ein Schelm, wer hier b&#246;ses denkt &#8211; aber auf den Unterlagen finden sich tats&#228;chlich auch Hinweise, wonach &#8220;auf Wunsch des Herrn MP&#8221; (derzeit) &#8220;von neuen Kostenberechnung abgesehen werden&#8221; soll. Entsprechende Zahlen seien &#8220;in der &#214;ffentlichkeit schwer kommunizierbar&#8221;. Ja, warum wohl, liebe Ex-Landesregierung und Bef&#252;rworter? Weil ihr schon seit Jahrzehnten die &#214;ffentlichkeit bel&#252;gt und an der Nase langzieht!</p>
<p style="text-align: justify;">Mitarbeiter des Ministeriums &#228;u&#223;erten au&#223;erdem Bedenken, die SPD &#8211; die auch heute noch Pro-S21 ist &#8211; &#252;ber die neuen Zahlen zu informieren, weil damit zu rechnen gewesen sei, dass die SPD damals bei Bekanntwerden der neuen Kostenentwicklung m&#246;glicherweise vom Projekt abgekehrt w&#228;re. Die Unterst&#252;tzung w&#228;re dann also gar nicht mehr so breit gewesen, wie sie heute ist. Noch mal zur Erinnerung: Die mit der Bahn vereinbarte Kostengrenze betrug damals &#8211; und das tut sie auch heute noch &#8211; 4,5 Milliarden Euro. Rechnet man jetzt die zwei Milliarden Euro noch oben drauf, dann kommt uns ein m&#246;glicher Ausstieg aus dem Wahnsinnsprojekt tats&#228;chlich billiger, wenn man annimmt, dass ein Ausstieg wirklich den von der Bahn veranschlagten Betrag in H&#246;he von 1,5 Milliarden Euro kosten w&#252;rde. Damit w&#228;re der Steuerzahler wenigstens vor weiteren Kostenexplosionen gesch&#252;tzt &#8211; denn auch, wenn die Bahn f&#252;r Kosten &#252;ber 4,5 Milliarden Euro selbst aufzukommen hat, sollten wir realitisch bleiben: Die Bahn AG geh&#246;rt zu 100 Prozent dem Bund, damit also dem Steuerzahler. Wo Verluste auftreten, da wird also der bundesdeutsche Steuerzahler, also auch der H&#228;uslebauer in Baden-W&#252;rttemberg, daf&#252;r bluten. Und das nur f&#252;r ein Prestigeprojekt, das infrastrukturm&#228;&#223;ig zudem nach wie vor fragw&#252;rdig erscheint?</p>
<p style="text-align: justify;">Wer am 27. November 2011 f&#252;r &#8220;NEIN&#8221; stimmt, der m&#246;chte nicht nur, dass dieser Wahnsinn weitergebaut wird, sondern der bef&#252;rwortet auch jahrzehntelange Kungelpolitik und L&#252;gen. Keinem wahren Demokraten kann es egal sein, jahrzehntelang belogen und betrogen zu werden. Dem gilt es Einhalt zu gebieten. Gro&#223;projekte d&#252;rfen nicht unter einer gro&#223;en L&#252;genblase geplant und durchgef&#252;hrt werden, sondern m&#252;ssen f&#252;r den Steuerzahler transparent gestaltet und in letzter Instanz auch von eben jenem entschieden werden. Dass dies funktioniert zeigt der Gotthard-Tunnel in der Schweiz. Drei Volksabstimmungen, drei Mal positiv und der Tunnel wird gebaut. Das Volk ist nicht dumm, es wird nur f&#252;r dumm gehalten und ist durchaus in der Lage, &#252;ber zukunftsweisende Projekte abzustimmen, wenn man ehrlich und transparent mit ihm umgeht. Dies ist aber bei Stuttgart 21 bislang weder der Fall, noch so gew&#252;nscht gewesen. <a  href="http://stuttgart-21-kartell.org/das-netzwerk">In erster Linie ging es darum, wie sich die Beteiligten an dieser Sache die S&#228;ckerl f&#252;llen k&#246;nnen</a> und nicht um das Wohlergehen des Landes. Und da wundert man sich &#252;ber den Gegenwind? Das hat mit Zukunftsverweigerern &#8211; im Gegensatz zu den Gegnern beim Autobahnausbau der A100 in Berlin &#8211; nichts, aber auch rein gar nichts zu tun.</p>
<p><object width="484" height="246" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/SabOtxtfVuo?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="484" height="246" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/SabOtxtfVuo?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Hohe Selbstmordrate bei Auslandseins&#228;tzen der Bundeswehr</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 12:55:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie das Verteidigungministerium auf eine Anfrage des SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Peter Bartels berichtet, soll sich jeder f&#252;nfte gefallene Bundeswehrsoldat w&#228;hrend eines Auslandseinsatzes f&#252;r den Freitod entschieden haben. 19 Soldaten sollen so seit Beginn der Auslandseins&#228;tze der Bundeswehr vor 20 Jahren gestorben sein. Bei insgesamt 99 Toten, die es seitdem zu verzeichnen gab, entspricht das einer Selbstmordrate von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3135" style="border: 1px solid black; margin: 8px 10px;" title="Bundeswehr" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2011/09/logo-bundeswehr-150x100.png" alt="" width="150" height="100" />Wie das Verteidigungministerium auf eine Anfrage des SPD-Bundestagsabgeordneten <a  href="http://www.hans-peter-bartels.de/">Hans-Peter Bartels</a> berichtet, soll sich jeder f&#252;nfte gefallene Bundeswehrsoldat w&#228;hrend eines Auslandseinsatzes f&#252;r den Freitod entschieden haben. 19 Soldaten sollen so seit Beginn der Auslandseins&#228;tze der Bundeswehr vor 20 Jahren gestorben sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-3134"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Bei insgesamt 99 Toten, die es seitdem zu verzeichnen gab, entspricht das einer Selbstmordrate von 20 Prozent, wenn sich jeder f&#252;nfte Soldat f&#252;r den Suizid als letzten Ausweg entschieden hat. Die Gr&#252;nde dabei sind vielf&#228;ltig. Unter anderem ist der hohe psychische Druck w&#228;hrend eines Auslandseinsatzes anzuf&#252;hren und die teils widrigen und unklaren Bedingungen, unter denen deutsche Soldatinnen und Soldaten im Ausland operieren. Welchen Terrorismus gibt es eigentlich zu bek&#228;mpfen? Den wahren Terror verursachen unsere &#8220;Volksvertreter&#8221; im Bundestag, die sich st&#228;ndig neue Bedrohungen einfallen lassen, die es gar nicht gibt. Farbe egal, denn angefangen hat die ganze Terrorhysterie unter Rot-Gr&#252;n, fortgesetzt wurde sie dann von Schwarz-Rot und letztlich auch von Schwarz-Gelb.</p>
<p style="text-align: justify;">Derzeit befinden sich 7.100 Soldaten im Auslandseinsatz. Das gr&#246;&#223;te Kontingent stellt die Bundesrepublik Deutschland in Afghanistan mit 5.100 Soldatinnen und Soldaten. Seit Beginn der Auslandseins&#228;tze vor 20 Jahren haben insgesamt 300.000 Soldaten im Ausland gedient. Nichtsdestotrotz muss hier die Frage gestellt werden, ob die Bundeswehr nicht langsam wieder ihren verfassungsm&#228;&#223;igen Aufgaben nachkommen sollte &#8211; n&#228;mlich der Verteidigung Deutschlands. Am Hindukusch gibt es genauso wenig f&#252;r Deutschland zu &#8220;verteidigen&#8221; wie im Kosovo oder anderen Kriegsschaupl&#228;tzen. Die Beteiligung an Angriffskriegen untersagt das Grundgesetz.</p>
<p style="text-align: justify;">(via <a  href="http://www.tagesschau.de/ausland/soldaten172.html">tagesschau.de</a>)</p>
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		<title>Wie die deutsche Politik das Leid der Norweger ausnutzt</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 15:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[CDU und CSU haben in meinen Augen eigentlich ihre Daseinsberechtigung schon seit langer Zeit verspielt. Sie sind demokratiefeindlich und lediglich daran interessiert, den B&#252;rgern in diesem Land nach und nach die Freiheit zu rauben. Freilich kann man sich hier auch nicht sch&#252;tzend vor die SPD oder die Gr&#252;nen stellen &#8211; denn die waren es, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">CDU und CSU haben in meinen Augen eigentlich ihre Daseinsberechtigung schon seit langer Zeit verspielt. Sie sind demokratiefeindlich und lediglich daran interessiert, den B&#252;rgern in diesem Land nach und nach die Freiheit zu rauben. Freilich kann man sich hier auch nicht sch&#252;tzend vor die SPD oder die Gr&#252;nen stellen &#8211; denn die waren es, die mit diesem Terrorhype unter dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schr&#246;der (SPD) und Innenminister Otto Schily (SPD) begonnen haben. Was folgte, waren die Anti-Terrorgesetze, die als &#8220;Reaktion&#8221; auf die inszenierten Anschl&#228;ge am 11. September 2001 folgten &#8211; auch bekannt unter dem Namen &#8220;Otto-Katalog&#8221; (abgeleitet vom damaligen Innenminister).</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-3045"></span>So viel zur allgemeinen Vorgeschichte. Aber was hat das mit Norwegen zu tun? Nun: Hans-Peter Uhl (CSU), der ebenfalls irgendwann mal promovierte und sich in der CSU als sicherheitspolitischer Sprecher verantwortlich zeigt, hat im Anschluss an den schlimmen Amoklauf in Norwegen die in der Bev&#246;lkerung verachtete Vorratsdatenspeicherung neu ins Gespr&#228;ch gebracht. <em>&#8220;Im Vorfeld muss die &#220;berwachung von Internetverkehr und Telefongespr&#228;chen m&#246;glich sein. Nur wenn die Ermittler die Kommunikation bei der Planung von Anschl&#228;gen verfolgen k&#246;nnen, k&#246;nnen sie solche Taten vereiteln und Menschen sch&#252;tzen&#8221;,</em> sagte der Freiheitsberauber gegen&#252;ber der Passauer Neuen Presse. Fakt ist aber auch &#8211; und das hat Herr Uhl sicherlich nicht hinreichend recherchiert oder recherchieren lassen -, dass Norwegen im Vorfeld zu diesem Amoklauf bereits &#252;ber die Vorratsdatenspeicherung verf&#252;gte. Die Beh&#246;rden dort haben also schon recht umfassend Daten gesammelt &#8211; aber wie man sieht, hat diese Datensammelwut dieses Blutbad nicht verhindern k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">R&#252;ckendeckung erhielt Hans-Peter Uhl auch vom scheinbar selbst ernannten Terrorismusexperten Rolf Tophoven. Tophoven ist Leiter des Instituts f&#252;r Krisenpr&#228;vention in Essen und sagte doch tats&#228;chlich: <em>&#8220;Hier geht es nicht um einen Orwell&#8217;schen &#220;berwachungsstaat, sondern um notwendige Instrumente f&#252;r die Ermittler zur Verbrechensbek&#228;mpfung.&#8221;</em> Mit solchen Argumenten versucht man nat&#252;rlich auf raffinierte Weise, Kritiker mundtot zu machen. Wer w&#252;rde es denn schlie&#223;lich wagen, ein kritisches Wort gegen&#252;ber unseren Ermittlern zu erheben?</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Bruder hat auf Facebook zu diesem ganzen Wirken unserer werten Volksverhetzer &#8211; &#228;h&#8230; Volksvertreter &#8211; sehr passende Worte gefunden, wie ich finde:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Haben Politiker eigentlich kein Gewissen oder eine normale Vorstellung von Moral?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie kann man versuchen sich durch schreckliche Ereignisse wie in Norwegen selbst zu profilieren oder politisch davon zu profitieren? [...] Was sollte die Vorratsdatenspeicherung bringen? Bei einem Fall wie in Norwegen wohl nichts.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Jedes Mal wenn was passiert h&#246;rt man den gleichen Schwachsinn.</strong></em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Aber warum h&#246;rt man immer wieder den gleichen Schwachsinn, wenn solche Blutb&#228;der wie in Norwegen &#8211; oder auch wie vor einigen Jahren in Winnenden &#8211; passieren? Die Politiker selbst, auch der werte Herr Uhl, sind ratlos. Das ist die Antwort auf die Frage! Unsere Volksvertreter sind gut ge&#252;bt darin, unsere B&#252;rgerrechte weiter sinnlos zu beschneiden aber nicht darin, zu akzeptieren, dass es in jedem Leben eines Individuums ein sogenanntes &#8220;Lebensrisiko&#8221; gibt. Ein Lebensrisiko k&#246;nnte beispielsweise sein, dass man bei einer Autofahrt w&#228;hrend eines schweren Unfalls ums Leben kommt oder schwer verletzt wird. Ein anderes Risiko k&#246;nnte aber genauso gut ein Flugzeugabsturz oder Amoklauf sein &#8211; alles Eventualit&#228;ten, vor denen uns aber weder ein sch&#228;rferes Waffenrecht noch die Vorratsdatenspeicherung bewahren kann. Eine &#8220;sichere Gesellschaft&#8221;, die vor allen Eventualit&#228;ten abgeriegelt ist, gibt es nicht und kann es nie geben!</p>
<p style="text-align: center;"><em>&#8220;Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.&#8221;</em><br />
Benjamin Franklin</p>
<p style="text-align: justify;">Die wahren Terroristen sitzen im Bundestag. Sie nennen sich Volksvertreter und sind dritten Interessen unterworfen. Sie handeln nicht im Namen des Volkes, sondern f&#252;r die eigene Tasche. Wenn daf&#252;r unsere Freiheit draufgeht, ist ihnen das gleichg&#252;ltig. Mit ihren gebetsm&#252;hlenartigen Terrordrohungen spiegeln sie nicht die Wahrheit wieder, sondern sie wollen uns bewusst in Angst halten, damit wir &#8220;williger&#8221; f&#252;r Grundrechtseinschnitte sind. Ziel ist der &#220;berwachungsstaat.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Mit Informationen von <a  href="http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Uhl-fordert-erneut-Vorratsdatenspeicherung_aid_1015597.html">rp-online.de</a></p>
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		<title>Stuttgart 21 k&#246;nnte sich als Genickbruch f&#252;r die Gr&#252;nen erweisen</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 10:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Gr&#252;nen in Baden-W&#252;rttemberg stehen derzeit ganz sch&#246;n unter Druck. Nachdem es die neue Landesregierung verpasste, am Freitag einen Baustopp zu beantragen, k&#246;nnte das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 schon am Dienstag wieder weitergebaut werden. Gr&#252;ne Illusionen, das unsinnigste Infrastrukturprojekt seit Bestehen der Bundesrepublik zu verhindern, scheinen zu schwinden, denn Stuttgart 21 stellt sich mehr und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Gr&#252;nen in Baden-W&#252;rttemberg stehen derzeit ganz sch&#246;n unter Druck. Nachdem es die neue Landesregierung verpasste, am Freitag einen Baustopp zu beantragen, k&#246;nnte das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 schon am Dienstag wieder weitergebaut werden. Gr&#252;ne Illusionen, das unsinnigste Infrastrukturprojekt seit Bestehen der Bundesrepublik zu verhindern, scheinen zu schwinden, denn Stuttgart 21 stellt sich mehr und mehr als &#8220;zweite Rheintalbr&#252;cke&#8221; heraus, was doch nicht mehr so verhinderbar scheint, wie in der Wahl propagiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-3030"></span>Winfried Kretschmann, der neue und erste gr&#252;ne Ministerpr&#228;sident von Baden-W&#252;rttemberg, hatte ganz sch&#246;n Gl&#252;ck, als im vergangenen Jahr die ersten Bagger anrollten und der Streit um Stuttgart 21 neu entbrannte. Er konnte sich auch auf die rapiaden Mittel der damaligen CDU-/FDP-Landesregierung verlassen, denn zu allem &#220;berfluss kn&#252;ppelten sie am schwarzen Donnerstag auch noch friedliche Demonstranten im Schlo&#223;garten. Das gr&#252;ne M&#228;rchen schien perfekt und immerhin hatten die Gr&#252;nen die Menschen mit echter Mitbestimmung geblendet. Aber gibt es die bei Stuttgart 21 wirklich noch? Ist der Zug nicht schon, wie bei der Rheintalbr&#252;cke, abgefahren?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke schon. Denn wenn man dieses hin und her in den letzten Wochen mal etwas genauer unter die Lupe nimmt, wissen die Gr&#252;nen &#8211; und auch der Juniorpartner SPD &#8211; selbst nicht mehr, was sie da eigentlich machen. Eine Volksabstimmung &#252;ber die Beteiligung des Landes an den Projektkosten wollen sie im Herbst dieses Jahres initiieren. Die erste Volksabstimmung in einer Sachfrage in der Geschichte des Landes. Doch Bem&#252;hungen, bis dahin durchzukommen? Fehlanzeige. Das Land weigert sich bislang, die Kosten f&#252;r einen Baustopp bis zum Herbst zumindest anteilig mitzutragen. <a  href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,767846,00.html">Wie der Spiegel am 10.06.2011 berichtete</a>, hat die Landesregierung am Freitag bei der Tagung des Lenkungskreises zu Stuttgart 21 die M&#246;glichkeit verpennt, einen entsprechenden Antrag einzureichen. Damit k&#246;nnten schon ab morgen in Stuttgart wieder die Bagger rollen und unwiderrufbare Fakten schaffen, die somit auch das Ergebnis einer m&#246;glichen Volksabstimmung verw&#228;ssern oder eine eben solche Entscheidung des Volkes &#252;berfl&#252;ssig machen w&#252;rden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Sprecher der baden-w&#252;rttembergischen Landesregierung betonte, dass ein Antrag bedeutet h&#228;tte, dass sich das Land m&#246;glicherweise an den Baustopp-Kosten h&#228;tte beteiligen m&#252;ssen. Ja w&#228;re das denn zu viel verlangt gewesen? Sicherlich handelt es sich bei Stuttgart 21 haupts&#228;chlich um ein Infrastrukturprojekt des Bundes beziehungsweise um ein st&#228;dtebauliches Projekt &#8211; aber reicht das, um das Land als Projektpartner von entstehenden Unkosten durch einen Baustopp freizusprechen? Freilich nicht. Und da macht es sich die gr&#252;n-rote Landesregierung schlicht zu einfach. Die Projektgegner, die im Vorfeld zur Landtagswahl wochen- und monatelang auf die Stra&#223;e gegangen sind, erwarten klare Ansagen von der neuen Landesregierung &#8211; und auch die &#220;bernahme von Verantwortung. Nur so kann schlie&#223;lich der Weg zu einer Volksabstimmung im Herbst geebnet werden, aber nicht, indem man mit der Rambo-Methode versucht, sich aus der Verantwortung zu ziehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber wenn ab Dienstag wieder die Bagger rollen, dann war &#8216;s das wohl auch erstmal mit dem gr&#252;nen M&#228;rchen und die W&#228;hlerinnen und W&#228;hler, die dieser Regierung ihr Vertrauen geschenkt haben, stehen wieder vor den nackten Tatsachen. N&#228;mlich davor, dass sich au&#223;er der Farbe am Filz wirklich nichts ver&#228;ndert hat.</p>
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		<title>Taktisches W&#228;hlen k&#246;nnte sich noch r&#228;chen</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 20:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Baden-W&#252;rttemberg hat gew&#228;hlt und das Land hat jetzt seinen Wechsel &#8211; zumindest, was die Farbe angeht. Schwarz-Gelb wurde nach jahrzehntelanger &#8220;Vorherrschaft&#8221; abgestraft, Gr&#252;n-Rot &#252;bernimmt stattdessen das Ruder. Aber war das taktische W&#228;hlen am Sonntag so schlau? Kommen die Baden-W&#252;rttemberger &#8211; insbesondere aber die Gegner von Stuttgart 21 &#8211; ihrem ersehnten Wechsel n&#228;her? Ein Blick auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Baden-W&#252;rttemberg hat gew&#228;hlt und das Land hat jetzt seinen Wechsel &#8211; zumindest, was die Farbe angeht. Schwarz-Gelb wurde nach jahrzehntelanger &#8220;Vorherrschaft&#8221; abgestraft, Gr&#252;n-Rot &#252;bernimmt stattdessen das Ruder. Aber war das taktische W&#228;hlen am Sonntag so schlau? Kommen die Baden-W&#252;rttemberger &#8211; insbesondere aber die Gegner von Stuttgart 21 &#8211; ihrem ersehnten Wechsel n&#228;her? Ein Blick auf die Fakten&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2773"></span>Im Musterl&#228;ndle h&#228;tte es wohl kaum jemand f&#252;r m&#246;glich gehalten, dass ausgerechnet hier mal ein gr&#252;ner Ministerpr&#228;sident regieren wird. Das, was die CDU und auch die FDP nie f&#252;r denkbar hielt, ist jetzt zur Realit&#228;t geworden. Federf&#252;hrende Themen waren hierbei mit Sicherheit nicht nur die Ereignisse in Japan im Zusammenhang mit der neu aufkeimenden Atomdebatte. Auch Stuttgart 21 hat &#8211; selbst wenn die CDU sich das nicht eingestehen will &#8211; eine erhebliche Rolle gespielt. Das umstrittene Projekt als solches wie auch der Schwarze Donnerstag im Schlo&#223;garten, als eine von CDU und FDP gef&#252;hrte Landesregierung Wasserwerfer und uniformierte Schl&#228;gertrupps auf die eigene Bev&#246;lkerung losschickte, waren unter anderem elemtenarer Bestandteil der &#8220;gr&#252;nen Kampagne&#8221;. Kaum ein Wahlplakat hing im L&#228;ndle, das dieses Kernthema &#8211; neben der Atomdebatte &#8211; nicht aufgriff.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch jetzt ist die Wahl vorbei. Wie sieht es mit den Standpunkten der Gr&#252;nen hinterher tats&#228;chlich noch aus? Ein Blick in die aktuelle Berichterstattung l&#228;sst tiefer blicken. <a  href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-03/baden-wuerttemberg-landtag-zukunft?page=3">Die Zeit</a> hob unter anderem die Punkte hervor, die zwischen Gr&#252;ne und SPD noch &#228;u&#223;erst strittig sind. Und &#8211; wer h&#228;tte es gedacht &#8211; Stuttgart 21 d&#252;rfte ein verdammt  unangenehmes Thema werden. Denn unterschiedlicher k&#246;nnten die Positionen gar nicht sein. W&#228;hrend die SPD gemischte Gef&#252;hle in dieser Angelegenheit zu haben scheint &#8211; immerhin trat sie die letzten zehn Jahre F&#220;R das Projekt ein -, schieben die Gr&#252;nen das Thema nun auf die lange Bank. Winfried Kretschmann, der designierte Ministerpr&#228;sident Baden-W&#252;rttembergs: Man m&#252;sse erstmal den vereinbarten &#8220;Stresstest&#8221; abwarten. Dieser Stresstest wurde bei der Schlichtung mit Heiner Gei&#223;ler im vergangenen Jahr vereinbart und soll unter anderem zeigen, wie effizient (oder ineffizient) der neue Durchgangsbahnhof in Stuttgart &#8211; und der Verkehrsknoten als Ganzes &#8211; funktioniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch wie lauteten die Wahlkampfparolen der Gr&#252;nen? Hier ein Gschm&#228;ckle eines gr&#252;nen Verkehrspolitikers, Winfried Hermann (MdB), der auf den Demonstrationen der S21-Gegner regelm&#228;&#223;ig zugegen war mit seinen k&#228;mpferischen Ansagen:</p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="587" height="483" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/iDatu5XLU-o" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="587" height="483" src="http://www.youtube.com/v/iDatu5XLU-o"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Und auch in der offiziellen Wahlkampf-Kampagne der Gr&#252;nen zieht sich Stuttgart 21 durch wie ein &#8220;gr&#252;ner Faden&#8221;:</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2775" title="Stuttgart 21" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2011/03/Stuttgart21.jpg" alt="" width="499" height="354" /></p>
<p style="text-align: justify;">Und was bleibt am Ende davon &#252;brig? Nicht viel, wie man sieht. Man wartet den Stresstest ab, wieder keine klaren Aussagen &#8211; also im Grunde steckt das gesamte Projekt immer noch an der gleichen Stelle fest wie vor der Wahl. Da darf man dann sehr wohl auch die Frage in den Raum werfen: Wie klug war es vom W&#228;hler wirklich, an dieser Stelle &#8220;taktisch&#8221; zu w&#228;hlen? Zu viel vorwegnehmen m&#246;chte ich an dieser Stelle noch nicht &#8211; die Koalitionsverhandlungen laufen jetzt erst an. Aber ich wage die vorsichtige Vorhersage, dass hier f&#252;r die Stuttgart 21  Gegner &#8211; sp&#228;testens nach der Vereidigung der neuen Landesregierung &#8211; noch das gro&#223;e Erwachen kommen wird. Man hat eben NICHT die Politik gewechselt, sondern nur die stinkenden Fischk&#246;pfe und die Farbe des Filzes.</p>
<h6 style="text-align: justify;">Titelbild:<br />
cc-by-sa / <a  href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:LandtagBW_vm01.jpg&#038;filetimestamp=20061116004205">Wikipedia.de</a>, Veitmueller</h6>
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		<title>Kultusministerium l&#228;dt Piratenpartei fl&#228;chendeckend aus den Schulen aus</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 18:51:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man erst einmal aktiv in den Wahlkampf involviert ist, wird einem erst so richtig klar, mit welch schmutzigen und undemokratischen Mitteln die Sp&#228;tzle-Connection rund um CDU und FDP sich versucht, an der Spitze zu halten. Wenn man inhaltlich nicht mehr mit Innovationen aufwarten kann, so macht man jene einfach mundtot, die die richtigen L&#246;sungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wenn man erst einmal aktiv in den Wahlkampf involviert ist, wird einem erst so richtig klar, mit welch schmutzigen und undemokratischen Mitteln die Sp&#228;tzle-Connection rund um CDU und FDP sich versucht, an der Spitze zu halten. Wenn man inhaltlich nicht mehr mit Innovationen aufwarten kann, so macht man jene einfach mundtot, die die richtigen L&#246;sungen bieten &#8211; so hat das Kultusministerium Baden-W&#252;rttemberg eine Anweisung an alle Schulen in Baden-W&#252;rttemberg herausgegeben, wonach &#8211; unter Bezugnahme auf das Hausrecht &#8211; au&#223;erparlamentarische Parteien, wie die Piraten, nicht zu Podiumsdiskussionen eingeladen werden d&#252;rfen. <a  href="http://www.piratenpartei-bw.de/2011/01/21/regierung-schrankt-politische-neutralitat-der-schulen-ein/">Der Landesverband Baden-W&#252;rttemberg deckte dies bereits umfassend auf</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2737"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Bei Podiumsdiskussionen an baden-w&#252;rttembergischen Schulen d&#252;rfen nach der Anweisung des Kultusministeriums nur jene Parteien &#8220;geh&#246;rt&#8221; werden, die bereits im Landtag vertreten sind. Hierzu z&#228;hlen die CDU, FDP, B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen sowie die SPD. Das Verbot soll ab 27. Januar 2011 g&#252;ltig sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie Sebastian Nerz, Vorsitzender des Landesverbandes Baden-W&#252;rttemberg der Piratenpartei, <a  href="http://twitter.com/#!/tirsales/status/29913245598883840">via twitter</a> kommunizierte, hat das Kultusministerium eine Schule in T&#252;bingen explizit dazu aufgefordert, die Piraten und die Linken von einer Podiumsdiskussion auszuladen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das sind also die Methoden, mit denen CDU und FDP schon seit Jahrzehnten daf&#252;r sorgen, an der Macht zu bleiben. Wenn die Gr&#252;nen jetzt genug Eier in der Hose haben und tats&#228;chlich f&#252;r die &#8220;Politik der offenen Ohre&#8221; einsteht, so sollten sie sich den Piraten anschlie&#223;en und ebenfalls gegen diese undemokratischen Mittel vorgehen. Aber auf politische Fairness vertraue ich da nicht mehr, die Gr&#252;nen sind genauso falsch wie die restlichen etablierten Parteien im Landtag.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu einer freien und demokratischen Wahl geh&#246;rt auch, dass die Menschen, die zur Wahl aufgefordert sind, sich ungehindert und frei &#252;ber politische Alternativen informieren k&#246;nnen. Wenn diese M&#246;glichkeit schon bei Podiumsdiskussionen an &#246;ffentlichen Einrichtungen unterbunden wird, kann von einer freien und demokratischen Wahl nicht mehr die Rede sein. Hier wird mit ganz schmutzigen Mitteln versucht, die Bev&#246;lkerung in dem Glauben stehen zu lassen, die Wahl w&#228;re alternativlos &#8211; ist sie aber nicht!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Klarmachen zum &#196;ndern! Am 27. M&#228;rz Piraten w&#228;hlen!</strong></p>
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		<title>Jugendmedienschutz-Staatsvertrag vorerst gestoppt</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 20:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) wurde durch den Landtag in Nordrhein-Westfalen vorerst gestoppt. Die Fraktionen der Gr&#252;nen, SPD, CDU, FDP und der Linken haben im letzten Moment doch noch die Kurve gekriegt. Damit liegt das umstrittene Werk vorerst auf Eis. Doch Landesf&#252;rst von Rheinland-Pfalz und Initiator des &#8220;Zensurwerks&#8221;, Kurt Beck (SPD), k&#252;ndigte postwendend an: &#8220;Falls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) wurde durch den Landtag in Nordrhein-Westfalen vorerst gestoppt. Die Fraktionen der Gr&#252;nen, SPD, CDU, FDP und der Linken haben im letzten Moment doch noch die Kurve gekriegt. Damit liegt das umstrittene Werk vorerst auf Eis. Doch Landesf&#252;rst von Rheinland-Pfalz und Initiator des &#8220;Zensurwerks&#8221;, Kurt Beck (SPD), k&#252;ndigte postwendend an: <em>&#8220;Falls die Novellierung scheitert, wird der Weg der koregulierten Selbstregulierung nicht weiter beschritten, so dass die staatliche Regulierung von oben Platz greifen wird. Basierend auf den derzeitigen rechtlichen Grundlagen werden die Jugendschutzbeh&#246;rden Sperrverf&#252;gungen erlassen</em>.<em>&#8220;</em> Klar, dass das dem begnadeten Internetexperten nicht schmeckt. Wo er sich doch so viel M&#252;he damit gegeben hat, dass die Publikations- und Meinungsfreiheit &#8211; zu Gunsten des &#8220;Jugendschutzes&#8221; &#8211; im  &#8221;deutschen Internet&#8221; weichen sollte.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2667"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Freudenschreie d&#252;rften dagegen von zahlreichen Bloggern kommen. Denn gerade die &#8211; sowie Betreiber von Diskussionsforen &#8211; hatten gro&#223;e Sorge, dass sie ihre Angebote einstellen m&#252;ssen. Der neue JMStV h&#228;tte von jedem Inhalteanbieter eine starke Inhaltskontrolle sowie eine Alterseinstufung abverlangt. Inhalte, die f&#252;r Kinder unter zw&#246;lf Jahren nicht geeignet gewesen w&#228;ren, h&#228;tten notfalls sogar durch sogenannte &#8220;Sendezeitbeschr&#228;nkungen&#8221; unzug&#228;nglich gemacht werden m&#252;ssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Modell der Sendezeitbeschr&#228;nkung mag zwar im Rundfunk gut funktionieren, im dynamischen Internet, wo in Zeiten von Web 2.0 vor allem User Generated Content immer mehr Einfluss auf den Informationsfluss einnimmt, ist das aber unpraktikabel.</p>
<p style="text-align: justify;">Generell sollte das Ziel sowieso nicht sein, das Internet durch Zugriffsbeschr&#228;nkungen &#8220;jugendschutztauglich&#8221; zu machen. Der Appell sollte an Eltern und Schulen gehen, Kinder und Jugendliche medienp&#228;dagogisch im Umgang mit den Neuen Medien &#8211; und da geh&#246;rt das Internet unweigerlich dazu &#8211; zu schulen. Staatliche Regulierung in Sachen Jugendschutz ist grunds&#228;tzlich nicht zielf&#252;hrend, sondern m&#252;ndet unweigerlich in Zensur &#8211; beispielsweise, wie von Kurt Beck pers&#246;nlich angek&#252;ndigt, durch Sperrverf&#252;gungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Glaubhaft f&#252;r die Interessen der Netzgemeinde eingesetzt hat sich im &#220;brigen die <a  href="http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung-101215-Der-Weg-ist-frei-fuer-einen-neuen-Jugendschutz">Piratenpartei</a>. Diese stellte sich von Anfang an klar gegen das neue Vertragswerk. Dagegen wurde der neue JMStV in zahlreichen Landesparlamenten unter anderem auch von den Gr&#252;nen abgenickt &#8211; von der SPD mal ganz zu schweigen. Aber auch hier zeigt sich, wie doppelz&#252;nglig die Gr&#252;nen wirklich sind &#8211; auch wenn sie in NRW, <strong>nachdem man zun&#228;chst der Novellierung zustimmen wollte,</strong> gerade noch so die Kurve gekriegt haben&#8230;</p>
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		<title>Die gr&#252;ne F&#228;hnchenpolitik</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 16:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Gr&#252;nen schweben zur Zeit auf Wolke sieben &#8211; zumindest, wenn man sich die aktuellen Umfragewerte zu Gem&#252;te f&#252;hrt. In Baden-W&#252;rttemberg hatten die Gr&#252;nen sogar teilweise ein enormes Umfragehoch. 29 Prozent Zustimmung im L&#228;ndle der &#252;berwiegend konservativ Gepr&#228;gten. Aber wie kommen diese Traumwerte f&#252;r die Gr&#252;nen &#252;berhaupt zustande, die nicht nur unseren Ministerpr&#228;sidenten Stefan Mappus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2605" style="border: 1px solid black; margin: 9px 10px;" title="Claudia Roth" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2010/12/Claudia_Roth-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Die Gr&#252;nen schweben zur Zeit auf Wolke sieben &#8211; zumindest, wenn man sich die aktuellen Umfragewerte zu Gem&#252;te f&#252;hrt. In Baden-W&#252;rttemberg hatten die Gr&#252;nen sogar teilweise ein enormes Umfragehoch. 29 Prozent Zustimmung im L&#228;ndle der &#252;berwiegend konservativ Gepr&#228;gten. Aber wie kommen diese Traumwerte f&#252;r die Gr&#252;nen &#252;berhaupt zustande, die nicht nur unseren Ministerpr&#228;sidenten Stefan Mappus blass werden lassen, sondern auch den m&#246;glichen (schw&#228;cheren) Koalitionspartner SPD?</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2604"></span></p>
<p style="text-align: justify;">F&#252;r Baden-W&#252;rttemberg gesprochen, konnten die Gr&#252;nen vor allem durch ihre verhaltene Positionierung zu Stuttgart 21 viele Punkte in der Bev&#246;lkerung sammeln. Erst als der Protest gegen das Milliarden schwere Bahnprojekt auszuufern schien, haben sie sich mit klarer Kante gegen das Projekt ausgesprochen &#8211; und in den vielen Jahren der Planungen (anscheinend) auch schon (nach eigenen Angaben). Dieser Auftrieb &#8211; begleitet durch die anhaltenden Proteste &#8211; hat ihnen Traumwerte beschert, die selbst den Ministerpr&#228;sident erblassen lassen. Die CDU-FDP-Diktatur im L&#228;ndle ist ins Wackeln geraten, ein Ruck geht durch &#8216;s Land, der nach Ver&#228;nderung schreit &#8211; aber sind es die Gr&#252;nen, die diese &#196;nderungen herbeif&#252;hren k&#246;nnen? Oder ist es die ber&#252;hmte &#8220;Wie das F&#228;hnchen im Wind&#8221;-Politik, die man sich als Oppositionspartei einfach leisten kann, ohne konkrete Ver&#228;nderungen in einer Regierungsverantwortung zu bewirken? Richtig, genau das ist es &#8211; und aus aktuellem Anlass m&#246;chte ich aufzeigen, warum das so ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir schreiben das Jahr 2010, in Nordrhein-Westfalen wurde gew&#228;hlt. Begleitet durch die vielen CDU-(Spenden)Pannen waren es vor allem die Gr&#252;nen, die in NRW wieder Fu&#223; fassen konnten. Zusammen mit der SPD haben sie sich auf die Fahnen geschrieben, die von der CDU-FDP-Regierung eingef&#252;hrten Studiengeb&#252;hren wieder r&#252;ckg&#228;ngig zu machen. Auch netzpolitisch haben sich die NRW-Gr&#252;nen positioniert. Ganz pikant: sie haben auch eine klare Position zum neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) vertreten. Aussage der Gr&#252;nen: &#8220;Wir sind dagegen.&#8221; Das war allerdings vor der Wahl. Wie sieht es nach der Wahl in Nordrhein-Westfalen aus?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Realit&#228;t nach der Wahl in Nordrhein-Westfalen ist jetzt allerdings eine ganz andere. Das Jahr 2010 neigt sich dem Ende entgegen &#8211; und da der JMStV bis zum Jahreswechsel ratifiziert werden sollte, mussten sich auch in NRW die Regierungsparteien (SPD und Gr&#252;ne) zu einer Entscheidung durchringen. Die ist so aber auf einmal ganz anders als die Positionierung der Gr&#252;nen vor der Wahl: <a  href="http://www.pottblog.de/2010/11/29/jugendmedienschutz-staatsvertrag-jmstv-spd-und-buendnis-90die-gruenen-in-nordrhein-westfalen-entschliessen-sich-zur-zustimmung/">n&#228;mlich Zustimunng</a>. Das ist ein ganz klarer Wortbruch &#8211; nicht nur vor dem W&#228;hler, sondern auch vor der eigenen Partei. Auch Basisbeschl&#252;sse, <a  href="http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=1604">so vom Landesparteirat der Gr&#252;nen</a>, wurden v&#246;llig ignoriert, nur um den Anspr&#252;chen des Koalitionspartners zu gen&#252;gen (das nennt man dann umgangssprachlich &#8220;parlamentarische Zw&#228;nge&#8221;, wie es die NRW-Gr&#252;nen via twitter kommunizierten).</p>
<p style="text-align: justify;">Aber nicht nur in Nordrhein-Westfalen zeigen die Gr&#252;nen den W&#228;hlerinnen und W&#228;hlern, wie ihre F&#228;hnchenpolitik funktioniert. Auch in Hamburg hat man den JMStV kurz vor der Aufk&#252;ndigung der Koalition mit der CDU <a  href="http://www.kanzleikompa.de/2010/11/30/jmstv-grune-mochten-zensieren/">noch durchgeboxt</a> &#8211; als letzte Amtshandlung sozusagen. Netzpolitische Kompetenz? Fehlanzeige. <strong>Wer die Gr&#252;nen  w&#228;hlt, der w&#228;hlt Netzzensur.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">&#196;hnlich stelle ich mir auch das Verhalten der baden-w&#252;rttembergischen Gr&#252;nen in der Frage um Stuttgart 21 vor. Schon alleine die Tatsache, gr&#252;ne Wahlk&#228;mpfer sollen auf keinen Fall damit werben, man wolle das Projekt auf jeden Fall verhindern, sollte aufhorchen lassen. Denn diese Order wurde schon im Sommer gegeben, wo die Proteste gerade ihren H&#246;hepunkt erreichten.</p>
<p style="text-align: justify;">Bezeichnend ist auch das Verhalten des ehemaligen gr&#252;nen Bundesumweltministers J&#252;rgen Trittin (oder &#8220;Tritt ihn&#8221; &#8211; ihr versteht? <img src='http://www.lars-haise.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) zu den Castortransporten. In seiner Amtszeit bezeichnete er das Anketten gr&#252;ner Aktivisten auf Gleisanlagen als <em>&#8220;keine gr&#252;ne Politik&#8221;</em> &#8211; jetzt, wo man im bequemen Sessel der Opposition sitzt, weht das F&#228;hnchen in eine andere Richtung, in jene der W&#228;hlerinnen und W&#228;hler, der Menschen, denen wirklich etwas an Ver&#228;nderungen liegt &#8211; die sie aber mit den Gr&#252;nen nicht bekommen werden.</p>
<p style="text-align: center;"><em>&#8220;Gegen diese Transporte sollten Gr&#252;ne in keiner Form &#8211; sitzend, stehend, singend, tanzend &#8211; demonstrieren.&#8221;</em><br />
J&#252;rgen Trittin (oder &#8220;Tritt ihn&#8221;), im Jahr 2001 als Bundesumweltminister</p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="484" height="399" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uR5-h1XKFP0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="484" height="399" src="http://www.youtube.com/v/uR5-h1XKFP0"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">F&#252;r mich sind die Gr&#252;nen inzwischen genauso durchzogen von Machtgeplenkel und Korruption wie jede andere der etablierten Parteien in Deutschland auch. Im Grunde genommen sind sie unw&#228;hlbar. Und sie werden es auch bleiben. Denn morgen k&#246;nnte alles schon wieder ganz anders aussehen. Was man vor den Wahlen verspricht, z&#228;hlt nicht, denn damit wird man schlie&#223;lich nur auf&#8217;s Treppchen gehieft.</p>
<h5 style="text-align: justify;">Bild: cc-by-sa Eilmeldung | <a  href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Claudia_roth.jpg&#038;filetimestamp=20080702122929">Wikipedia.org</a></h5>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
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		<title>De Maizière zeigt sein wahres Gesicht</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 17:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwoab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einem Jahr ist Thomas de Maizière (CDU) nun in seinem Amt als Bundesinnenminister. In dieser Funktion ist er eigentlich auch &#8220;H&#252;ter des Grundgesetzes&#8221;. Nun entpuppt sich der neue Innenminister allerdings als zweite Figur der politischen Willk&#252;r &#8211; nach Wolfgang Sch&#228;uble, dessen Vorg&#228;nger, der w&#228;hrend seiner Amtszeit unter anderem daf&#252;r bekannt wurde, immer mehr B&#252;rgerrechte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a  href="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2010/09/Thomas_de_Maiziere_Dresden.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2428" style="border: 1px solid black; margin: 18px 10px;" title="Thomas de Maizière" src="http://www.lars-haise.de/wp-content/uploads/2010/09/Thomas_de_Maiziere_Dresden-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Seit einem Jahr ist Thomas de Maizière (CDU) nun in seinem Amt als Bundesinnenminister. In dieser Funktion ist er eigentlich auch &#8220;H&#252;ter des Grundgesetzes&#8221;. Nun entpuppt sich der neue Innenminister allerdings als zweite Figur der politischen Willk&#252;r &#8211; nach Wolfgang Sch&#228;uble, dessen Vorg&#228;nger, der w&#228;hrend seiner Amtszeit unter anderem daf&#252;r bekannt wurde, immer mehr B&#252;rgerrechte zugunsten der &#8220;nationalen Sicherheit&#8221; und dem &#8220;Kampf gegen Terrorismus&#8221; zu beschneiden. Sch&#228;uble 2.0, also Thomas de Maizière, schmiedet jetzt weitere Pl&#228;ne, was die Freiheitsberaubung jedes Einzelnen betrifft. Unter anderem ist die Einf&#252;hrung einer ganzen Palette an neuen Sicherheitsgesetzen, die Verl&#228;ngerung bestehender Anti-Terror-Gesetze sowie weitergehende Befugnisse f&#252;r Verfassungsschutz und Polizei im Gespr&#228;ch.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2427"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Thomas de Maizière plant eine Ausweitung des Pr&#228;ventions- und Sicherheitsstaates und die Freiheit soll selbstverst&#228;ndlich wieder am meisten darunter leiden. <a  href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article9835822/De-Maiziere-provoziert-FDP-mit-Sicherheitsgesetzen.html">Einem Bericht von Welt Online</a> nach zu urteilen sollen unter anderem Erkenntnisse aus der Online-Durchsuchung in Zukunft verwertbar gemacht werden, sowohl f&#252;r den Inlandsgeheimdienst (&#8220;Verfassungsschutz&#8221;) als auch f&#252;r die Polizei. Dementsprechend sollen den Ermittlungsbeh&#246;rden weitere Befugnisse einger&#228;umt und die Strafprozessordnung dahin gehend angepasst werden, damit entsprechende Beweise aus der Online-Durchsuchung auch legal vor Gericht verwendet und verwertet werden d&#252;rfen. Dar&#252;ber hinaus m&#246;chte de Maizière dem Verfassungsschutz die Erlaubnis zur sogenannten &#8220;Quellen-Telekommunikations&#252;berwachung&#8221; (Quellen-TK&#220;) geben. Damit w&#228;re es dem Inlandsgeheimnis der Bundesrepublik Deutschland erlaubt, verschl&#252;sselte Telefongespr&#228;che &#8211; wie sie zum Beispiel bei Internettelefonie &#252;blich ist &#8211; zu &#252;berwachen und auszuwerten. Auch f&#252;r Strafverfolgungsbeh&#246;rden (Polizei und Staatsanwaltschaften) wird eine Rechtsgrundlage zur Qullen-Telekommunikations&#252;berwachung angestrebt. Bislang wurde die Online-Durchsuchung nur zur &#8220;pr&#228;ventiven Abwehr schwerer Terrortaten&#8221; genutzt und w&#252;rde mit einer entsprechenden Anpassung der Strafprozessordnung als regul&#228;res Beweismittel zugelassen werden &#8211; auch f&#252;r Straftaten, die gar nicht mit Terrorismus im Zusammenhang stehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und weil das alles noch nicht genug zus&#228;tzliche Befugnisse sind, um die Privatsph&#228;re jedes Einzelnen zu beschneiden, sollen s&#228;mtliche Geheimdienste in Deutschland au&#223;erdem die M&#246;glichkeit erhalten, Zugriff auf Kontostammdaten von Bankkunden zu bekommen. Hierbei geht es um Daten wie zum Beispiel Name, Kontonummer, aber auch, welche weiteren Personen Verf&#252;gungsrechte f&#252;r ein deutsches Bankkonto haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch f&#252;r das Strafgesetzbuch w&#252;nscht sich der Innenminister weitere Anpassungen. Hierzu z&#228;hlt auch eine Versch&#228;rfung der Vorschriften zum Staatsschutz. Die Sympathiewerbung f&#252;r terroristische Organisationen &#8211; &#246;ffentlich oder durch Verbreiten von Schriften &#8211; soll unter Strafe gestellt werden. Bestraft werden sollen au&#223;erdem auch T&#228;ter, die Terroranschl&#228;ge im Ausland begangen haben. Hier soll der Paragraf 129a (Bildung einer terroristischen Vereinigung) entsprechend ausgeweitet werden.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Sch&#228;ubles Handschrift?</h3>
<p style="text-align: justify;">Die meisten dieser vorgesehenen &#196;nderungen gehen noch auf einen &#8220;Wunschtkatalog&#8221; von de Maizières Vorg&#228;nger Wolfgang Sch&#228;uble (ebenfalls CDU, heute Bundesgeldw&#228;scher) zur&#252;ck. Vor der Bundestagswahl 2009 sorgte die sogenannte &#8220;Stoffsammlung f&#252;r die kommende Legislaturperiode&#8221; aus dem Bundesinnenministerium f&#252;r Diskussionen durch alle politischen Schichten. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), damals noch Oppositionspolitikerin und heute Bundesjustizministerin, bezeichnete das Eckpunktepapier als &#8220;Horrorliste&#8221;. SPD, Gr&#252;ne und Linke kritisierten die Pl&#228;ne ebenfalls aufs Sch&#228;rfste und lehnten diese ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben den oben genannten neuen Einschr&#228;nkungen, die auf jeden Einzelnen zukommen k&#246;nnten, k&#246;nnten auch &#228;ltere Sicherheitsgesetze aus den Jahren 2002 und 2007 &#8211; die nur &#252;ber eine befristete G&#252;ltigkeit verf&#252;gen &#8211; um mehrere Jahre verl&#228;ngert werden. In einem Entwurf eines Evaluierungsberichtes fordert das Bundesinnenministerium deren Verl&#228;ngerung. Haupts&#228;chlich geht es da um die damals einger&#228;umten zus&#228;tzlichen Befugnisse f&#252;r die Geheimdienste. Zw&#246;lf dieser Regelungen, darunter auch der automatisierte Abruf von Autokennzeichen beim Kraftfahrtbundesamt, sollen unver&#228;ndert verl&#228;ngert werden. Neun Vorschriften sollen sogar ausgeweitet werden &#8211; unter anderem die Erlaubnis, Ausk&#252;nfte bei Fluggesellschaften, Finanzinstituten und Telekommunikationsunternehmen anzufordern.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Droht ein neues &#8220;Koalitionsgewitter&#8221;?</h3>
<p style="text-align: justify;">Die neuerlichen Diskussionen um eine Ausweitung der &#220;berwachung von Seiten des Staates k&#246;nnte den Koalitionspartner FDP auf den Plan rufen. Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger mahnte bereits im Hamburger Abendblatt: <em>&#8220;Wir haben uns in der Koalition darauf verabredet, mit dem Stakkato immer neuer Sicherheitsgesetze aufzuh&#246;ren.&#8221;</em> Wenn also nicht nur reine Klientelpolitik f&#252;r die Atomlobby, Hoteliers und die Pharmaindustrie der Grund war, den Leuten sowas wie eine &#8220;B&#252;rgerrechtspartei&#8221; um den Mund zu schmieren, dann d&#252;rfte in den n&#228;chsten Wochen wieder gro&#223;er &#196;rger im Anmarsch sein, vorausgesetzt, Leutheusser-Schnarrenberger schw&#228;tzt nicht nur, sondern setzt sich auch f&#252;r das ein, was man sicherheitspolitisch den Menschen im Koalitionsvertrag &#8211; und vor der Wahl &#8211; versprochen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Zumindest erw&#228;gt sie schon mal eine umfassende &#220;berpr&#252;fung der Sicherheits- und Anti-Terror-Gesetze in Deutschland. Das scheint Sch&#228;uble 2.0, de Maizière, ziemlich egal zu sein. Und da darf einem wohl folgende Frage aufkommen: <strong>Wieso werden immer psychisch Gest&#246;rte (erst Wolfgang Sch&#228;uble, jetzt Thomas de Maizière) zu H&#252;tern unseres Grundgesetzes ernannt?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Offensichtlich scheint die gesamte CDU einen Drang zur Zerst&#246;rung unserer demokratischen Grundordnung und unserer freiheitlichen Verfassung zu haben &#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><em>&#8220;Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.&#8221;<br />
<strong>Benjamin Franklin</strong></em></p>
<h5 style="text-align: justify;">Bild:<br />
<a  href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Thomas_de_Maiziere_Dresden.jpg&#038;filetimestamp=20071212183042">Wikipedia (Bigbug21)</a></h5>
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